Cholesterinarme Ernährung

Dr. Kai Reichert und Dr. Bernhard Müllauer

Sie haben einen erhöhten Blutfettspiegel, d.h. einen erhöhten Cholesterinspiegel. Einige Menschen fühlen sich beim Frühstück schuldig, wenn sie nur noch ein Ei essen - enthält es nicht zu viel Cholesterin? Sollen wir unseren Cholesterinverbrauch nicht begrenzen?

Was ist das maximale Cholesterin, das wir konsumieren sollten? Eine gesunde und ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei hohen Cholesterinwerten.

Dr. med. Kai Reichtum und Dr. med. med. Bernhard Mülauer

Sie haben einen erhöhten Blutfettspiegel, d.h. einen erhöhten Cholesteringehalt. Durch die Veränderung Ihrer Essgewohnheiten können Sie Ihren Cholesterinwert und damit Ihren Cholesterinwert beeinflussen. Sind auch der Zuckerspiegel, der Druck, das Gewicht oder der Umfang des Bauchraumes höher und haben Sie oder mehrere Angehörige bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall gehabt, kann die weitere Absenkung des Cholesterinspiegels durch eine Tablette induziert werden.

Desto mehr Lebensmittel Sie selbst produzieren, desto besser können Sie Ihre Ernährung steuern. TIP: Ei (Eigelb) kann durch cholesterinfrei produziertes Ei-Pulver (im Bioladen erhältlich) zum Garen und Rösten ausgetauscht werden. Begrenzung der Proteinaufnahme: 10 - 20% der gesamten Energie sollten von Eiweißen absorbiert werden. Differenzierung der Fettsäuren: Die gesättigten Säuren sind für die Entstehung der Arterienverkalkung, der Herzkrankheit, wichtig.

Begrenzen Sie daher die Zufuhr von gesunden Speisefettsäuren auf weniger als 10% der gesamten Energiemenge. Außerdem sollte der Gehalt an polyungesättigten Säuren 10 % der gesamten Lebensenergie durch erhöhte Fettverbrennung und Senkung des HDL-Spiegels ("gutes Cholesterin") nicht übersteigen. Da nur 20% der gesamten Lebensenergie durch Proteine abgedeckt werden sollte, sollte der Großteil der Lebensenergie durch eine Mischung aus Kohlehydraten und monoungesättigten Säuren abgedeckt werden.

Ein verhältnismäßig großer Gehalt an mehrfach ungesättigter Fettsäure steigert die Insulinempfindlichkeit. Für kohlenhydrathaltige Lebensmittel werden insbesondere Lebensmittel mit einem höheren Gehalt an komplexen Kohlenhydraten und wasserlöslichen Ballaststoffen empfohlen.

Fettarm statt Cholesterinarmut

Manche Menschen fühlen sich beim FrÃ?hstÃ?ck schuldig, wenn sie nur noch ein Ei essen - enthÃ?lt es nicht zu viel Cholesterin? Sollen wir unseren Cholesterinverbrauch nicht begrenzen? Was ist das maximale Cholesterin, das wir konsumieren sollten? Es ist wichtig, nach den passenden Fetten zu suchen als nach der Menge an Cholesterin.

Der Cholesterinspiegel ist ein wichtiger Bestandteil unseres Organismus. Der größte Teil - etwa zwei Dritteln - des erforderlichen Cholesterinspiegels wird von unserem Organismus selbst produziert. Der restliche Cholesterinspiegel wird mit der Ernährung und durch die Aufnahme von Gallensäure im Verdauungstrakt aufgenommen. Das Cholesterin kommt im Organismus in unterschiedlichen Ausprägungen vor: Es ist in der Regel sehr unterschiedlich: Das schädliche Cholesterin, sowie das gute Cholesterin, das HDL-Cholesterin.

Gutes HDL-Cholesterin sollte so hoch wie möglich sein und sollte zwischen 50 und 60 mm pro Liter (mg/dl) liegen. Sie entzieht dem Körper das überschüssige LDL-Cholesterin aus dem Körper und beugt so der Arterienverkalkung vor. In der Vergangenheit wurde davon abgeraten, mehr als 300 Millionen Gramm Cholesterin pro Tag zu konsumieren. Neueste Studienergebnisse belegen jedoch, dass ein solches Verfahren nicht vor erhöhtem Cholesterinspiegel schützen kann.

Im Jahr 2015 hat das American Diätleitlinien Beratungskomitee die Cholesterinzufuhr über die Ernährung nicht mehr eingeschränkt, da es keinen Bezug zwischen der Cholesterinzufuhr über die Ernährung und dem Cholesterinspiegel im Körper hat. Das Cholesterin ist kein schädlicher Stoff, wenn es zu viel getrunken wird. Cholesterin wird von den Zellen des Körpers selbst produziert. Eine Überversorgung mit Cholesterin im Körper ist auf Störungen des Fettstoffwechsels im Körper zurückzuführen, die unter anderem durch ein übermäßiges Nahrungsangebot und viele andere Gründe - zum Beispiel Bewegungsarmut, gewisse Erkrankungen oder Gendefekte - verursacht werden.

Es ist daher keine Einschränkung der Cholesterinzufuhr über die Ernährung erforderlich. Unsere Lebensmittel sollten eher gute Fettstoffe und -öle beinhalten, aber nur wenig ungesättigte Säuren - vor allem sollte man die so genannten "Transfette" vermeiden. Die neuen Ernährungsrichtlinien in den Vereinigten Staaten sind wie folgt:: Gut sind auch Eiweiße aus Fischen, Fleischerzeugnissen und Molkereiprodukten sowie gesunde Öl- und Nussfette.

Cholesterinzufuhr - zum Beispiel über Eizellen - ist kaum von Bedeutung. Polyungesättigte Fettsäuren sollten bevorzugt werden. Ernährungswissenschaftler sind sich einig: Die Menschen in Deutschland fressen zu viel Fleisch. Maximal 70 bis 80 g Körperfett pro Tag sind eine Faustformel - egal, ob jemand an einem erhöhten Cholesterinspiegel oder einer Fettstoffwechselerkrankung erkrankt ist.

Davon sollten höchstens 20 v. H. gesunde und 60 v. H. einfache und 20 v. H. vielfach ungleiche Fette enthalten sein. Die Umwandlung gesättigter Fettsäuren in Cholesterin ist in der Haut umsetzbar. Also: 20 g Frühstücksbutter und Frischkäse oder Bratwurst decken bereits den Verbrauch an gesunden Säuren.

Verzehren Sie nicht mehr als zwei- bis drei Mal pro Woche einer der beiden Snacks. Verzehren Sie ballaststoffreiche Lebensmittel - insbesondere GemÃ?se und Vollkornprodukte. Dadurch wird die Absorption von Cholesterin und Fett aus dem Verdauungstrakt ins Gehirn zeitverzögert.

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