Blutzucker Ernährung

Zuckerkrankheit: Senkung des Blutzuckerspiegels durch körperliche Betätigung

Nahezu zehn Mio. Menschen mit Diabetes kommen aus der Bundesrepublik, und 300.000 Menschen erkranken jedes Jahr zum ersten Mal in der Bundesrepublik an Diabetes. Körperliches Training kann auch den Zuckerspiegel im Blut reduzieren. Regelmäßige körperliche Betätigung kann den Zuckerspiegel im Blut reduzieren.

Weil jede Bewegung den Körper mit Hilfe von Blutzucker versorgt. Zunächst bezieht sie Glucose aus ihren eigenen Zucker- und Stärkelagern.

Ist der Vorrat aufgebraucht, erhalten die Zelle die notwendige Versorgung aus dem Blutspiegel und der Zuckerspiegel nimmt ab. Auf diese Weise können die Muskeln ihre leer stehenden Energiereserven mit Blutzucker auffüllen. Eine besonders effektive Therapieoption wird dabei viel zu oft übersehen: die sportliche Betätigung. Körperliches Training erhöht die Sensibilität des Körpergewebes gegenüber dem metabolischen Hormon lnsulin, das die Zuckeraufnahme in die Zelle und damit die Energiezufuhr kontrolliert.

Chronische Bewegungsarmut lässt die Zelle immer weniger auf die Wirkung von lnsulin reagieren - es kommt zu einer Resistenz gegen lnsulin. Die Pankreas muss also immer mehr lnsulin herstellen, um die Versorgung der Zelle mit Energie zu gewährleisten. Zu einem bestimmten Zeitpunkt ist die Pankreas nicht mehr in der Position, den wachsenden Bedarf an Diabetes zu befriedigen, der Betroffene wird zu Diabetikern, obwohl er mehr Blutinsulin im Körper hat als ein gesunder Mensch.

Aber durch regelmäßiges Training kann diese katastrophale Situation gestoppt werden: Denn sobald die Muskulatur arbeitet, braucht sie Glucose (Traubenzucker) als "Treibstoff", den sie zunächst aus ihren eigenen Ablagerungen in den Zellkörpern gewinnt. Bei leeren Blutkörperchen erhalten die Körperzellen die notwendige Versorgung aus dem Körper und der Zuckerspiegel nimmt ab.

Durch regelmäßiges Training können Diabetespatienten ihren Blutzuckerspiegel so weit steigern, dass sie weniger oder gar keine Medikation brauchen. Wer noch nicht an Diabetes erkrankt ist, kann dies effektiv verhindern, indem er seine Entwicklung vorantreibt. Ideal ist viermal mehr als 30 Min. sportliche Betätigung oder wenigstens bewusstes Training pro Wochen.

Mit einem Glukosewert von über 160 mg/dl brauchen Diabetespatienten mehr Wasser als ein gesunder Mensch. Pedometer oder Fitness-Apps auf dem Handy können die Motivierung für regelmäßiges Training anregen. Ungefähr die HÃ?lfte der Diabetespatienten (Typ 2) könnte die Erkrankungen durch körperlicheÃ? Weissmehl und Blutzucker führen zu einem starken Anstieg des Blutzuckers. Deutsche Diabetiker-Vereinigung e. V.

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