Essentielle Fette

Viele gesundheitsbewusste Menschen sind sich heute der Bedeutung und des Einflusses von Eiweiß, dem glykämischen Index, Nahrungsfasern und Obst und Gemüsen auf ihre Nahrung bewusst.
Basics: Omega-3-Fettsäuren sind polyungesättigt und haben den größten Einfluss auf die Zusammensetzung des Körpers, indem sie eine Verlagerung zu mehr Muskeln mit weniger Fett fördern.
Viele Menschen haben die Bezeichnungen Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren schon einmal vernommen, wissen aber nicht wirklich, was sie damit anfangen sollen.
Der Speiseplan unserer Ahnen unterscheidet sich erheblich von dem der heutigen Zeit. So wurden beispielsweise Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im 1:1-Verhältnis verzehrt, d.
Betrachtet man heute unsere Diät, so hat sich dieses VerhÃ?ltnis stark verÃ?ndert und liegt im Schnitt bei 1:25.

Nahrung, Gesundheit und Bewusstsein Fette, essentielle Fettsäuren und die Gefahren von Transfetten, wie Proteine und Kohlenhydrate, sind grundlegende Bestandteile der menschlichen Ernährung und lebensnotwendig. Essentielle Fettsäuren spielen in der angewandten Ernährungsmedizin eine wichtige Rolle. Für die Gesundheit brauchen wir Fette, aber die richtigen! Eine der häufigsten Missverständnisse ist, dass alle Fette als ungesund für den Körper angesehen werden. Der menschliche Organismus braucht Fette, um gesund zu sein und zu bleiben, aber die richtigen!

Essenzielle Speisefettsäuren - Basis und Verwendung

Viele gesundheitsbewusste Menschen sind sich heute der Bedeutung und des Einflusses von Eiweiß, dem glykämischen Index, Nahrungsfasern und Obst und Gemüsen auf ihre Nahrung bewusst. Die Bedeutung der Fette, vor allem der essenziellen Speisefettsäuren (EFA), ist jedoch weit weniger klar. Auch bei einer sonst gesünderen und ausgewogeneren Ernährungsweise werden diese EFAs oft vernachlässigt.

Basics: Omega-3-Fettsäuren sind polyungesättigt und haben den größten Einfluss auf die Zusammensetzung des Körpers, indem sie eine Verlagerung zu mehr Muskeln mit weniger Fett fördern. Im vorliegenden Beitrag werden die Omega-3-Fettsäuren Essigsäure (Eicosapentaensäure (EPA) und Dokosahexaensäure (DHA) sowie die Omega-6-Fettsäuren Conjugierte Linolsäure (CLA) und Gamma-Linolensäure (GLA) im Detail untersucht.

Viele Menschen haben die Bezeichnungen Omega-3- oder Omega-6-Fettsäuren schon einmal vernommen, wissen aber nicht wirklich, was sie damit anfangen sollen. Kurz um, es sind Fettsäureklassen, die der Mensch nicht selbst herstellen kann und daher auf die Nahrungsaufnahme in Gestalt von Fischen (DHA und EPA), Kräutern (CLA und GLA) oder natürlich als Nahrungsergänzungsmittel angewiesen ist.

Der Speiseplan unserer Ahnen unterscheidet sich erheblich von dem der heutigen Zeit. So wurden beispielsweise Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im 1:1-Verhältnis verzehrt, d.h. für jedes Kilogramm Omega-3 wurde ein Kilogramm Omega-6-Fettsäure verzehrt. Beispielhaft dafür sind immer die Skimos, die trotz extrem fetthaltiger Nahrung, extremer Witterungsbedingungen und physischer Beanspruchung ein kardialkreisförmiges Lausensystem aufweisen können, das auch im höheren Lebensalter dem eines Kleinkindes ähnelt.

Betrachtet man heute unsere Diät, so hat sich dieses VerhÃ?ltnis stark verÃ?ndert und liegt im Schnitt bei 1:25! Das bedeutet, dass nur 1g Omega-3-Fettsäuren pro 25 g Omega-6-Fettsäuren. Schauen wir uns genauer an, welche Vorteile wir von der Anwendung essentieller Säuren in punkto Vitalität, Leistung und Körperbau haben.

Die essentiellen Speisefettsäuren haben in den vergangenen Jahren die Blicke vieler Forscher auf sich gezogen, weil sie eine schier unendliche Anzahl von positiven Wirkungen im Organismus hervorrufen können, was auch in vielen Untersuchungen untermauert wurde. Allerdings schwankt dieser Inhalt je nach Fischherkunft, Saison und natürlich dem Fischfutter (z.B. haben Lachs aus der künstlichen Haltung einen wesentlich niedrigeren Prozentsatz an WPA und Lachs als im Meer gefangener Lachs).

Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Leder das Körperorgan ist, das den Fisch entgift. Leinöl ist wegen seines Gehalts an Omega-3-Fettsäuren, insbesondere Alpha-Linolensäure (ALS), sehr beliebt. Der Mensch ist in der Lage, aus ALS durch Enzymkonversion Eiweiß und Eiweiß zu produzieren.

Es ist eine biologische Säure der Kategorie der Omega-6-Fettsäuren, die vor allem in Rotfleisch enthalten ist. Indem man es konsumiert, dringt es in den Menschen ein. Aber auch der Mensch ist in der Lage, selbständig zu produzieren, was über ein sogenanntes Delta-9-Desaturase enzymatisch geschieht.

In den heute üblichen CLA-Nahrungsergänzungsmitteln sind in der Regel das bioaktive Isomeren CGS 9-trans 11 und TGS 10-cis 12 vorhanden Diese Isomeren haben unterschiedliche Wirkungen im Menschen, wodurch das TGS 12-Isomer die Ursache für die Veränderung des Zellfettstoffwechsels ist. Interessant ist auch die Gammalinolensäure (GLA), die ebenfalls zur Gruppe der Omega-6-Fettsäuren zählt und das Ergebnis einer Enzymumsetzung von ALS ist.

Essentielle Speisefettsäuren sind in jüngster Zeit wegen ihrer vielen gesundheitlichen Vorteile immer beliebter geworden. Es normalisiert sowohl den Bluthochdruck als auch den Cholesterinspiegel und kann auch die Ablagerung in den Gefäßen massiv mindern. Prostaglandine und Leucine werden aus essenziellen Aminosäuren hergestellt.

Das sind Stoffe, die der Organismus als Antwort auf Entzündungsprozesse und Schmerz ausbildet. Generell fördern Omega-3-Fettsäuren die Entzündung (GLA und KLA sind eine Ausnahme!), während Omega-6-Fettsäuren entzündungshemmende Wirkung haben. Es wird viel besser als andere Speisefettsäuren unmittelbar vom Hirn absorbiert und spielt eine bedeutende Funktion bei der Erhaltung der Hirnfunktion und auch bei der Regenerierung des Hirngewebes.

Für diejenigen, die viel Kraft in Ausbildung und Nahrung investieren, sind natürlich die Auswirkungen der essenziellen Säuren auf die Zusammensetzung des Körper. In den Körperfettzellen erfolgt ein ständiger Fettaustausch. Die Fette aus der Nahrung werden in den Fettpolstern gespeichert, während die Fette in den Blutkreislauf freigesetzt werden, wo sie dann oxydiert ("verbrannt") werden.

So lange mehr Fette bewegt als gespeichert werden, wird Fett abgebaut. Fischöl, welches viel Wasser in Form von Ölen mit hohem Gehalt an Ölen von Fetten (EPA und DHA) sowie Vitamin C ( "CLA") enthält, beeinflusst das Zellverhalten von Fetten, wenn sie über einen langen Zeitabschnitt aufgenommen werden. Nach einiger Zeit führt dies zu einem geringeren Körperfettgehalt, natürlich unter der Voraussetzung einer entsprechenden anderen Diät und Ausbildung.

Verschiedene Einflussfaktoren fördern den Abbau von Körperfett: aus dem Blutkreislauf und die anschließende Lagerung in den Fettspeichern. Ein geringer Insulingehalt in Zusammenhang mit der kardiovaskulären Tätigkeit aktiviert Fette aus den Fettablagerungen in den Blutkreislauf. Die dann freigesetzten Speisefettsäuren (FFA) reduzieren unmittelbar die Insulinsensitivität. Beim gleichzeitigen Trainieren hingegen steigert der Organismus gezielt die Insulinsensitivität des Muskels, wodurch die Notwendigkeit des Trainierens deutlich wird, wenn es darum geht, während des Fettabbaus so viel wie möglich an Muskulatur zu erhalten.

Das ist auch der Anlass, warum die unmittelbar nach dem Sport zugeführten Kohlehydrate fast ausschliesslich in den Muskelzellen gespeichert werden. Insulinsensitivität ist ein Mass dafür, wie rasch der Organismus dazu neigt, Glukose aus der Nahrung im Muskulatur- oder Fettsystem zu speichern. Der Stoffwechsel von Nahrungsergänzungsmitteln wird auch durch die Verbindung von Vitamin E, Vitamin E, Vitamin D und Vitamin C in hohem Maße stimuliert.

Neuere Untersuchungen haben ergeben, dass Rezeptor-Protein-Komplexe (PPAR) sowohl in Fettzellen als auch in Muskulatur vorkommen, die einen signifikanten Einfluss auf die Mobilisierung und Oxydation von Speisefettsäuren haben. UPA, Direkteinwirkung von Vitamin E, Vitamin D und Vitamin E auf diese PPARs, die sowohl die Mobilisierung von Fettpolstern aus den Fettpolstern als auch die Oxydation von Fettpolstern in den Muskelpartien stimulieren.

Dadurch wird der Abtransport der soeben mobilen FFA´s von den Fettablagerungen zu den Muskelzellmitochondrien erleichtert, wo sie dann zur Energieerzeugung oxydiert werden können. Zusammengefasst führen all diese Faktoren zu einer Verteilung der aufgenommenen Kalorien aus den Fettablagerungen in die Muskulatur (wo der Organismus die aufgenommenen Inhaltsstoffe speichert), wo sie dann zur Energieproduktion oder zum Aufbau von Muskulatur verwendet werden.

Im zellulären Bereich wird der Organismus lediglich "umprogrammiert", um den Muskelaufbau zu fördern und zugleich weniger Fette zu lagern. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass die EFA´s über einen längeren Zeitabschnitt kontinuierlich genutzt und wirklich in den Fettspeichern gelagert werden. Die Fette aus den zugesetzten essenziellen Säuren sollen vom Organismus gespeichert werden, denn nur so können sie ihre Wirkungen entfalten und die Fette von außen praktisch verändern.

Wenn man essentielle Speisefettsäuren einnimmt, erlebt man ein Gefühl der Sättigung, ein erhöhtes Energielevel und eine breitere Verträglichkeit der Nahrungseiweiße, was zu einer besseren, ununterbrochenen Zufuhr von Vitaminen und Mineralstoffen für die Regeneration und das Wachsen des Organismus führt. Eine Dysbalance der gelieferten essenziellen Speisefettsäuren hat auch einen nachteiligen Einfluss auf die eigene Hormonbildung. An dieser Stelle kommt die Supplementierung mit essenziellen Speisefettsäuren ins Spiel, indem vorhandene Dysbalancen ausgeglichen werden.

Der Schmerz in den Bändern und Gelenke sollte sich nach einigen wenigen Schwangerschaftswochen mit essenziellen Säuren deutlich bessern.

von Michaela Herzog