Hoher Eiweißgehalt Nahrungsmittel

Schädlinge als Nahrung für die Zukunft: Heuschrecken statt Schnitzel | Homepage | Natürlich!

Die Heuschrecke oder der Mehlwurm als Nahrung der nächsten Zeit? Nach Angaben der Food and Agriculture Organization (FAO) können sie dazu beitragen, den Hunger der Welt nach Fleisch zu befriedigen. Schadinsekten wie Grille oder Heuschrecke sind proteinreich und gesundheitsfördernd. Auf der Speisekarte steht in ganz Deutschland aber noch kein Insekt. Anders sieht es in den Ländern Asiens, Afrikas und Südamerikas aus.

Nach Angaben der Food and Agriculture Organization (FAO) könnte sich dies bald verändern und in den nächsten Jahren zu einem wichtigen Teil unserer Nahrung werden.

Zur Befriedigung ihres Hungers werden neue Proteinquellen wie z. B. Schädlinge immer bedeutender. Auch heute noch ernähren sich mehr als zwei Millionen Menschen regelmässig von Schädlingen. "Sie haben eine sehr gute Konversionsrate von grünem Zeug zu tierischem Eiweiß", sagt der Diplombiologe Stefan Dr. med. Dreyer. Dies belegt ein Abgleich der Welternährungsorganisation: Einer Untersuchung zufolge werden acht Kilogramm Futter für ein Kilogramm Rindfleisch zur Schlachtung eingesetzt.

Schädlinge sind wirtschaftlicher. Nur zwei Kilogramm Nahrung werden für ein Kilogramm Schädlinge gebraucht. Außerdem vermehren sich Schädlinge rasch und benötigen wenig Kraft, um sich zu vermehren. Außerdem setzen sich Schadinsekten mit weniger Feuchtigkeit ab und entwickeln sich viel rascher. Die Treibhausgasemissionen von Schädlingen sind ebenfalls niedriger.

Seiner Meinung nach können Schädlinge in den kommenden Jahren einen grösseren Anteil an der Ernährung der Erde haben. Aber auch für die Futtermittelproduktion sind sie wichtig. Mehr als 1.900 Arten von Insekten werden heute als genießbar angesehen. Auf der Speisekarte finden sich in einigen Regionen Asiens sowie Mittel- und Südamerikas regelmässig Schädlinge. Das Überraschende in der Europäischen Union ist in vielen Regionen der Erde selbstverständlich.

Deshalb spielt das Insekt als Nahrungsmittel in den Ländern Asiens und Lateinamerikas oft nur eine geringe Bedeutung. Die World Food Organization setzt sich auch für kleine Brutstätten in den Ländern Asiens und Lateinamerikas ein. "In "In Staaten mit hoher Temperatur, hoher Luftfeuchte und niedrigen Lohnkosten können Schädlinge zur Nahrungsaufnahme beitragen", so der Biochemiker. Die Züchtung ist im europäischen Verhältnis wesentlich umweltverträglicher und umweltverträglicher.

Auf der Speisekarte konnten im besten Fall deutsche und europäische Schädlinge für etwas Vielfalt in der Speisekarte stehen. Es gibt tatsächlich die ersten niederländischen Gaststätten, die sich auf das Thema Schädlinge spezialisiert haben. Allerdings dürften Schädlinge in der Zukunft in Europa zunächst ein weiteres Produkt in der Nische verbleiben. Die Europäische Gemeinschaft hat noch nicht einmal die Zulassung von Schadinsekten als Nahrungsmittel erteilt.

Anders verhält es sich in der Region Asia. Der erste Großhandel bietet Ihnen die Möglichkeit. So werden in thailändischen Ländern beispielsweise in der Insektenzucht und in Kamera die Käferlarven als eiweißhaltige Köstlichkeit angeboten.

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