Eiweiß und Kohlenhydrate zusammen

Sollen Kohlenhydrate und Fettsäuren getrennt werden? Die Stoffwechselprozesse im Organismus müssen verstanden werden.
Kohlenhydrate, die wir mit unserer Ernährung zu uns nehmen, werden in so genannte einfache Kohlenhydrate zerlegt.
Diese Fette führen zu überschüssigen Kalorien und übermäßigem Gewicht. Daumenregel: Je mehr Blutzucker im Organismus ist, desto mehr wird vom Organismus freigesetzt und desto mehr Fette werden gespeichert.
Die so genannten einfachen Zuckersorten gelangen je mehr sie verzehrt werden, desto rascher in den Blutzufuhr.
Wie der gegenwärtige Stand der Forschung immer deutlicher wird, sind Fettstoffe für den Organismus essentiell und äußerst gesundheitsfördernd.

Die Kombination aus Fett und Eiweiß hält den Insulinspiegel stabil und vermeidet stundenlanges Verlangen. Die Kohlenhydrate und das Fett haben die gegenteilige Wirkung. Die Blutzuckerwerte steigen schnell an, Fett wird gespeichert und macht sich an den Hüften bemerkbar. Da Kohlenhydrate Insulin freisetzen, wird Insulin oft als Speicherhormon bezeichnet, was viele Menschen glauben lässt, dass das Fett automatisch direkt gespeichert wird, aber das ist nicht der Fall. Darüber hinaus ist es unvermeidlich, dass sich die beiden Makronährstoffe aufgrund ihrer Verweildauer im Magen treffen.

Kohlehydrate und Fett abtrennen!

Sollen Kohlenhydrate und Fettsäuren getrennt werden? Die Stoffwechselprozesse im Organismus müssen verstanden werden. Denn wer weiss, wann und warum der Organismus Fettreserven auf der richtigen Stelle hat - dieser Beitrag erklärt, warum man Kohlenhydrate und Fettsäuren abtrennt. Warum Kohlenhydrate und Fettsäuren möglichst nicht zusammengeführt werden sollten, zeigt ein Einblick in die Abbauprozesse.

Kohlenhydrate, die wir mit unserer Ernährung zu uns nehmen, werden in so genannte einfache Kohlenhydrate zerlegt. Bei einer hohen Versorgung des Körpers mit Kohlehydraten bildet die Bauchspeicheldrüse dementsprechend viel des Lagerhormonsinsulins. Befindet sich mehr Blutzucker im Organismus, als die Zelle braucht, wird er in Glycogen und Fette umgewandelt, die vom Organismus aufgenommen werden.

Diese Fette führen zu überschüssigen Kalorien und übermäßigem Gewicht. Daumenregel: Je mehr Blutzucker im Organismus ist, desto mehr wird vom Organismus freigesetzt und desto mehr Fette werden gespeichert. Sinkt der Blutzucker wieder, entwickelt sich in der Regel ein Verlangen nach einfachen Kohlenhydraten, die so rasch wie möglich abgebaut werden und dementsprechend rasch in den Kreislauf gelangen.

Die so genannten einfachen Zuckersorten gelangen je mehr sie verzehrt werden, desto rascher in den Blutzufuhr. Die Kohlenhydrate sind z.B. in Teigwaren, leichtem Gebäck, Erdäpfeln oder Schoko (Zucker) enthalten. Werden statt dessen langflorige und faserreiche Kohlenhydrate wie z. B. Roggenbrot, Reis oder Hülsenfrüchte verzehrt, wird die Insulinausschüttung zeitverzögert.

Wie der gegenwärtige Stand der Forschung immer deutlicher wird, sind Fettstoffe für den Organismus essentiell und äußerst gesundheitsfördernd. Ätherische Öle, wie sie in qualitativ hochstehenden Nussölen und einigen pflanzlichen Ölen enthalten sind, sind optimal. Sie dürfen jedoch nicht mit Kohlehydraten vermischt werden. Zentrales Problemfeld für die Körpergewichtszunahme ist die Speicherung von Fetten durch das Lagerhormon" des Insulins.

Allerdings werden große Insulinmengen erst beim Verzehr von Kohlehydraten freigesetzt. Bei Alleinverzehr von Fetten, zum Beispiel in Verbindung mit Eiweiß, bleiben die Insulinwerte so gleich. Die Fette werden nicht gelagert, sondern gebrannt. Werden viele Kohlenhydrate jedoch in Verbindung mit Fetten verzehrt, wird das Fette nicht mehr gebrannt, sondern zusammen mit den Kohlehydraten zwischengespeichert.

Dadurch wird die Beanspruchung des Körpers und des Körpergewichts um ein Mehrfaches gesteigert. „Wer weniger will, muss nicht ganz auf Kohlenhydrate verzichten. „Auch das ist kein Problem“. Wenn Sie Pasta mögen, wählen Sie am besten eine Vollkorn-Variante und kombinieren Sie diese mit einer frischer zuckerfreier Tomatensauce (nicht mit Ketchup). Fette in Verbindung mit Proteinen sind kein Hindernis.

Verräterisch wird es erst durch die Zugabe von Kohlehydraten. Fette und Proteine als Wirkstoffkombination sorgen für einen stabilen Insulingehalt und verhindern stundenlanges Verlangen. Kohlehydrate und Fette haben den gegenteiligen Effekt. Die Blutzuckerwerte steigen schnell an, Fette werden gespeichert und machen sich an den Hüfte spürbar. Diäten, die die Kohlenhydrat- und Fetttrennung in der Nahrung beachten, sind meist so genannte Low-Carb-Diäten.

Dazu gehören zum Beispiel die LOGI-Diät oder die LCHF-Diät (Low Carbon Light). Diejenigen, die eine Atkins-Diät einhalten, werden auch Kohlenhydrate und Fett abtrennen, da dort überhaupt keine Kohlenhydrate eingenommen werden. Eine kohlenhydratarme, fettreiche Kost wird oft zur Vermeidung von Kohlenhydraten und Kohlenhydraten zubereitet.

Häufig ist diese Verbindung sehr gut gelungen. Diejenigen, die stets auf langkettigen Kohlenhydraten bleiben und diese nicht mit Fetten verbinden, sind auf der sicheren Seite. 2. Prinzipiell sollte man immer eine Trennung von Kohlenhydraten und Fetten anstreben, denn wenn man darauf ganz bewusst verzichten will, wird die Gesamternährung deutlich gesundheitsfördernder und leichter.

Der Kalorienhaushalt, bei dem es darum geht, nicht mehr Energie einzunehmen, als verbraucht wird, ist die eine Münzseite. Ein weiterer ausschlaggebender Punkt ist die Blutzuckerstabilisierung durch die langkettigen Kohlenhydrate und die Abtrennung von Fetten und Zuckern.

von Michaela Herzog