Fahreignungsprüfung für Senioren

Bei jüngeren Fahrern haben ältere Fahrer einen schlechten Ruf.

Bei spektakulären Unfällen durch Senioren wird immer wieder eine obligatorische Fahrtauglichkeitsprüfung für ältere Autofahrer gefordert. Es gibt nach einigen spektakulären Unfällen, die von älteren Autofahrern verursacht wurden, eine ständige Diskussion darüber, ob ältere Fahrer nach einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr in der Lage sind bzw. sein sollten zu fahren. Für ältere Autofahrer ist oft eine obligatorische Fahrtauglichkeitsprüfung erforderlich. Im Alter gibt es dann Anzeichen für Fahrdefizite, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Die Präsidentin der Ärztekammer Aargau hält dies für falsch.

Die Älteren haben einen schlechteren Namen bei den jungen Fahrern.

Die Älteren haben einen schlechteren Namen bei den jungen Fahrern. Es wird immer wieder über gesundheitliche Tests für Senioren diskutiert. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes verliert der ältere Straßenbenutzer im Strassenverkehr rascher den Durchblick. Senioren über 75 Jahre sind besonders oft für Unfälle verantwortlich. Auf der anderen Seite schieben sie weniger und treiben weniger rasch oder unter dem Einfluss von Alkohol.

Einige europäische Länder verlangen für ältere Menschen ärztliche Vorsorge. Wenn Sie in diesem Land unterwegs sein wollen, müssen Sie Ihren Führerausweis ab dem 65. Lebensjahr alle fünf Jahre neu beantragen. Anstatt mit 70 Jahren ein Tauglichkeitszeugnis vorlegen zu müssen, muss der Fahrer dies erst mit 75 Jahren tun, wenn er seinen Führerausweis neu beantragen möchte.

Im Vereinigten Königreich müssen die über 70-Jährigen ihren Führerausweis alle drei Jahre neu beantragen. Über 70-Jährige müssen sich in der Regel alle zwei Jahre einem "Medical Check-up" unterziehen, vergleichbar mit Lkw-Fahrern. Führerscheine sind in der Regel nur für einen bestimmten Zeitraum Gültigkeit. Sie muss ab dem 50. Lebensjahr alle fünf Jahre, ab 70 alle drei Jahre, ab 80 alle zwei Jahre erneuert werden.

Zu Jahresbeginn wies Verkehrsminister Dr. med. Alexander Dr. med. Dobrindt zurueck. "Es wird keine obligatorischen Tests für Senioren geben." Für eine Erweiterung sind keine Gesundheitskontrollen geplant, außer für Fahrer mit zusätzlicher Verantwortlichkeit wie Bustreiber.

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Durch die demographische Situation spielt der ältere Mensch eine immer größere Bedeutung im Strassenverkehr, und wenn autonomes Autofahren bereits Wirklichkeit wäre, würde es diese Debatte nicht geben: altersabhängige Fahrtauglichkeitsprüfungen für Menschen ab einem bestimmten Lebensalter. Nach Angaben des Bundesamtes für Statistik, das im Jahr 2015 Seniorenunfälle untersucht hat, waren 73.338 Personen ab 65 Jahren an Personenschäden erkrankt.

Das bedeutet, dass Senioren weniger an einem Unfall teilnehmen als ihre Einwohner. Allerdings nicht, weil Senioren sicherer sind. Ältere Menschen sind in der Regel weniger wahrscheinlich als Autofahrer, um am Straßenverkehr teilzunehmen. Neben der Verschlechterung des Sehvermögens im hohen Lebensalter und der Verkürzung der Reaktionszeiten ist dies die Grundlage für die Besprechung von altersbedingten Fahrtauglichkeitstests.

Der Eignungstest für über 50-jährige ist nichts Ungewöhnliches, jedenfalls in anderen EU-Ländern ist das zum Teil völlig üblich. So müssen zum Beispiel in der Regel über 70 Jahre alte Piloten einen regelmäßigen Test absolvieren, um ihr Fahrkönnen unter Beweis zustellen. Für Berufsfahrer gibt es in der Bundesrepublik bereits etwas Vergleichbares. Sie müssen sich ab dem 50. Geburtstag nicht mehr alle fünf Jahre einem umfangreichen Gesundheits-Check unterzogen werden, sondern seit letztem Jahr, ungeachtet ihres Alters, wenn sie ihren Führerschein für die Kategorien A1 und A1E beibehalten wollen.

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Frage der Verkehrssicherheit aller Beteiligten in der Debatte um eine Fahrtüchtigkeitsprüfung für Fahrer ab einem bestimmten Lebensalter. Die Automobilclubs ACE, u. a. AAC, lehnen eine Fahrtüchtigkeitsprüfung ab. Eine Fahrtüchtigkeitsprüfung würde beispielsweise nicht die Verkehrssicherheit auf Deutschlands Strassen verbessern, sondern zugleich den administrativen Aufwand anheben.

Alternativ zu einer verbindlichen Regelung werden zum Beispiel die freiwilligen Gesundheits- und Fahrsicherheits-Checks erörtert, die es Senioren erlauben, ihre Fahrtüchtigkeit selbst zu beurteilen. Interessierten Senioren bietet sich hier die Gelegenheit, ihr Fahrkönnen kritisch hinterfragt und überprüft zu bekommen. Häufig verschenken die Beteiligten ihren Führerausweis gar auf freiwilliger Basis, weil sie sich selbst als zu riskant für den Strassenverkehr erachten.

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