Fette in der Ernährung

Im Jahr 2006 wurden die neuesten EEK-Empfehlungen zu Speisefetten herausgegeben. Im Laufe der vergangenen 10 Jahre wurden neue Untersuchungen (Metaanalysen) über den Einfluß unterschiedlicher Speisefettsäuren in Speisefetten und Ölen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krankheits-Marker durchgeführt.
Sie haben viele Vorzüge, beinhalten aber auch das Risiko, dass nicht berücksichtigte begleitende Faktoren (Störfaktoren) die Aussage verzerren.
Darüber hinaus haben die nationalen und internationalen europäischen Instanzen neue Vorschläge für Nahrungsfette veröffentlicht, die zu berücksichtigen sind.
Fette sind ein wichtiges Nahrungsmittel, weil sie lebenswichtige Säuren enthalten, die unser Organismus zum Beispiel zum Aufbau von Hormonen oder Zellwänden benötigt.
Bei 9 Kilokalorien pro Kilogramm bietet Fette auch viel mehr als die doppelte Energiemenge an Kohlehydraten oder Proteinen.

Zu viel Fett macht nicht nur dick, sondern erhöht auch den Blutfettgehalt. Ein wichtiger Grundsatz lautet daher: Reduzieren Sie die Fettaufnahme! Es wird zwischen gesättigten Fettsäuren (ungesund), einfach ungesättigten Fettsäuren und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (gesund) unterschieden. Was für ein Essen ist das? Ist die Walnuss die neue Supernahrung?

Fett in der Ernährung (2013)

Im Jahr 2006 wurden die neuesten EEK-Empfehlungen zu Speisefetten herausgegeben. Im Laufe der vergangenen 10 Jahre wurden neue Untersuchungen (Metaanalysen) über den Einfluß unterschiedlicher Speisefettsäuren in Speisefetten und Ölen auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krankheits-Marker durchgeführt. Dies hat die Datensituation hinsichtlich der Gewichtungen der einzelnen Fettgruppen (oder Fettsäuren) deutlich aufgewertet. Einzelne Fette wurden bisher hauptsächlich aus Fall-Kontroll-Studien, Ökobilanzen oder Querschnittsstudien bewertet.

Sie haben viele Vorzüge, beinhalten aber auch das Risiko, dass nicht berücksichtigte begleitende Faktoren (Störfaktoren) die Aussage verzerren. Auch neue Metaanalysen von Kohortenstudien und Interventionen haben die Aussagefähigkeit der zugrunde liegenden Untersuchungen nach dem Grad der Evidenz bewert. Dadurch haben sich die Angaben zu den gesundheitlichen Auswirkungen der einzelnen Fette und Säuren etwas geändert.

Darüber hinaus haben die nationalen und internationalen europäischen Instanzen neue Vorschläge für Nahrungsfette veröffentlicht, die zu berücksichtigen sind. Dies war der Grund dafür, dass die Fachleute die Fettempfehlung des Europäischen Parlaments (EEK) (2006) im Namen des Bundesamtes für Arbeit (BAG) überarbeitet haben. Die Bundesämter für Veterinärmedizin (BVET) und für Nahrungsmittelsicherheit des Bundesamtes für Volksgesundheit (BAG) gründen seit Jänner 2014 das BAV.

Fette - wichtig für unseren Organismus | Studio für Ernährung von Nestlé am Arbeitsplatz

Fette sind ein wichtiges Nahrungsmittel, weil sie lebenswichtige Säuren enthalten, die unser Organismus zum Beispiel zum Aufbau von Hormonen oder Zellwänden benötigt. Außerdem liefert uns Fette die fettunlöslichen Vitamine B, C, E und K. Und unsere inneren Werte schützen das Körperfett wie ein Kissen vor Wunden. Fette schmecken auch sehr gut, weil sie ein bedeutender Geschmacks- und Aromaträger sind.

Bei 9 Kilokalorien pro Kilogramm bietet Fette auch viel mehr als die doppelte Energiemenge an Kohlehydraten oder Proteinen. Nicht alle Fette sind gleich! Es sind die unterschiedlichen Speisefettsäuren, die den Ausschlag geben. Man unterscheidet zwischen gesättigten, ein- und mehrfachen ungesättigten Säuren. Die gesättigten Säuren sind in Tiernahrung wie z. B. Butterschmalz, Rahm und Bacon, in Käsesorten, Wurstwaren und Fleischerzeugnissen enthalten.

Dabei werden die ungesättigen Säuren weiter unterschieden in monoungesättigte Säuren - die z.B. in Olivenöl und Rapssamenöl vorkommen - und polyungesättigte Säuren. Sie sind in fettem Meeresfisch wie z. B. Fisch, Makrelen und Lachsen sowie in einigen pflanzlichen Ölen wie Lein-, Canola- und Sojaölen zu finden. Wer regelmässig Seefische wie Heringe, Lachse oder Makrelen isst, wird optimal mit ungesättigter Fettsäure versorg.

Je nach Körpergewicht und Alter reichen 60 bis 80 g pro Tag. Man kann die positive Wirkung der Fettsäure ohne die vielen kalorienreichen Inhaltsstoffe nutzen. Durchschnittlich verbrauchen wir jedoch zu viel Körperfett. Daher finden Sie hier unsere Hinweise, wie Sie Fette einsparen:...:

Achte auf die verborgenen Fette in der Nahrung! Eine halbe Schokoladentafel enthält bereits 16 g Schoko. Ein Bratwürstchen bringt 28 g - 100 g Fritten übrigens 14,5 g. Das spart Fette bei Fleischerzeugnissen, Würstchen, Milch- und Käsesorten.