Hühnerfett Gesund

Solide Fette

Die Butter ist jetzt wieder gesund. Sie gilt als gesund, weil sie mäßig ist. Wieviel Fett ist eigentlich gesund? Experten sind sich einig, dass eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung für eine gute Gesundheit unerlässlich ist. Sie werden sehen, dass Schweinefett in einigen (nicht allen) Fällen sogar gesund sein kann.

Gesundheitsfette

Butterschmalz ist jetzt wieder gesund. Schlankes Rindfleisch wird zwar bevorzugt, aber der Fang sollte dick sein. Schlank oder dick? Warum braucht unser Organismus überhaupt Fettsäuren (Lipide)? Welche sind wirklich gesund? Um fettlösliche Vitalstoffe aufzunehmen, werden Fettstoffe gebraucht. Die Energieversorgung ist hochwertig. Wir sind auf qualitativ hochstehende Fettsäuren angewiesen. Deshalb ist unser Hirn auf qualitativ hochwertige Fette angewiesen.

Fett versorgt unsere Zelle optimal und schützt sie vor Umgebungseinflüssen. Aus diesem Grund ist die Fettqualität so entscheidend. Denn nur qualitativ hochstehende Fettstoffe sorgen für besten Zellenschutz, höchste Energieeffizienz und essenzielle Säuren. Zu den gesunden Fetten zählen natürliche Fettarten (natürlich gehärtete, d.h. nicht gewerblich gehärtete, auch nicht teilgehärtete) wie natürliches Palm-Kernfett, einheimisches Kokosnussfett oder tierisches Fett von artgerecht gehaltenen Nutztieren (vorzugsweise aus der Weidewirtschaft mit naturbelassenem Viehfutter, kein Mastfutter).

Tierisches Frittierfett enthält alle essenziellen Aminosäuren, die unser Körper braucht. Das sind wir seit Millionen von Jahren gewohnt, aber nicht an raffinierte und gebleichte Pflanzenöle, denen die wesentlichen essenziellen Säuren in ungünstiger Weise entbehren oder zugesetzt sind. Zuerst wollen wir den Ausdruck "Fett" erklären und ein wenig über die großen "Fettunterschiede" aufschreiben.

Das Schmierfett setzt sich zunächst aus 2 Bestandteilen zusammen: Hergestellt aus Glycerin (Frostschutzmittel) und diversen Speisefettsäuren. Jedes Glycerin enthält in der Regel 3 verschiedene Speisefettsäuren. Dieses Grundgerüst haben zunächst alle Fettsorten. Naturfette sind immer eine Kombination aus unterschiedlichen lang, ungesättigt und saturiert. Dies ist sehr interessant, da oft gesagt wird, dass die tierischen Fettstoffe immer saturiert und damit gesundheitsschädlich sind.

Abgesättigte Speisefettsäuren machen das Körperfett straffer, weniger empfindlich gegen Wärme, Sonne und Luft. Daher sind sehr gute und langlebige Fettstoffe mit einem höheren Gehalt an ungesättigten Säuren. Die ungesättigten Säuren machen das Öl geschmeidiger, dünnflüssiger und zarter. Man unterscheidet zwischen harten Fetten und flüssigen Fetten. Der Löslichkeitsgrad und der Aufschmelzpunkt eines Fetts bestimmt, welche Säuren es enthält.

Wir teilen unsere Speisefettsäuren in die gesättigten, ungesättigten, ein- und mehrfachen ungesättigten Speisefettsäuren ein. Unter einer gesättigten Säure versteht man eine Säure, wenn sie viele Wasserstoff-Atome hat. Dort, wo die Sonneneinstrahlung für ein warmes Raumklima verantwortlich ist, enthalten Tiere und pflanzliche Stoffe wie Kokosnüsse überwiegend aushärtende ( "gesättigte") Fette, um eine Verflüssigung der Zellmembran zu verhindern.

Im Gegensatz dazu enthält die Pflanze und das Tier mehr "flüssige" (ungesättigte) Fette, so dass sie bei eiskalter Witterung mobil sind. Da gibt es viele verschiedene Speisefettsäuren. Der Anteil und die Zusammensetzung der Fette im Körperfett sind sehr unterschiedlich: Sie variieren von tierischem zu pflanzlichem Fettem, aber auch bei pflanzlichen Fetten und tierischen Fetten.

So sind nicht alle Fettarten gleich, also gibt es gewaltige Unterschied. Es sind nicht alle Fettarten für unseren Körper nützlich oder verwendbar. Entscheidend sind für uns die Fettstoffe, die die richtige Fettsäure und damit die optimale Leistung haben. Die Fettsäure besteht aus Kohle- und Wasserstoff-Molekülen. Die tierischen Fettstoffe haben den größten Wasserstoffgehalt.

Man nennt sie die gesättigten Säuren, weil sie mit Wasserstoffatomen "gesättigt" sind. Die tierischen Fettstoffe geben uns nicht nur die bestmögliche Kraft, sie geben uns auch alle notwendigen Enzyme, Vitamine und Mineralien. Infolgedessen ist Tierfett leicht verträglich und wird anders gehandhabt als die langkettigen, ungesättigten Säuren, sobald es aus dem Verdauungstrakt aufgenommen wird.

So werden die kurz kettigen Speisefettsäuren (tierische und einige natÃ?rliche pflanzenfrÃ?chtige Fette) vom Körper ganz anders verabreicht, resorbiert und weiterverarbeitet als die vielen langkettigen FettsÃ?uren (pflanzliche Ã-le). Übrigens: Das wichtigste Nahrungsmittel eines Säuglings ist das Muttermilchfett. Sie enthält (bei guter Mutterernährung ) mehr als 50% gesättigte Säuren.

Inwiefern sollten die gesättigten Fettsäuren gesundheitsschädigend sein? Im Gegensatz zu Tierfetten werden sie als "ungesättigte" Fettsäuren angesehen, da sie nicht mit Wasserstoffatomen durchsetzt sind. Für eine gesunde Ernährung sind sowohl die Fettqualität als auch die Schwankungen der geeigneten Fettsorten mitentscheidend. Denn nur hochqualitatives Frittierfett bietet den besten Schutz der Zellen und stellt unserem Körper hochqualitative Energien zur Verfügung.

Im Folgenden finden Sie einige der häufigsten Fettarten, die in der Küche eingesetzt werden. In der Herstellung dieser speziellen Fettstoffe werden speziell Transfettsäuren hergestellt, um die technischen Fetteigenschaften zu optimieren. Das teilhydrierte Fett schädigt das Innere und die Blutgefäße. Obwohl essentielle Säuren auf der Packung angegeben sind, wird nicht zwischen den einzelnen Säuren unterschieden.

Die Mehrheit des Fleisches ist aus Fetten, die in der Regel mit Hilfe von Wasserstoffatomen hergestellt werden. Sie enthalten hauptsächlich ungesättigte Säuren, von denen bis zu 50% Laurinsäuren sind. Raps und kaltgepresstes Olivenoel enthalten hauptsaechlich ungesaettigte Fettsaeuren. Mit den enthaltenen Speisefettsäuren im Ölbad machen die wunderschönen Labels Werbung: Anstelle von Sonne und Sonnenöl empfehlen wir jetzt Olive und Raps.

Stilisierte Margarine wird mit "gesunden" Inhaltsstoffen angeboten, ihre Komposition kann jeder Zeit den jeweiligen Bedürfnissen und Modetrends angepasst werden. Zur Erzielung eines in etwa akzeptablen und gesundheitsfördernden Omega-Verhältnisses müßte der Stromverbrauch von Omega-6 (Linolsäure) etwa um die Hälfte reduziert werden. Andererseits, und was noch viel bedeutender ist, die Versorgung mit einer großen Anzahl von benötigten hochwertigen, gesättigten Speisefettsäuren in Gestalt von tierischen Fetten.

Warum also nicht eine gesundes und kulinarisches Angebot an hochwertigen Speck, Butterschmalz und Sahnesorten? Bei einem Fettgehalt von ca. 80% enthalten sie nur etwas Zucker und Protein. Daher ist es besser als teilweise gehärtete Fettstoffe. Organische Milchbutter von grasenden Kühen beinhaltet auch mehr Omega-3-Fettsäuren als Milchbutter von stabilen Kühen. Geflügelfett besteht aus etwa der halben Menge ungesättigter und einer dritten Menge gesättigter Fetten.

Die Fette der freilaufenden Kühe, die manchmal einen Schnabelwurm und nicht nur antibiotisch geschnürte Getreidefutter erhalten, liefern mehr Omega-3-Fettsäuren, ebenso wie ihre Eizellen. Schmalz ist das ausgeschmolzene Schweinefett. Sie enthält gut die Hälfe der ungesättigte und 40% der ungesättigte Fettsäure. Wie bei den Hähnchen ist auch hier die Zusammenstellung von der Ernährung der Küken abhängig.

Rindfleischtalg enthält halb gesättigte und halb ungesättigte Fettsäuren. Im Sebum gebratene Fritten sollten weniger Öl absorbieren als in Fitnessöl. Gesättigte Speisefettsäuren dominieren im Lamm. Aber gerade die Vielfältigkeit in der Anwendung von Fetten stellt die Zufuhr aller essenziellen Speisefettsäuren sicher - und macht letztlich die Geschmacksvielfalt der Gastronomie aus.

Wichtiger Hinweis: Hackfleisch, Muttermilch und tierische Fette, Ei und Fische aus der artgerechten Tierhaltung beinhalten bis zu viermal mehr Omega-3-Fettsäuren als aus der konventionellen Tierhaltung. Natürliche Tierhaltung liefert mehr gesündere Speisefettsäuren als mit Maismehl mästen. Das heißt auch, dass der Konsum tierischer Produkte unsere Beachtung in den Feldern Moral, Umwelt, Gesundheit und Tierschutz erfordert.

Eine optimale Omega-Ratio (Omega-6: Omega-3) und andere hochwertige Speisefettsäuren im rechten Mischungsverhältnis sorgen für folgende Nahrung: Fisch aus der artgerechten Zucht: Fettfische wie Heringe, Makrelen, Lachse, Sardellen, Sprat, Thunfische, Bergsee-Fische. Neben kurz- und mittelstarken Speisefettsäuren braucht unser Organismus auch (aber nur wenige!) hochsättig bare Speisefettsäuren. Man unterscheidet zwei verschiedene Typen von Poly oder hochungesättigten Fettsäuren: Einige werden Omega-3-Fettsäuren genannt, die anderen Omega-6-Fettsäuren.

Nehmen wir also beide Säuren im rechten Mengenverhältnis auf, werden auch die nachfolgenden Stoffe in einem ausgeglichenen Mengenverhältnis produziert. Deshalb müssen wir nicht nur genug von diesen Säuren zu uns nehmen, sondern auch für ein ausgeglichenes Verhältniss sorgen. Welche Nahrungsmittel sollte man zu sich nehmen, um alle Speisefettsäuren im rechten Mengenverhältnis zu haben? Diese wichtigen Speisefettsäuren sind nur im tierischen Körperfett und in ausgewogener Form enthalten.

Ja, so ist es, ausschliesslich in Tierfett! Nach der Gesundheitsempfehlung der vergangenen 40 Jahre soll es so gesundheitsschädlich sein - aber seltsamerweise beinhaltet es exakt das, was der Organismus brauch. Mittlerweile gibt es jedoch "neuere" Befunde, die tierische Fettstoffe wiederherstellen. Es war übrigens das erste Mal in unserem Leben:

Die mütterlichen Fette. Der Mutterkuchen filtriert die Speisefettsäuren aus dem Blutkreislauf der Mütter und gibt sie im besten ausgewogenen VerhÃ?ltnis an die Nachkommen im Magen weiter. Sie spielen eine entscheidende Rolle in unserer eigenen Hirnentwicklung. Natürlich ist Brustmilch auch ein reines "Tier" und beinhaltet auch verhältnismäßig viel (bis zu 200!) essentielle Säuren.

Fazit: Ungesättigte Fette aus der Omega-6- und Omega-3-Familie sollten im Futter in einem Mischungsverhältnis von etwa 5:1 bis 1:1 vorhanden sein. Ein Getreidefutter (einschließlich der Verwendung als Masttierfutter in der Rinderzucht) hat dieses Mischungsverhältnis auf etwa 25:1 erhöht, mit allen möglichen gesundheitlichen Folgen.

Das Essen, das unsere Ahnen gesund und vital gehalten hat, ist dasselbe, was wir heute brauchen.

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