Fitness Studien

Ursächlichkeit

Mit unserem einfachen Filtersystem in der linken Seitenleiste finden Sie die relevanten Inhalte aus dem Bereich "Fitness-Studie" ohne große Umwege. Doch wo liegen die Grenzen und Potenziale des deutschen Fitnessmarktes? Die Fitnessstudios boomen nach wie vor, die Veranstalter von Stadtrennen sprechen von steigenden Anmeldezahlen. Diese Studie hat einen ersten Beitrag dazu geleistet. Mindestens dreimal pro Woche erzählt mir eine Freundin, wie gut sie sich fühlt, weil sie am Vorabend in ihrem Fitnesscenter Muskeltraining gemacht hat - entweder nahm sie an einem Power-Aerobic-Kurs teil oder trainierte an Fitnessgeräten.

Ursächlichkeit

Oft, ja sogar immer, greift man auf die Schlussfolgerungen von Studien zurück. Aber warum auf einige Studien achten und andere unter die Lupe nehmen? Welche Bedingungen machen die Studienergebnisse wirklich informativ und warum kann der totale Müll gerade aus den Studien kommen? In dieser Artikelserie werden wir Ihnen die Problematik, aber auch die Vorzüge von Studien an Hand konkreter Beispiele aufzeigen.

Mit diesen Begriffen können Sie sich jetzt etwas Achtung verdienen, weil Sie sie noch nicht kennen, aber keine Sorge, nach diesem Beitrag werden Sie ganz sicher wissen, worüber wir reden. KausalitÀt bedeutet: Ein Kausalfaktor (A) ist die KausalitÀt und beeintrÀchtigt B. Zusammenhang bedeutet: etwas geschieht zusammen und scheint sich gegenseitig zu beinflussen, hat aber keinen gegenseitigen Einfluß.

Beispiel: Auf dem Weg nach Hause trifft man am 22. Dezember auf eine schwarze Katz (A), wenig später schlüpft man und bricht sich ein Stück. Sie haben also zwei Gründe, Kat. 1 und Ihr Pech 2. Also war es definitiv die Ursache der Katzen? Man sollte hier prüfen, ob es nicht andere Gründe dafür gibt, denn in diesem Falle (22. Dezember) gab es noch einen dritten Umstand.

Ice slippery K verursachte Ihr "Unglück" hier! Vermutlich nichts, sie war nur ein Zufallsfaktor, der Ihnen ins Auge fiel. Wäre die Lage nicht so klar, könnte man jetzt ALLE NachbarInnen ausfragen. Das Ergebnis wäre, dass einige Nachbarinnen die Raubkatze (A) und einige andere (B) sahen, aber kaum oder gar nicht beide zusammen auftraten.

So gab es wahrscheinlich keinen Kausalzusammenhang zwischen der Katz und Ihrem Pech oder dem Pech der anderen Mitmenschen. Damit ist die Katz nicht die eigentliche Sturzursache, auch wenn es Ihnen so vorkommt. Wir gehen nun einen ganzen Tag weiter und werden Ihnen an einem Beispiel demonstrieren, dass selbst Fachleute, ob bewußt oder unbewußt, ihre eigenen Resultate nicht ausreichend in Frage stellen.

Ab 2013 werden wir eine Untersuchung in die Hand bekommen. Nach Angaben der französischen Forschungseinrichtung IGSERM soll gezeigt werden, dass Menschen, die mehr Aspartam-haltige Getraenke verzehren, auch staerker an Typ-II-Diabetes leiden. Nicht beunruhigen, Sie müssen nicht mehr über diese Untersuchung wissen und Sie haben sie nicht durchgelesen.

Damit Sie verstehen, warum wir und nahezu alle Diabetesforscher an diesem Ergebnis der Untersuchung zweifeln, greifen wir auf das zurück, was wir gerade gelernt haben. Es gibt eine einfache Behauptung: Also Kausalität: Und nun kommen wir zur Kernfrage: Hätte es einen weiteren Grund für Typ-II-Diabetes geben können, der dazu führt, dass sich die beiden Faktoren noch stärker treffen?

Ihre Übergewichtigkeit kann also der verbindende Umstand sein, ohne dass diese beiden Einflussfaktoren etwas damit zu tun haben. Zur Klärung des Zusammenhangs kann weitere Forschung unter Kontrollbedingungen erforderlich sein, eine Klinik. Welche anderen Arten von Studien es gibt und wie glaubhaft die Resultate sind, werden wir Ihnen beim naechsten Mal mitteilen.

Sie sehen, es ist nicht immer leicht, Studienresultate zu bewerten, wenn man nicht alle Fakten im Blick hat. Allerdings bitten wir Sie zu bedenken, dass Sie den Ergebnissen der Studie nicht immer blindlings trauen können und dass wir sehr vorsichtig mit den Ergebnissen sind, die wir als Basis für unsere Beiträge haben.

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