Apfel

Apfel - Symbol für Schönheit und Zwietracht

Äpfel gelten in der westlichen Welt als die Frucht schlechthin. Er steht in zahlreichen Geschichten als ambivalentes Symbol: gleichzeitig für Versprechen der Unsterblichkeit und für Zwietracht (Apfel der Zwietracht). Die Apfelsorte gehört zu den Kernobstarten und ist botanisch eine Rosenpflanze. Dieser Apfel ist mit Abstand die beliebteste einheimische Frucht. Der Apfel kann bei Verdauungsproblemen helfen, den Cholesterinspiegel senken und sogar unsere Zellen schützen.

Apfel - Sinnbild für Ästhetik und Zwiespalt

Im Westen wird der Apfel als die Obstsorte par excellence angesehen. Er steht in vielen Geschichten als zweideutiges Symbol: gleichzeitig für Versprechen der Unvergänglichkeit und für Uneinigkeit. Schon im Altertum gehörte der Überfluss an Äpfeln zu unserer alltäglichen Diät. Im Westen ist es die durstlöschende und gesunde Obstsorte par excellence. Der Apfel ist in der Ernährungswissenschaft ein Anzeichen für eine gesunde, aber auch für ewige Verjüngung und Ewigkeit.

Die goldfarbenen äpfel der Hisperiden wecken in Griechenland die Wünsche der Götter und der Menschen. Sie werden von der großen Göttin Galia zur Hochzeit an die beiden geschenkt; sie werden von den Hasperiden, den Nachttöchtern und dem 100köpfigen, niemals schläfenden Dragon-Ladon aufbewahrt. Wer von ihnen ißt, wird weder hungern, dürsten, leiden noch krank werden.

Laut einer Variante des Märchens ergriff die Gottheit der Uneinigkeit, Eri, einen der Apfel und verbarg ihn im Hochzeitsfest aus Zorn, um nicht zur Heirat von Thétis und Peléus geladen worden zu sein. Mit dem Pariser Gericht erhielt die Liebesgöttin Afrodite den Goldapfel, die ihm die wunderschöne Helene von Spartas Ehefrau versprochen hatte und damit den trojanisch geprägten Kampf antrat.

In einem anderen griechischen Märchen schnappt sich ein anderer die gleichen Apfel aus dem Drachenladon, um eines der zwölf Werke von King I. Hurystheus zu vollbringen. Der Keltengott ist mit drei Apfeln in der Hand ein Symbol für Unvergänglichkeit, Macht und Blüte.

Die Göttergöttin Igunn bewacht die äpfel der Unvergänglichkeit, die Speise der Gottheiten. Nach christlicher Überlieferung, hervorgerufen durch eine Bedeutungsverschiebung in der Vulgate (lateinische Bibelübersetzung), stellt der Äpfelbaum den Stamm der Weisheit und Verführung dar; er verbirgt den Fall des Menschen, wenn er die verbotenen Früchte schmeckt.

In der Volkserzählung Snow White beißt naive in einen giftigen Apfel, aber ihrem Tode folgte die Wiederauferstehung. Dieser Apfel wird wegen seines Geschmacks und seiner Nährwerte hochgehalten. Der Apfel war im Hochmittelalter eine aus Apfelpulpe und Fetten gewonnene Creme zur Behandlung von Schale und Bein. Der medizinische Nutzen von Äpfeln spiegelt sich nach wie vor in den Alltagsgewohnheiten und populären Mimiken wieder.

Der Vorwurf, dass der Apfel die Entstehung von Zahnkaries verhindert, ist wegen seines Zuckergehaltes umstritten. Der Apfel ist wie die meisten Früchte eine gute Quelle für Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien. Jeder Mensch weiß das deutsche Wort "Jeden Tag ist ein Apfel der den Doktor fernhält". Noch heute sind Ãpfel vielfÃ?ltige und stimmungsvolle Symbolik. Nach Angaben von Herrn Dr. Michael H. J. Isaacson, Biograph des Mitbegründers und langjährigen Geschäftsführers der Firma wurde die Firma durch Zufall nach der Obstplantage benannt: Herr Dr. J. H. Jobs hat auf einer Obstplantage gearbeitet und war auf einer Obstdiät.

Der erste Schriftzug wurde 1976 von ihm unter einem Äpfelbaum entworfen. Bald verwandelte er sich in einen gebissenen Apfel, der an den Fall des Menschen erinnerte. Im Zweiten Weltkrieg decodierte er die Kodes der Germanen und soll sich mit einem mit Prussinsäure vergiften Apfel umgebracht haben. Andere sagen, dass der gebissene Apfel nur ein graphischer Trick gegen die Verwirrung mit einer Sauerkirsche war.

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