Ernährungsergänzungsmittel Gesundheit

Vitaminpräparate - das ist ein magisches Wort, der Name für gesundes Essen, das viele Menschen nicht kennen: Vitaminpräparate können bei Überdosierungen Unbehagen und Gesundheitsschäden verursachen.
Erst in Extremsituationen (nach Krebs, zu Schwangerschaftsbeginn ) ist die Verabreichung von Zusatzvitaminen wirklich medikamentös indiziert.
Zuviel des Vitamins kann zu Ikterus und zu viel B 1 zu vermehrter Nervenschwäche werden. Zuviel des Vitamins E begünstigt die Kalzifizierung der Körperorgane und die Schwächung der Muskulatur.
Vitaminpräparate sollten daher auf keinen Fall mehr als das Dreifache der täglichen Dosis beinhalten.
Ob Vitamine und Mineralien, ob Vitamine und Mineralien oder Zink: Jeder dritte Bundesbürger verschluckt Zubereitungen, weil er etwas für seine Gesundheit tun will.

Für die meisten Menschen ist eine gesunde Ernährung Teil eines guten Lebens. Die Ernährungsexpertin Angela Clausen und Diana Rubin, Oberärztin der Vivantes Humboldt-Klinik, im Gespräch mit Klaus Pokatzky. Es ist daher ein Märchen, dass Nahrungsergänzungsmittel generell sicher sind und die Gesundheit fördern. Eine Nahrungsergänzung ist für gesunde Menschen, die sich normal ernähren, in der Regel überflüssig. Der Kaffee ist beliebt, seine gesundheitlichen Auswirkungen sind immer umstritten.

Gesundheitliche Versorgung ohne Nahrungsergänzung

Vitaminpräparate - das ist ein magisches Wort, der Name für gesundes Essen, das viele Menschen nicht kennen: Vitaminpräparate können bei Überdosierungen Unbehagen und Gesundheitsschäden verursachen. Moderne Lebensmittel beinhalten zu viele und nicht zu wenige Vitalstoffe. Eine Ausnahme bilden folsäurehaltige (früher genannt z. B. Vitaminen B 9, in der Tomate, Gurke, Orange, Kraut, Milchprodukten), Vitaminen A ( "in Eidotter, Leder, Fettfisch "), Vitaminen E (in pflanzlichen Ölen, Haselnüssen), Fluoren, Jods und Serenen.

Erst in Extremsituationen (nach Krebs, zu Schwangerschaftsbeginn ) ist die Verabreichung von Zusatzvitaminen wirklich medikamentös indiziert. Personen über 60 benötigen mehr Vitamine als in der normalen Ernährung vorkommt. Die gesundheitsschädlichen Begleiterscheinungen von Überdosierungen von Vitaminen sind nicht zu vernachlässigen: Zuviel Vitamine und Calcium oder Magnesiums können die Funktion der Nieren beeinträchtigen (bis hin zu Nierensteinen) und zu Durchfallerkrankungen führen.

Zuviel des Vitamins kann zu Ikterus und zu viel B 1 zu vermehrter Nervenschwäche werden. Zuviel des Vitamins E begünstigt die Kalzifizierung der Körperorgane und die Schwächung der Muskulatur. Meistens ist eine Überdosierung mit 150 g Erdbeere, einem Gläschen Saft oder einer normalen Mahlzeit, die aber bereits den täglichen Bedarf deckt. Mit der unnatürlichen Zufuhr von bestimmten Vitaminen wird auch das Körpergleichgewicht verschoben: Wenn Sie beispielsweise zu viel Calcium zu sich genommen haben, wird weniger Zinn absorbiert, was zu nervösen Störungen und Diarrhöe führt.

Vitaminpräparate sollten daher auf keinen Fall mehr als das Dreifache der täglichen Dosis beinhalten; die tägliche Dosis sollte für die Vitamine B und E überhaupt nicht mehr sein.

Vorteile und Risiken von Vitamintabletten Wie gesundheitsfördernd sind Nahrungsmittel?

Ob Vitamine und Mineralien, ob Vitamine und Mineralien oder Zink: Jeder dritte Bundesbürger verschluckt Zubereitungen, weil er etwas für seine Gesundheit tun will. Insbesondere die Zubereitungen für die Bereiche Kalzium, Vitamine und Multivitamine sind gefragt. Das Risiko einer Kontamination der Nahrungsergänzungen liegt vor. Da die Produkte Stoffe mit einem schädlichen Spektrum von Nebenwirkungen enthalten, sind einige von ihnen als Arzneimittel untersagt.

Allerdings werden diese Wirkstoffe den Nahrungsergänzungsmitteln beigemischt. Aber auch unbedenkliche Inhaltsstoffe können sich durch Überdosierungen belasten. Der Internetmarkt ist ein unbegrenzter Absatzmarkt für Nahrungsergänzungen. Nur wenn die Provider auch in der Bundesrepublik ansässig sind, können die zuständigen Stellen intervenieren. Es können z. B. enthaltene Mineralstoffe, Spurenelemente und "andere Stoffe" sein.

Dies ist in der "Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel" festgelegt. "Andere Stoffe" - das ist ein unerschöpflicher Vorrat für alle Arten von Angeboten. Noch immer sind sie als natürliches Cholesterinsenkungsmittel auf dem Handel, obwohl die Behörde seit Jahren vor der Gefahr von Schäden an Muskeln und Nieren durch ihre Aufnahme warnt. Jährlich werden in der Bundesrepublik fast 200 Mio. Verpackungen von Nahrungsergänzungsmitteln abgesetzt, rund ein Drittel aller Menschen verschluckt regelmässig Pulver und Dragees.

Der Glaube, etwas Gutes für die Gesundheit zu tun. So hat die DFG im Frühling 2016 ein Grundsatzpapier zur Veganernährung veröffentlicht. Sie kommt zu dem Schluss, dass Vegetarier auf jeden fall die Vitamine des Typs C12 ersetzen sollten. Eine ausgeglichene Diät mit viel Vollkorn, Gemüsen, Früchten, Samen, Nüssen und hochwertigen Pflanzenölen beugt jedoch einem Defizit vor.

Abgesehen von der Einnahme von B12 benötigt ein Vegetarier keine Lebensmittelzusätze. Schwangere, stillende Frauen, deren Säuglinge und Kinder bis zur Adoleszenz werden von der Deutschen Gesellschaft für Gesundheit (DGE) jedoch von einer vegetativen Diät abgehalten. Wenn Sie ungesunde Nahrung zu sich nehmen, können Sie die Konsequenzen Ihrer Unterernährung nicht mit Nahrungsergänzungsmitteln auffangen. Früchte und Gemüsesorten enthalten nicht nur wertvolle Nährstoffe, sondern auch viele andere Substanzen, die mit den enthaltenen Stoffen interagieren.

Die Bundesanstalt für Risikobewertung mahnt beispielsweise, lange Zeit große Anteile an Vitaminen mitzunehmen. Vor allem in der Dunkelheit versucht man, seinen Vitamin-D-Status mit Vitamin-Ergänzungen zu erhöhen. Das Werbeversprechen: Mehr Vitalstoffe bedeuten mehr Gesundheit - aber für den Konsumenten geht diese Berechnung nicht auf. Als Nahrungsergänzung werden sie nicht mehr unter Kontrolle gebracht.

Es wird eine akzeptable Aufnahme über die normale Diät hinaus definiert. Für Kalzium 500 mg und für Gusseisen 0 mg. Durch Nahrungsergänzungen wollen sie ihre bereits betroffene Gesundheit unterstützen. Manche Mediziner geben jedoch auch hohe Dosen von Vitaminen an. Die ersten Studien haben gezeigt, dass Patientinnen mit einem hohen Vitamin-D-Spiegel bei unterschiedlichen Krebsarten besser leben als Patientinnen mit einem geringen Gehalt.

Beispielsweise gibt es Anzeichen dafür, dass sich damit die Akzeptanz der Krebstherapie verbessern lässt. Die Einnahme von Selen sollte daher auf Dauer nicht ohne Blutuntersuchung und nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt erfolgen. Als Nahrungsergänzung wird wahrscheinlich am häufigsten verwendet. Darüber hinaus sind in vielen Getränken und Bars für Athleten auch Mineralstoffe und Vitalstoffe inbegriffen.

Laut einer Studie glauben fast die HÃ?lfte der Konsumenten auch, dass NahrungsergÃ?nzungsmittel vom Staat gesteuert und auf ihre Wirkung geprÃ?ft werden. Weil die Politiker offensichtlich den Gesamtmarkt nicht regeln und beherrschen wollen, gehen die Konsumentenschützer nun in die Defensive. Weil die Politiker nicht reagieren, muss sich jeder über die Vorteile und Risiken von Nahrungsergänzungsmitteln unterrichten.

von Michaela Herzog