Fett ist Gesund

Fette sind gesund! Wirklich? !

Das Fett macht dick, stört den flachen Bauch und ist ungesund. Das war jahrelang die gängige Meinung, wenn es um die Frage ging, wie viel Fett pro Tag gesund ist. Ernährungsexperten halten die Frage inzwischen für etwas differenzierter, denn Fett ist nicht gleich Fett. Es gibt eine Meinungsverschiedenheit. Wenig Kohlenhydrate und nicht zu wenig Fett wären ideal für die Gesundheit.

Fette sind gesund! Wirklich?!

Es ist bekannt, dass wir nur gewisse Provitamine (Provitamine B, T, E und K) im Organismus mit Fett aufnimmt. Pflanzliche Fettstoffe mit ihrem Gehalt an ungesättigter Fettsäure gelten seit Jahrzehnten als gesundheitsfördernder als tierische Fettstoffe. Inzwischen sind auch die anderen Tierfette aufbereitet. Weil die gesunden Körperzellen ihre Kraft ebenso gut aus Fett beziehen, sollen die Tumorzellen durch den Verzicht aufs Fett und den Genuss von Kohlenhydraten und einer fetthaltigen Diät aushungern.

Selbst wenn Fett viele Kilokalorien hat (100 g Fett haben etwa 900 Kalorien), muss Fett Sie nicht fett machen. Weil wir mit mehr Fett in unserer Nahrung reicher, glücklicher und im Idealfall weniger ernähren. Weil übergewichtig in erster Linie auf einen Überschuss der Gesamtkalorienmenge zurückgeht. Lediglich eine Fettart, die so genannten synthetischen Transfettsäuren, ist extrem gesundheitsschädlich - da sind sich alle einig.

Kunsttransfette finden sich in Gebäck, Frühstückscerealien, Kekse, Fertigsaucen, Brotaufstriche, Fertigpizza, Packungssuppen und in vielen fritierten Lebensmitteln. Bei der Aushärtung von Fett oder auch bei der kräftigen und vor allem mehrmaligen Erwärmung von pflanzlichen Ölen bilden sich synthetische Überfettung. An der Zellwand deponieren sich künstlich hergestellte Trans-Fette, was das Schlaganfallrisiko, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkte signifikant steigert, erläutert die Umweltforscherin, Frau Dr. med. Antje Gül, von der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung (DGE).

Menschen, die regelmässig 5 g künstliches Transfett konsumieren, wie sie in einem Teil der Fritten vorkommen, erhöhen das Gesundheitsrisiko bereits um 25 vH. Die natürlichen Transfettsäuren hingegen, wie sie in Tierprodukten vorkommen, sind nicht gesundheitsschädlich. Etwa zehn Prozente der Bundesbürger fressen zu viele synthetische Transfettsäuren.

Besonders die jungen Menschen zwischen 18 und 25 Jahren sind eine Gefahrengruppe - fast jeder Dritte konsumiert permanent zu viel Transfettsäuren. Der Schutz vor künstlichem Fett ist schwer, da es in der Bundesrepublik weder einen Schwellenwert noch eine Meldepflicht gibt. Obwohl sich die deutschen Unternehmen im Jahr 2012 dazu verpflichteten, den Anteil an Transfettsäuren in den von ihnen produzierten Nahrungsmitteln zu reduzieren.

In den 90er Jahren betrug der Anteil der armen Transfettsäuren an der Gesamtmenge der Margarinen 17-22%, heute weniger als 2%. Nach Angaben der World Health Organization (WHO) werden dort jeden Tag etwa 30 g Transfettsäuren eingenommen. Nach den Forderungen der WGO sollen Transfettsäuren weitestgehend aus der Ernährung verbannt werden. Rechtliche Verboten, wie sie in einigen EU-Ländern bestehen, haben sich laut WTO als "hochwirksam" bei der Reduzierung des Verbrauchs von Industriefetten erweisen.

Der pathogene Effekt von synthetischen Trans-Fettsäuren ist den Forschern seit vielen Jahren bekannt. So lange es keinen EU-weit bindenden Schwellenwert für Trans-Fette gibt, ist der sichere Weg, Trans-Fette zu vermeiden, die eigene Nahrung zu zubereiten. Weil diejenigen, die selbst braten, backen, braten und frittieren, es in ihren eigenen Händen haben, um die Bildung von künstlichem Transfett zu vermeiden.

Um das Essen so gesund wie möglich zu halten, sollte man einige Dinge beachten:

Mehr zum Thema