Fisch Ungesättigte Fettsäuren

Isst du deinen Fisch immer gut? Fische gelten seit vielen Jahren als eine gesundheitsfördernde Variante zu Schweinehals, Rindersteak und Leberbratwurst.
Diese neue Untersuchung wurde im kanadischen Magazin für Kardiologie veröffentlicht. Die Mythologie von gesundem Fischfett begann 1971 mit einer Untersuchung der indigenen Völker des Polarkreises, die damals noch als Skimos bekannt waren.
Den Forschern zufolge war dies auf eine fischreiche Kost zurückzuführen. "In Anbetracht der schwachen Gesundheit der Eskimos ist es erstaunlich, dass die Wissenschaftler eine Aussage gemacht haben, dass die Zufuhr von Fischfett vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt", sagt der Herzspezialist Georg Friedrich Fischer, der die neue kanadische Untersuchung geleitet hat.
In vielen ernsthaften Untersuchungen wurde die gesundheitsfördernde Wirksamkeit ungesättigter Fettsäuren nie nachgewiesen.
Schon vor zwanzig Jahren nahmen ein gutes Jahrzehnt Freiwillige und der führende Experimentprofessor Dr.

Die Fette bestehen aus Fettsäuren. Seit Jahrzehnten gilt Fisch als gesunde Alternative zu Schweinehals, Rindersteak und Leberwurst. Sie enthalten mehr Fett und damit einen höheren Heizwert, enthalten aber gleichzeitig viele ungesättigte Fettsäuren. Fettiger Fisch ist dafür bekannt, dass er gut für das Herz ist. Wer zum Beispiel regelmäßig Fisch auf der Speisekarte hat, ist weniger anfällig für depressive Verstimmungen.

Kanadische Studie: Ungesättigte Fettsäuren im Fisch sind überhaupt nicht gesundheitsfördernd.

Isst du deinen Fisch immer gut? Fische gelten seit vielen Jahren als eine gesundheitsfördernde Variante zu Schweinehals, Rindersteak und Leberbratwurst. Es enthält viele ungesättigte Fettsäuren, die den Cholesterinspiegel verringern und vor Herzerkrankungen bewahren sollen. Die kanadischen Wissenschaftler haben inzwischen frühere Untersuchungen zu diesem Themenbereich eingehend untersucht und in einigen Fällen auch wiederlegt.

Diese neue Untersuchung wurde im kanadischen Magazin für Kardiologie veröffentlicht. Die Mythologie von gesundem Fischfett begann 1971 mit einer Untersuchung der indigenen Völker des Polarkreises, die damals noch als Skimos bekannt waren. Es scheint zu beweisen, dass die Einwohner des Polarkreises weniger an Herzerkrankungen leiden und eine besonders lange Lebensdauer haben.

Den Forschern zufolge war dies auf eine fischreiche Kost zurückzuführen. "In Anbetracht der schwachen Gesundheit der Eskimos ist es erstaunlich, dass die Wissenschaftler eine Aussage gemacht haben, dass die Zufuhr von Fischfett vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt", sagt der Herzspezialist Georg Friedrich Fischer, der die neue kanadische Untersuchung geleitet hat.

In vielen ernsthaften Untersuchungen wurde die gesundheitsfördernde Wirksamkeit ungesättigter Fettsäuren nie nachgewiesen. Manche Untersuchungen zeigten auch einen negativen Effekt. Fisch ist immer noch köstlich.

Nicht gesündere Omega-3-Fette als Schmalz

Schon vor zwanzig Jahren nahmen ein gutes Jahrzehnt Freiwillige und der führende Experimentprofessor Dr. med. Gerhard Smiteller das (!) gekühlte Öl auf - um 16 Std. später einige Millilitern des Blutes zur Untersuchung zu entnehmen. Das Ergebnis war eine der grössten Überaschungen seiner langjährigen Laufbahn als Apotheker, sagt er.

Viele Experten gehen heute wie die Firma Spaiteller davon aus, dass ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren ihren Namen nicht als Gesundheitselixier haben. Sie sind in großen Mengen definitiv gesundheitsschädigend, sagt er. Die gesättigten Fettsäuren sind in hoher Konzentration in Butterschmalz, Rahm, Bratfett, Bratwurst und Blut. Die" guten" ungesättigte Fettsäuren, die in pflanzlichen Ölen, Fischölen, Schalenfrüchten und Ölen vorkommen, haben sich dagegen als vermeintlich "gutes Cholesterin" im Organismus angesammelt, schützen das Herzen, schützen vor Entzündung im Organismus und reduzieren das Risiko von Krebs.

Offensichtlich gelten Omega-3 als der King of "good", weil ungesättigte Fettsäuren Ein Heilmittel, das im Gehirn wirkt, den Verstand stärkt, die Depression dämpft und das Erinnerungsvermögen in Schwung setzt. Besonders fischöl-, walnuss- und brokkolireich produziert die natürliche Omega-3-Fettsäure. Es handelt sich um eine kleine, besondere Gruppierung innerhalb der ungesättigte Fett.

Sie werden vom menschlichen Organismus nicht produziert - und kleine Anteile dieser Fettsäuren sind für den Menschen lebensnotwendig. Seither werden die ungesättigte Omega-3-Zauberfette mehr oder weniger störend zu allem hinzugefügt, was bereits enthalten ist: von Fischsticks und Kochöl über Babygläser bis hin zu den in unterschiedlichen Dosen von Omega-3 im Supermarkt-Gesundheitsregal erhältlichen Dosen.

Hohe Dosierungen von Omega-3-Fettsäuren können die Überlebensrate von Herzkranken erhöhen. Ob Fettsäuren aber auch Tumoren verkleinern, die Stimmung auflockern, Agressionen mildern, die Entstehung von Alzheimersche Krankheit vorbeugen und das Erinnerungsvermögen steigern, ist mehr als zweifelhaft. Ganz im Gegenteil: Zu viel Omega-3 ist vermutlich gesundheitsschädlich. Nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit können später aufgrund von zusätzlichen Omega-3-Rationen übergewichtig und Bluthochdruck auftreten.

Bei Omegafettsäuren ist die ganze Lehre von der Heilung ungesättigter Fettsäuren fraglich, ja umstritten. Die American Heart Society hat diese Wochen eine Untersuchung veröffentlicht, die die Einsicht, dass "gute" Blutfette, insbesondere das so genannte HDL-Cholesterin, gut für das Herzen sind, aufrüttelt. "Sie ist die erste Untersuchung, die gezeigt hat, dass ein hohes Niveau dieses vermutlich hohen Cholesterinspiegels bei einigen Herzkranken die Gefahr eines tödlichen Herzinfarkts steigert ", sagt der leitende Prüfarzt und Pathologe der University of Reutlingen, James Corsili.

Beim Untersuchen von 767 Herzkranken fand man einen erstaunlichen Zusammenhang: Bei denen mit einem angeblich guten " Cholesterinspiegel fand man auch einen erhöhten Gehalt an schädlichen Entzündungshemmern im Blut, den CRP. Es wurden 89 Untersuchungen durchgeführt, die die Auswirkung von Omega-3-Fettsäuren auf das Herzen ergaben. Ihre Schlussfolgerung: Statt gegen Depression und gegen den Schutz vor Karzinomen zu kämpfen, gaben die Fische den Patienten ein kürzeres Dasein.

Warum werden die angeblich hochwertigen, vielfach ungesättigte Fettsäuren im Organismus zu Gifte? Dazu der Bayerische Apotheker Spiteller: "Die natur hat die polyungesättigten Fettsäuren als Sonnenschutzmittel für Nutzpflanzen weiterentwickelt. Welchen Nutzen hat die Anlage für den Menschen: "Wenn das Erdöl oder das pflanzliche Fett an die Atmosphäre abgegeben wird, sind die ungesättigte Fettsäuren die ersten Substanzen, die Ranzigwerden und sich zu freien Radikalen entwickeln.

"Aber wie kam das Gute in den Fischen zustande"? "Es ist wirklich gut in Fisch", nimmt er an, "aber nicht in Omega-3. Es ist in F-Säuren. "Es wurde festgestellt, dass Fisch viel Omega-3 enthält, wobei man übersieht, dass kleine Anteile anderer Substanzen viel mehr umherziehen.

"In den Leberfetten von Fisch sind F-Säuren (Furanfettsäuren) enthalten." "Dies ist der eigentliche Beweggrund, warum japanische Menschen so lange leben", sagt er. Viele Fische sind das Kochrezept, aber auch eine Beilage mit den Bezeichnungen Combu, Hadschiki und Wakam. Im Zweifelsfall sind sie die besseren Zutaten für ein besseres und gesünderes Dasein, meint Spiteller: "Lachse von der Farm werden mit Tiermehl und Fischöl ernährt.

ein niedriges Niveau von omega-3 war mit ADHD in den Kindern& Studien mit gentechnisch geänderten Ratten hatten vorgeschlagen, dass Hochdosen von omega-3 die Krankheit erheblich aufschieben konnten. Experimente mit krebserkrankten Tieren gaben Anlass zur Zuversicht, dass zahlreiche Omega-3-Fettsäuren die Tumoren verkleinern könnten.

Wissenschafter im Netz des Weltkrebsforschungsfonds haben die Fragestellung untersucht, ob der Fischreichtum den Krebs der Schilddrüse aufhalten kann. Einen " kleinen Einfluss, der auch auf das Iod in Fischen zurückzuführen ist ", fand man.

von Michaela Herzog