Cholesterin Omega 3

Dies wird durch eine laufende Meta-Analyse von US-Epidemiologen untermauert. Insbesondere Patientinnen mit erhöhtem Triglycerid- oder LDL-Spiegel können von Omega-3-Fettsäuren besonders gut leben, wie eine Meta-Analyse zeigt.
Sie untersuchten die Beziehung zwischen der Zufuhr von Vitamin E und Vitamin D und der Entwicklung von KHK-Ereignissen, einschließlich Herzinfarkt, plötzlichem Herzinfarkt, koronarem Herzinfarkt und Stenose.
Im Gegensatz dazu wurde in einer Subgruppen-Analyse das KHK-Risiko bei Probanden mit erhöhtem Triglyceridspiegel (>150 mg/dl) deutlich um 16% gesenkt (SRRE: 0,84), jedoch nicht im Vergleichsbereich.
Auch bei der Bewertung von Ergebnissen aus zukünftigen Kohortenuntersuchungen zeigt sich ein Vorteil der WPA- und DHA-Aufnahme.
Sie waren für die Kenngrößen nicht-tödliche KHK-Ereignisse, Koronarereignisse und nicht-tödlicher Herzinfarkt nicht aussagekräftig.

Wenn die Werte außerhalb der Norm liegen, werden häufig cholesterinsenkende Medikamente (Statine) eingesetzt, aber auch die Natur hilft: Knoblauch, Artischocke und Omega-3-Fettsäuren senken das Cholesterin im Blut auf natürliche Weise. Der Cholesterinspiegel kann daher mit der richtigen Ernährung positiv beeinflusst werden. Dazu gehört insbesondere eine ungesunde Ernährung mit zu wenig Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffen. Darüber hinaus können Krankheiten wie Hypothyreose, Diabetes und nephrotisches Syndrom zu einem erhöhten Cholesterinspiegel führen. So sind beispielsweise mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung von einem erhöhten Cholesterinspiegel betroffen.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Dies wird durch eine laufende Meta-Analyse von US-Epidemiologen untermauert. Insbesondere Patientinnen mit erhöhtem Triglycerid- oder LDL-Spiegel können von Omega-3-Fettsäuren besonders gut leben, wie eine Meta-Analyse zeigt. Zur systematischen Erforschung werteten Ernährungsberater und Seuchenforscher rund um Dr. Domino D. Alexandre vom EpidStat-Institut in Michigan 18 randomisierte kontrollierte und 16 prospektive Kohorten-Studien mit rund 93.000 und 732.000 Teilnehmenden aus ( "Mayo-Klinik-Proz. 2017; 92 (1): 1529).

Sie untersuchten die Beziehung zwischen der Zufuhr von Vitamin E und Vitamin D und der Entwicklung von KHK-Ereignissen, einschließlich Herzinfarkt, plötzlichem Herzinfarkt, koronarem Herzinfarkt und Stenose. Eine Meta-Analyse der Ergebnisse randomisierter kontrollierter Versuche zeigte eine relative Häufigkeit von 0,94 für jedes KHK-Ereignis. Der Rückgang des Anteils des relativen Risiko im Rahmen der Übernahme von WPA und EDI um 6 % war unbedeutend.

Im Gegensatz dazu wurde in einer Subgruppen-Analyse das KHK-Risiko bei Probanden mit erhöhtem Triglyceridspiegel (>150 mg/dl) deutlich um 16% gesenkt (SRRE: 0,84), jedoch nicht im Vergleichsbereich. Gleiches trifft auf Personen mit erhöhtem LDL-Wert (SRRE: 0,86) über 130 mg/dl zu. Die Wirkung bei erhöhtem Triglyceridspiegel war abhängig von der Dosis und bei Einnahme von mehr als einem g WPA plus Dosierung von täglich 2,5 g pro Tag (SRRE: 0,75:) im Gegensatz zu geringeren Dosen (SRRE: 0,93).

Auch bei der Bewertung von Ergebnissen aus zukünftigen Kohortenuntersuchungen zeigt sich ein Vorteil der WPA- und DHA-Aufnahme. Bei allen KHK-Ereignissen betrug der SRRE-Wert 0,82, bei tödlichen KHK-Ereignissen 0,77, bei koronarem Herzinfarkt 0,82 und bei plötzlichem Herzinfarkt 0,53.

Sie waren für die Kenngrößen nicht-tödliche KHK-Ereignisse, Koronarereignisse und nicht-tödlicher Herzinfarkt nicht aussagekräftig. Der Amerikanische Herzverband rät zur Einnahme von mindestens 1 Gramm pro Tag plus Vitamin A. Das Ergebnis der Meta-Analyse unterstützt die Empfehlung für die Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren mit der Ernährung oder über Nahrungsergänzungsmittel, so die US-Wissenschaftler.

Aber auch andere Berufsverbände setzen sich für den Konsum von Omega-3-Fettsäure-reichen Lebensmitteln ein.

von Michaela Herzog