Diabetes Diät ohne Kohlenhydrate

Wird eine Diät ohne Kohlenhydrate für Diabetiker empfohlen?

So ernähren Sie sich mit Diabetes? Dieser Artikel sollte auch für Menschen interessant sein, die keinen Diabetes haben. Ohne Kohlenhydrate geht es natürlich nicht. Langfristige Option für das Diabetes-Management durch die meisten Kliniker. Rechtsanwältin Waltraud Schumacher, Ernährungsmedizinerin DGE/Diabetesberaterin DDG, Diätassistentin, Ernährungsmed.

Wird eine Diät ohne Kohlenhydrate für Zuckerkranke empfohlen?

Viele meiner Leserschaften haben mit Diabetes zu tun, entweder unmittelbar oder in ihrer Umgebung. Deshalb sind sie an einer kohlenhydratfreien oder kohlenhydratarmen Kost interessiert. Man fragt mich immer wieder, wie meine Diät bei Diabetes auszusehen hat. Dieser Artikel sollte auch für Menschen ohne Diabetes von Interesse sein.

Die kohlenhydratfreie Diät wird vor allem als "ketogene Diät" unter dem Namen "No Carb" bezeichnet. Mit einer Kohlenhydratarmen Diät werden so wenig Kohlenhydrate wie möglich aufgenommen. Hört sich an, als ob beides ein Weg für Diabetes-Patienten ist, um zu heilen. Das wissenschaftliche Studienergebnis besagt, dass niedrige Kohlenhydrate ein geeignetes Mittel für Diabetes sind, um den Blutzucker- und Insulinspiegel zu verbessern.

Es ist aber auch von Bedeutung zu wissen, welche Kohlenhydrate verbraucht werden, wenn die Mengen an Kohlehydraten reduziert werden. Diese gehen von unterschiedlichen Annahmen über die zulässige Kohlehydratmenge aus, haben keine Kontrollgruppe oder nur wenige Wochen/Monate gedauert. Das Fehlen unabhängiger Langzeituntersuchungen erlaubt zurzeit keine klaren Aussagen über die langfristigen Auswirkungen kohlehydratreduzierter Nahrungsmodelle auf Zuckerkranke.

Das bedeutet natürlich nicht, dass (sehr) wenige Kohlenhydrate nicht wirklich eine sehr gute Auswirkung auf Diabetes haben können. Erfahrungsberichte von Menschen, die in der Lage waren, ihren Kohlenhydratverbrauch zu reduzieren und ihre Werte (signifikant) zu steigern usw., fehlen nicht. Schließlich geht es beim Themenkomplex "Ernährung & Krankheit" letztendlich um die individuelle Gesunderhaltung.

Es erscheint bewiesen und folgerichtig, dass Nahrung Übelkeit auslösen kann. Doch: Da Sie im Zweifelsfall mit dem Alltag Ihrer Leserschaft spielen, müssen Sie sehr, sehr sorgfältig sein, wenn Sie Tipps geben, wie Nahrung eigentlich Erkrankungen kurieren kann. Es ist also von enormer Bedeutung und eine große Verpflichtung für jeden, der über Nahrung und Gesundheit berichtet und natürlich auch für einen behandelnden Mediziner.

Inwiefern muss ich als Diabetikerin essen, um so wenig wie möglich aufzuspritzen? Am besten wäre es, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen.... Unsere derzeitige Ernährung favorisiert Diabetes allerdings mehr, als ihn zu unterdrücken. Wenn Sie die Diagnostik jedoch in Schwarzweiß haben, sollten Sie Ihre Ernährung ändern.

Die Zuckerkrankheit wird durch einen Überschuss an Kohlehydraten verursacht. Die Kohlenhydrate werden in zuckerhaltigen, getreideartigen Produkten - einschließlich Vollkornprodukten -, Frühstückszerealien, süssen Früchten, Gebäck, Kekse und gesüßten Häppchen verzehrt. Manche Leserschaft mag nun die gegenteilige Schlussfolgerung ziehen: Ohne Kohlenhydrate sollte Diabetes nachweisbar sein. Ist der Blutzuckerspiegel beispielsweise zu niedrig, ist es unumgänglich, rasch verwendbare Kohlenhydrate einzunehmen, um einen Zucker-Schock zu vermeiden.

Bei zu hohen Triglycerid- oder Blutzuckerwerten muss die Aufnahme von Kohlehydraten reduziert werden. So etwas hört sich nicht an, als ob Zuckerkranke ganz ohne Kohlenhydrate essen können. Die meisten essen am liebsten so wenig Kohlenhydrate wie möglich über den Tag hinweg - vorzugsweise komplizierte Kohlenhydrate mit einem niedrigen glykämischen Wert. Demgegenüber stehen die aktuellen Handlungsempfehlungen der großen Diabetesverbände.

Die oft unverständlichen Ernährungshinweise werden von vielen Diabetologen mitverfolgt. Von allen Fällen wird empfohlen, dass Diabetiker zwischen 45% und 60% der gesamten Kalorienzufuhr einnehmen! Aufgrund dieser Mengen an empfehlenswerten Kohlehydraten ist eine Besserung des Diabetes nicht möglich. Eine Insulin-Therapie erscheint auf lange Sicht unumgänglich.

Darüber hinaus vernachlässigen solche amtlichen Ratschläge verschiedene Forschungen über die Auswirkungen von Low-Carb-Diäten (d.h. signifikant reduzierten Kohlenhydraten). Sie zeigen, dass eine kohlenhydratarme Diät oder die "Low Carbo Hochfett "-Diät (LCHF, d.h. vergleichsweise wenig Kohlenhydrate und vergleichsweise viel Fett) das Krankheitsgefüge von Diabetikern signifikant verbessert. Eigenständige Langzeituntersuchungen, die sich ausschließlich auf Diabetes beziehen, sind wahrscheinlich noch nicht verfügbar.

Bereits in dieser Meta-Analyse wurde festgestellt, dass die damals verfügbaren Daten keine klaren Angaben über die Effektivität oder Gefährlichkeit von Low-Carb-Diäten bei Diabetes oder Fettleibigkeit zuließen. Spätere Untersuchungen beschäftigten sich mehr mit den Auswirkungen von Low-Carb-Ernährungsmodellen auf die Adipositas als mit den Auswirkungen bei Diabetes-Patienten. Unterdessen argumentieren viele Ernährungsexperten in Deuschland und den Vereinigten Staaten - darunter auch die "Deutsche Ernährungsgesellschaft " - weiterhin, dass kohlenhydratarme Nahrung eine Art "Unterernährung" sei.

Demgegenüber wird in der australischen Bevölkerung davon ausgegangen, dass eine Low-Carb- oder LCHF-Diät dem Diabetes des Typs 2 oder 1 auf lange Sicht wirksam entgegenwirken kann (3). Mit dieser Diät können Sie mit geringen Insulindosierungen zurechtkommen oder - nach Absprache mit dem Behandler und mit geeigneten Angaben - das Inulin auslassen.

Es wird jedoch davor gewarnt, bei Diabetes die Ernährung auf einen niedrigen Kohlenhydratgehalt oder niedrigen LCHF-Wert ohne medizinische Hilfe umzustellen. Gerade in der Konversionsphase kann die Kohlenhydratreduktion für einen Typ-2-Diabetiker schwer oder sogar schädlich sein. Die Ursache: Der Blutzuckerspiegel verändert sich durch die Verringerung der Kohlenhydrate merklich.

Anstelle von Überzucker führt ein systematischer Kohlehydratentzug zu Unterzucker. Mittelfristig können jedoch die bereits in der ersten Phase der Zuckerkrankheit aufgetretenen diabetischen Komplikationen als positive Auswirkungen der Umstellung der Ernährung rückgängig gemacht werden. Was für eine andere Diät könnte auch bei Diabetes helfen? Der Wechsel in der Ernährung auf kohlenhydratarme oder kohlenhydratarme Ernährung erscheint vor allem dann sinnvoll, wenn gerade ein "Typ-2-Diabetes" diagnostiziert wurde.

Die Insulinzufuhr kann bei einer Umstellung der Diät oft angenehm lange hinausgezögert werden. Menschen mit Diabetes werden jedoch ermutigt, sich ein Leben lang an die LCHF-Diät zu halten. Es hat den Anschein, dass Diabetes nicht mit einem niedrigen Kohlenhydratgehalt oder anderen Nahrungsmodellen geheilt werden kann. Allerdings ist die Kohlenhydratreduktion bei Diabetes offenbar ohne Alternativen. Natürlich stellt sich die Frage, warum die "Deutsche Ernährungsgesellschaft " nach wie vor das genaue Gegenteil anstrebt.

Doch wo ist der Beweis, dass die von der Deutschen Gesellschaft für Diabetes vermehrte Diät hilfreich ist? Besonders hervorzuheben sind die Ernährungsempfehlungen für Diabetes-Patienten auf einem US-amerikanischem Internetportal (5). Für Diabetes und Übergewicht werden folgende Ernährungsformen empfohlen: die pflanzliche Diät "Ornish" oder deren Varianten "Ornish Spectrum" und die Diät "Weight Watchers" (mit bestimmten Einschränkungen).

Sie sehen also: Es gibt nicht nur eine Möglichkeit, im Rahmen des Kampfes gegen Diabetes zu essen. Aber weil Sie und ich positive Menschen sind, sind wir vor allem froh, dass Sie bei Diabetes etwas mit der Nahrung tun können, um die Lage zu bessern.

Von einigen habe ich bereits erfahren, dass sie nicht nur ihre Fettleibigkeit signifikant verringert haben, sondern auch ihre Werte im Blut signifikant gesteigert haben (Aussage ohne Garantie und es ist nur das, was ich so im Internet aufnehme). Früher habe ich auch eine eigene Informationsseite für ICH mache Dich sexuell, weil ich das Program für sehr gut halte (vor allem zur Gewichtsreduzierung durch niedrigen Vergaser).

Tatsache scheint: Die Empfehlung der "Deutschen Gesellschaft für Ernährungswissenschaft (DGE)" und anderer Ernährungsgemeinschaften, wonach Diabetes im Idealfall fünf kohlenhydrat- und fettreiche Speisen zu sich nimmt, ist widersinnig. Auch die Behauptung, dass Diabetes-Patienten eine mäßige, aber regelmässige Kohlenhydrataufnahme brauchen, ist offenbar schon lange wiederlegt. Obwohl es zurzeit kein abschließendes Gesamtbild von Low-Carb-, Liquor- oder No-Carb-Diäten im Zusammenhang mit Typ-2-Diabetes gibt, kann eines gesagt werden:

Bei einer medizinisch kontrollierten Low-Carb-Diät sind Zuckerkranke wahrscheinlich besser dran als bei vielen anderen Diäten. Dennoch deuten US-Studien darauf hin, dass eine Low-Carb-Diät für Diabetes besonders günstig ist (siehe z.B. 6). Bei Diabetes wird die ketogenische No-Carb-Diät wahrscheinlich nicht empfohlen. Wieviele Kohlenhydrate sind bei Diabetes nützlich?

Im Vereinigten Königreich hat eine Auswertung von Untersuchungen zwischen 1998 und 2009 gezeigt (7), dass es Belege dafür gibt, dass eine Low-Carb-Diät eine Verbesserung von CarbA1c und eine Gewichtsabnahme innerhalb eines Jahrs erlaubt. Es war nicht möglich festzustellen, ob die Gewichtsabnahme durch eine niedrigere Gesamtkalorienzufuhr oder durch die Tatsache verursacht wurde, dass wenig oder keine Kohlenhydrate aufgenommen wurden.

Obwohl sich der Diabetes und seine Folgen kurz- und mittelfristig spürbar verbessern, lassen sich mangels entsprechenden Langzeituntersuchungen keine Angaben zu den Langzeiteffekten einer langfristigen Kohlenhydratreduktion machen. Diabetiker sollten bei einer Diätumstellung auf eine genaue medizinische Betreuung achten. Die radikale Reduzierung der Kohlenhydratmengen sollte von einem Facharzt entschieden werden.

Problematik: Bislang gibt es in der Bundesrepublik wohl nur wenige Ärzte oder Ernährungswissenschaftler, die Diabetes mit einer kohlenhydratarmen Diät ernähren. Für Zuckerkranke sollte die jeweilige Gesamtlage darüber entscheiden, welche Low-Carb-Variante Sinn macht und welche nicht. Bei Überlastung des Stoffwechsels kann die Ernährungsumstellung auf eine kohlenhydratarme Diät unangenehme Nachwirkungen haben.

Da keine aussagekräftigen Untersuchungen über Diabetes des Typs 1 vorliegen, ist es schwierig, eine entsprechende Therapieempfehlung auszusprechen. Beispiel: die Pyramide der Nahrung mit vielen Kohlehydraten als Grund. Als interessierter Leserin oder interessierter Leserin und vielleicht auch von Diabetes betroffen: Was haben Sie mit Diabetes und Nahrung erlebt?

Konnten Sie Ihre Werte nach einer Nahrungsumstellung steigern und ist es vielleicht gar beweisbar, dass es an Ihrer Diät liegt? Können Sie einen Doktor weiterempfehlen, der bei Diabetes einen niedrigen Carb-Wert hat?

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