Ernährung Heute

Aufschwung der ungesunden gesunden Ernährung

Es schwebt auf einer Flutwelle, die viele Menschen erreichte. Wieder andere werden von der ständigen Furcht vor Zusätzen oder Resten in Nahrungsmitteln getrieben, während die Endprodukte sie für giftig erklären. Unzählige Berater. Blogger, Blogs. Social Networks und trendige Restaurants unterstützen diesen "Foodamentalismus" - ein Ausdruck, den Johannes König.

Johannes Kinn. aus der Psychosomatik an der Uni Tirol prägte.

Das Weizenprotein Kleber ist der Schuldige für neun Prozente. Laktoselaktose scheint immer mehr Menschen dazu zu bringen, über ihren Darm zu murren: Alleine im Jahr 2012 stieg der Umsatz mit lactosefreien Nahrungsmitteln um 20 Prozentpunkte, obwohl die Zahl der Lactoseintoleranzen hierzulande bei rund 15 Prozentpunkten stagnierte. Laut einer Untersuchung der Society for Consumer Research (GfK) haben rund 80 % der Einkäufer überhaupt keine Laktoseintoleranz. Ähnlich wie bei Gluten-freien Erzeugnissen.

Seit 2010 ist auch der Absatz veganer Lebensmittel mit Jahresraten von 17% gewachsen. Ungefähr ein Prozentsatz der Bundesbürger essen nichts von Tieren. Diese Tendenz ist auch außerhalb des Hauses zu beobachten: Gemäss dem Lebensmittelbericht 2015 wollen 60 Prozente der Bundesbürger vegetarisch essen und 7 Prozente wollen vegan essen.

So gibt es zum Beispiel viele vegetarische und Gluten-freie Nahrungsmittel, die reich an Zusätzen sind. Die glutenfreien Erzeugnisse sind oft nicht gut im Geschmack und werden deshalb mit Zuckern... Veganer Fleischersatzstoffe arbeiten in der Regel nur mit Geschmacksverstärker. Das Rohfutter ist in vielen (z.B. auch veganen) Varianten erhältlich, eine Gesundheitsbewertung ist daher nicht möglich". schrieb der Ernährungswissenschaftler der Uni Giessen. Der Autor des Buches"Alternative Ernährungsformen".

Die steinzeitliche Küche wird auch von Hülsenfrüchten und Muttermilch verabscheut, was sehr merkwürdig ist, da diese Nahrungsmittel von fast allen Ernährungswissenschaftlern als gesunde Nahrungsmittel angesehen werden. Clean Esser vermeiden alle Endprodukte. Versuche, frische Nahrungsmittel zu benutzen und selbst viel zu essen zu machen, was die Ernährungswissenschaftler gerne tun. Der Psychologe nennt die Orthorexie Nervenzellen, wenn sich die Denkweise immer wieder um Nahrung dreht und "Fehltritte" zu einem schlechten Bewusstsein führt.

Nach Umfragen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorfs gehören etwa ein bis drei Prozentpunkte der Gesamtbevölkerung dazu, vor allem weibliche Personen. Doch warum werden bisher gepriesene Nahrungsmittel als massiv bedroht empfunden? "Heute wird die gesellschaftliche und Kulturidentität von der Nahrung abgeleitet", sagt Clotter. Daher verändern sich die amtlichen Diätempfehlungen ständig, erst kürzlich wurde der Hinweis, fettarme Lebensmittel wegen des Herzschlags zu verzehren, überarbeitet.

"Die Unterteilung in gute und schlechte Speisen erweckt Ordnung zum Leben", erklärt Clotter. Weil Nahrung viel mehr ist als die Gesamtheit ihrer Bestandteile. Nahrung ist soziales Miteinander, und wer seine eigene Suppe zubereitet. Außerdem ist das Vergnügen anscheinend besser als der Abschied. Es gibt seit einigen Jahren einige Ernährungswissenschaftler, die die Ernährung als Gesamtphänomen ansehen, die nicht nur die in der Nahrung enthaltenen Calorien und Vitaminwerte erfassen und deren Wirkungen verfolgen, sondern auch mit allen anderen Einflüssen mitdenken: Wenn Sie allein oder mit Freundinnen und Bekannten essen, wenn Sie vor dem TV oder am Tisch essen, wenn Sie in aller Ruhe oder in aller Ruhe essen, haben Sie das Obst und GemÃ?se vielleicht selbst angebaut.

Ernährungsberaterin und Ernährungsberaterin Maria G. Grauber schrieb in ihrem Werk "Mut zum Genuss": "Forscher vermuteten, dass die Abgabe von Gamma-Aminobuttersäure beruhigend und angstlösend wirkt. Freude zu erfahren ist daher ein mögliches Stresspuffer." Es gibt auch Anzeichen dafür, dass sich Essvergnügen und Genuß von Lebensmitteln günstig auf die Verwendung von Lebensmitteln ausgewirkt haben.

Die Ernährungsberaterin am Institut für Zukunft in Wien schrieb in ihrem Werk "Muss Essens eine Schuld sein": "Feinschmecker machen mehr sportlich. und abwechslungsreicher. Denn es gibt keine Untersuchungen, die beweisen, dass Gluten-freie Ernährung zu weniger Kopfweh oder zu einer Verbesserung der Hautsituation führen kann.

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