Gemüse Eiweiß Diät

Die steinzeitliche Ernährung: Schlank und gesund durch viel Fleisch?

In Form von Ballaststoffen kommen sie vor allem in Gemüse, Salat, Obst, Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten vor. Ungeachtet der Verteilung der Nährwerte sind die Eiweißmengen im Gemüse jedoch ohnehin zu gering, um als Hauptlieferant im Rahmen eines Proteindiätplans zu dienen. Um die maximale tägliche Kalorienzufuhr nicht zu überschreiten, können kohlenhydrathaltige Lebensmittel wie Pasta, Brot oder Reis ohnehin kaum Platz in Ihrer Protein-Diät einnehmen. Hierfür wird viel Gemüse verwendet. Bei Gemüse basiert die kohlenhydratarme Ernährung auf möglichst kohlenhydratarmen Sorten.

Steinzeitdiät: Schmal und gesünder durch viel Aufschnitt?

Dass Proteine der SchlÃ?ssel zur Traumgestalt sind, breitet sich schnell aus. Immerhin wurden unsere Erbsubstanz für die Ernährung der Jungsteinzeit entwickelt, als der Mensch viele Tiere und wenige Getreide zubeissen hatte. Und wer findet noch den Weg zwischen den widersprüchlichen Ernährungsempfehlungen der Ernährungswissenschaftler? Seit einigen Wochen breitet sich die Behauptung aus, dass Proteine der SchlÃ?ssel zur Traumgestalt sind.

Diejenigen, die mehr essen, leben gesund und verlieren auch Pfund, meinen die Hauptdarsteller des neuen Food-Trends aus den Vereinigten Staaten, Bojd Edward O'Eaton von der Universität für Lebensmittel in Athen und Lord Barnes. Auf der anderen Seite ist es seit Hunderttausenden von Jahren integraler Teil der Lebensmittel und damit gentechnisch veränderter als das heutige Getreidefutter.

Zu den Ursprüngen zurück, propagiert auch der berühmteste Befürworter der "Steinzeit-Diät", Nikolai Worm: "Iss, was deine Vorfahren gegessen haben, iss mehr als das. Das neue Trendfutter hat eine gute Basis: viel Gemüse und Früchte sowie viele Früchte und Champignons. Molkereiprodukte und kohlehydratreiche Nahrungsfasern sollten schonend auf dem Tisch sein, aber viel Eiweiß, vorzugsweise hochwertiges Rindfleisch und Fische.

Kein Zweifel, Eiweiß ist ein extrem wichtiges Baumaterial für den Organismus. Doch nicht nur aus Rindfleisch, sondern auch aus Muttermilch und Eizellen. Aber auch viele andere pflanzliche Produkte wie z. B. Getreide, Soya, Eiweiß und Sojabohnen. Der Ernährungsverband rät einem 70 kg leichten Menschen, 56 g Eiweiß pro Tag aus Fisch, Würstchen, Bohnen, Sojabohnen, Sahne, Muttermilch oder Käsesorten zu essen - nach der Rezeptur 0,8 g Eiweiß pro kg Gewicht.

Eine etwas höhere Nachfrage verzeichnet die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) bei heranwachsenden Kinder, in der Schwangerschaft und bei der Stillzeit, deren Organismus je ein Kilogramm Milchprotein aus zwei Kilogramm des körpereigenen Proteins produzieren muss. In der Tat, die Menschen in diesem Land viel mehr Protein essen: ein Mann verbraucht im Durchschnitt 100 g pro Tag, bis zu 60 % davon aus Tierquellenn.

In der steinzeitlichen Ernährung wird jetzt ein noch höherer Stellenwert empfohlen: Bis zu 35 % der Gesamtenergie sollen mit Eiweiß versorgt werden, das entspricht etwa 130 g Eiweiß aus Fleischerzeugnissen, Fischen und anderen proteinreichen Waren. "Unsere jagdlichen und versammelnden Eltern haben energisch 40 bis 50 Prozentpunkte mehr Energie absorbiert als wir", sagt sie.

So benötigt er zum Beispiel wesentlich weniger Energie, um seine Temperatur zu halten - und damit einen anderen Nährstoffmix. Der durchschnittliche Esser verbraucht unter diesen Umständen nicht nur viel mehr Eiweiß, sondern auch wesentlich mehr schlechtes Fett und Blutzucker als früher die Sammler und Sammler. Die Menschen in der Jungsteinzeit haben wahrscheinlich nicht so viel gegessen, wie die steinzeitlichen Diätetiker vorgeben.

Bojd hat berechnet, dass ein riesiger Jäger 788 g pro Tag aß. "Wahrscheinlich hat er tage- oder monatelang nichts Tierartiges zwischen die Zähnen bekommen und musste sich deshalb oft mit einer nährstoffarmen Ernährung begnügen - trotz konstantem Energieverbrauch", sagt Ernährungsexperte Daniels. Im Gegensatz dazu spielen tierische Proteine in der polaren Region von Alaska eine große Rolle in der Gastronomie der Eskimos.

Denn im unendlichen Gletschereis wächst keine Pflanze - und die Menschen dort versorgt es rasch und effektiv mit Strom, so dass sie ihre Temperatur bei -30°C halten können. Eiweißabbauprodukte fördern die Entwicklung der Arterienverkalkung und werden überwiegend über die Niere - jedoch nicht in unbegrenzten Mengen - abgesondert.

Wenn die Metaboliten des Proteins in den Zellen der Niere nicht genügend aufgeschlossen sind, sammeln sie sich im Organismus an.

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