Ernährungsplan zum Abnehmen

Ein Ernährungsplan zum Abnehmen

Wer Gewicht reduzieren möchte, der sollte dabei überlegt anstatt planlos vorgehen. Eine allgemein gültige Formel kann es nicht geben, denn jeder Mensch ist anders, hat eine andere Physiognomie und eine andere Lebensgeschichte. Übergewicht ist aber in den meisten Fällen der messbare Ausdruck eines nicht optimalen Essverhaltens und Speiseplans. Viele ungünstige Verhaltensweisen haben wir uns über Jahre hinweg angewöhnt. Und so genügt es nicht, zum Abnehmen einfach nur auf das eine oder andere Nahrungsmittel zu verzichten oder grundsätzlich zu hungern, sondern vielmehr müssen die Essgewohnheiten grundsätzlich optimiert werden, um einen nachhaltigen Erfolg zu erzielen.

Schritt 1: Die Errechnung des Kalorienumsatzes

Gesund Abnehmen

Bevor ein Ernährungsplan also aufgestellt werden kann, muss zuerst die Ausgangssituation des Einzelnen genau analysiert werden. Am Anfang steht eine Auflistung der Fakten wie Alter, Geschlecht, Größe, Ausgangsgewicht, Wunschgewicht, Art der Betätigungen und so weiter. Mit diesen Faktoren lässt sich der Grundumsatz an Kalorien berechnen, den der Mensch täglich benötigt. Die Art der üblichen körperlichen Betätigung fließt in den weiteren Kalorienumsatz mit ein. Auf der Hand liegt es, dass ein körperlich schwer arbeitender Mensch mehr Kalorien benötigt als jemand, der vorwiegend eine sitzende Tätigkeit ausübt. An dieser Berechnungsgrundlage lässt sich auch sehr gut demonstrieren, dass ein regelmäßiges Sportprogramm eine Diät tatsächlich wirkungsvoll unterstützen kann - im übrigen nicht nur durch den Kalorienverbrauch allein, sondern auch durch die positiven Auswirkungen auf die Fitness und die Gesundheit.

Diät-Plan zum Abnehmen
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Wer Gewicht reduzieren möchte, der sollte dabei überlegt anstatt planlos vorgehen.

Schritt 2: Die Analyse des Essverhaltens

In einem zweiten Schritt sollten nun die aktuellen Essgewohnheiten genauer analysiert werden. Dies ist besonders wichtig, da es Aufschluss über das genaue Essverhalten des Menschen gibt. Notiert man seinen Konsum einmal über ein oder zwei Wochen hinweg konsequent in einem Notizbuch, so wird man unweigerlich Schwerpunkte feststellen, die einem auf den ersten Blick gar nicht so bewusst waren. So wird der eine oder andere vielleicht feststellen, dass er tatsächlich größere Mengen an Süßigkeiten konsumiert als er bislang glaubte. Noch wichtiger ist es jedoch die Situationen zu ermitteln, in denen er dies tut. Mit einer konsequenten Analyse fällt dies sehr leicht.

Schritt 3: Ableitung des Ernährungsplans

Fasst man all diese Ergebnisse zusammen, so lässt sich mit den neu gewonnenen Erkenntnissen sehr schnell und einfach ein Ernährungsplan erstellen, der sich auch den individuellen Vorlieben und Bedürfnissen anpasst. Denn nur wenn der Ernährungsplan stimmig ist, kann er auch eingehalten werden. Beispielsweise ist es wenig sinnvoll, einem viel beschäftigten Menschen, der zudem wenig Spaß am Kochen hat, einen Ernährungsplan zusammen zu stellen, für den er jeden Tag einkaufen gehen und viele Stunden in die Zubereitung der Speisen investieren muss. Ein guter Ernährungsplan dagegen greift die Lebensmittel auf, die besonders gerne verzehrt werden und erhöht oder verringert ihre Menge, um sie mit anderen, möglicherweise gesünderen oder kalorienärmeren Lebensmitteln zu konsumieren.

Grundregeln für gesunde Ernährung

Einen Leitfaden für den richtigen Ernährungsplan, der für die meisten Menschen gilt, gibt es natürlich dennoch. Wichtig ist es dabei darauf zu achten, dass die Ernährung nicht von Hunger und Verzicht geprägt ist, sondern tatsächlich satt und zufrieden macht und mit Genuss verbunden ist. Ein guter Ernährungsplan enthält mehrere leichte Mahlzeiten, die über den Tag verteilt sind. Allein schon das konsequente Einhalten verschiedener Essenszeiten kann beim Abnehmwilligen zu einer ganz anderen Einstellung dem Essen gegenüber führen.

Wichtig: Ausgewogenheit

Der Ernährungsplan muss ausgewogen sein und sowohl Kohlenhydrate, Fette und Eiweiße als auch Ballaststoffe, Mineral- und Vitaminlieferanten enthalten. Gemüse und Obst sind schmackhafte Nahrungsmittel, die sich meist sehr gut in den Rahmen einer Diät einpassen. Falsch wäre es, auf Fette ganz zu verzichten, jedoch sollten stark fetthaltige Speisen gemieden werden. Wertvolle Mahlzeiten können aus frischen und einfachen Zutaten hergestellt werden. Fertiggerichte und Produkte mit ungewissen Inhaltsstoffen sollten auf einem gesunden Ernährungsplan besser gar nicht vorkommen.

Umdenken für dauerhafte Ernährungsumstellung

Ein guter Ernährungsplan zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass er abwechslungsreich und interessant aufgebaut ist. Er soll nicht als strenge Ernährungsvorlage dienen, sondern dem Nutzer ein Gefühl für eine gesunde Ernährung vermitteln. So kann zu Beginn einer Diät streng nach dem Ernährungsplan gekocht werden, bereits nach einigen Wochen jedoch hat sich bei den meisten Nutzern ein Umdenken im Essverhalten und ein gutes Bewusstsein für eine gesunde Ernährung entwickelt. Nun dient der Ernährungsplan nur noch als Vorlage zur Inspiration, während viele seiner einzelnen Bausteine abgewandelt, ausgetauscht oder neu miteinander kombiniert werden können. Je länger der Ernährungsplan als Grundlage für den Speiseplan genommen wird, desto mehr entfernt sich der abnehmwillige Mensch von seinen oft über Jahre hinweg gepflegten ungünstigen Essgewohnheiten. Er entdeckt neue, gesündere Speisen und verzichtet automatisch auf viele Dickmacher.

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