Diät Fasten

Total Fasten (Null-Diät)

Fastenmotive können unterschiedlichster Art sein. Bei der gesamten Fastenzeit (auch Null-Diät genannt) wird über einen langen Zeitabschnitt hinweg keine Festkost aufgenommen. Mit diesem Totalfasten nimmt der Organismus rasch ab, weil er Muskeln und Fette verwendet, um seinen Energieverbrauch zu sichern. Das Fasten ist für den Organismus eine Veränderung der Hungerlage.

Infolgedessen sinkt der prozentuale Eiweißabbau nach längerem Fasten wieder ab. Die Heilfastenkur wird in der Regel nur über einen kürzeren Zeithorizont ausgeführt. Dabei können die gesunden Erwachsenen bis zu drei Monate lang fasten. Anfänger sollten nicht mehr als eine ganze Wochen lang fasten. Ein richtig durchgeführter Heilfasten setzt sich aus den Relieftagen, dem tatsächlichen Fasten, dem Fastenbruch und den aufbauenden Tagen zusammen.

Das Fasten fängt gewöhnlich mit ein bis drei Tagen Erleichterung an, in denen der Organismus zu Fastentagen geführt wird, indem er die Kalorienaufnahme allmählich reduziert. Total Fasten heißt, dass überhaupt keine feste Kost verzehrt wird. Es wird nur Trinkwasser oder ungesüßten Tees konsumiert, so dass das gesamte Fasten einer Null-Diät gleichkommt.

Zusätzlich wird der Verdauungstrakt während des Fastens oft mit Einläufe und Bittersalz gesäubert. Fasten beinhaltet auch den Entzug von Stimulanzien wie z. B. Kaffe. Das Fasten beinhaltet auch den Entzug von Genussmitteln wie z. B. Kaffe. oder Alkohol und Zigaretten. Auf das Fasten folgen sog. Fast Breaking, also der Tag, an dem erstmals fester eingenommen wird. Nach dem schnellen Brechen folgt der Aufbau von drei bis vier Tagen, in denen der Organismus wieder daran gewöhnen kann, feste Nahrungsmittel aufzunehmen.

Das ist nötig, weil während der Fastenzeit die Magenverdauung schwer bis gar nicht mehr möglich ist und der Organismus in den Stoffwechsel des Hungers übergeht. Total Fasten erlaubt einen raschen Gewichtsverlust durch fehlende Energieabsorption. Außerdem ist das Totalfasten leicht zu implementieren. Eiweiß liefert dem Organismus auch Nitrogen. Während der gesamten Fastenzeit verbraucht der Organismus auch Fettspeicher, um seinen Energieverbrauch zu befriedigen.

Bleibt der Hyperaziditätszustand über einen langen Zeitabschnitt bestehen. Das Skelett sowie das Bindungs- und Stütz- gewebe fungieren als zusätzliches Puffersystem für den beeinträchtigten metabolischen Status. Weil 99% des Kalziums im Organismus in den Beinen vorhanden sind, werden Kalzium und Magnesiums aus dem Gewebe des Knochens gefördert und über die Niere mit dem Harn abgesondert.

Totalfasten ist eine Form des Fastens, bei der auf Nahrungsmittel gezielt verzichten wird. Totalfasten geht Hand in Hand mit einer extrem starken Stoffwechselveränderung und ist daher mit starken Begleiterscheinungen als andere Fastenformen assoziiert. Fasten ist nicht für eine dauerhafte Gewichtsabnahme gedacht. Zudem sollte das Fasten nur unter medizinischer Kontrolle erfolgen.

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