Kohlenhydratfreie Diät Erfahrungen

Was die Wissenschaft über die Low-Carb-Diät sagt

Aber nicht jeder, der sich auf eine kohlenhydratarme Ernährung verlässt, weiß, warum er das tut. Einem Diätplan wird gefolgt, der eine kalorienreduzierte Ernährung ohne Kohlenhydrate propagiert. Niedriger Carb ist ein ganzheitliches Konzept, keine kurzfristige Diät. Da wir Ihnen mit dem folgenden Wochenplan für Vegetarier zeigen möchten, gibt es viele tolle Rezepte für eine kohlenhydratarme Ernährung, die auf Dauer nicht langweilig wird. Viele kohlenhydratarme Rezepte gibt es.

Was sagt die Forschung über die Low-Carb-Diät?

Was ist eine Low-Carb-Diät? Ketogenic Diät, ASKINS Diät, New Yorks Diät - die Low-Carb-Diät hat viele Bezeichnungen, die alle für das selbe Grundprinzip stehen: Sie essen weniger Kohlehydrate und mehr Fette und Proteine. Das bedeutet, dass kohlehydratreiche Nahrungsmittel wie Pasta, Kartoffel, Gebäck und Milchreis von der Speisekarte genommen und durch fettreiche und eiweißreiche Speisen abgelöst werden.

Die kohlenhydratarme Ernährung kann in ihrer Schwere variieren: Das beliebte Atkins-Diät basiert auf einem Maximum von 20 g Kohlenhydraten pro Tag, andere Herangehensweisen ermöglichen 50 bis 100 g. Damit kann - laut einer Menge bei Diättratgeber - übergewichtig werden. Eine kohlenhydratarme Ernährung hat zum Zweck, den Organismus zu veranlassen, Fett zu verbrennen und damit Hüftegold zu zerschmelzen.

Wer lange Zeit auf Kohlehydrate verzichten muss, verändert seinen Organismus von einem gesunden zu einem " artifiziellen Hungermetabolismus ". Zu diesem Zeitpunkt verhält sich der Organismus so, als hätte er lange Zeit keine Nahrung mehr - und attackiert die Fettdepots an Hüften, Magen und Gesäß. Um es dem Organismus zu ermöglichen, Fette als Energiequelle zu verwenden, verwandelt er sie in Ketone.

Das gibt der ketogenetischen Ernährung ihren eigenen Titel. Der Kohlenhydratmangel kann durch den Stoffwechsel fast ausgeregelt werden. Ein Beispiel dafür, wie flexibel unser Organismus ist, ist eine solch tiefgreifende Reorganisation des Stoffwechsels. Was geschieht auf einer biochemischen Stufe im Organismus während einer Low-Carb-Diät? Alle drei Makronährstoffe haben beim Essen etwas zu bieten: Kohlehydrate aus Pasta oder Kartoffel, Käsefett, Eiweiß, Fische oder Wurst.

Die Glycolyse löst Kohlehydrate, die Beta-Oxidation baut Fett ab und der Eiweißstoffwechsel baut Proteine in essentielle Fettsäuren auf. Wir können Kohlehydrate besonders rasch abbauen - in Glucose, im Volksmund auch Glucose oder Glucose oder Glucose oder Glucose oder Glucose oder Glucose oder Glucose oder Glucose oder Glucose oder Glucose genannt. Er kann diese Behälter bei anstrengenden Bewegungen entleeren und so die gesammelte Kraft aufbrauchen. Überschüssige Kohlehydrate können auf lange Sicht als Energiereserven in Gestalt von Fettkissen genutzt werden.

Bei kohlenhydratarmen Diäten werden diese Vorgänge aufgrund des Mangels an Kohlehydraten gestört, so dass der Organismus auf andere Energieträger angewiesen ist. Der Energielieferant ist zunächst die fettreiche und eiweißreiche Ernährung: Die Fette werden in ihre individuellen Säuren aufgespalten oder, wie auch die Kohlehydrate, für später in unseren Körperzellen gespeichert.

Diese Verbindung ermöglicht es dem Organismus, den Verlust des Kohlenhydratprozesses auszugleichen. Verzehrt man in den ersten drei bis vier Tagen nur wenige oder keine Kohlehydrate, nutzt der Organismus einen Trick: Er produziert die fehlenden Glukosen selbst aus der Aminosäure, den Eiweißbausteinen, die bei einer Low-Carb-Diät verzehrt werden können.

So erschließt sich der Organismus den nächst größeren Energiespeicher: Diätfett und -gewebe - das große Anliegen jeder Diät. So wird das eingelagerte Frittierfett wieder aufgelöst: Bei dieser "Fettverbrennung" wird Glycerin produziert, das bis zum Einhängen in den Glykolysezyklus umgewandelt wird und somit Glucose ersetzt.

Dies bedeutet, dass der Kohlenhydrat-Stoffwechsel zum Teil weiter funktioniert, ohne dass Kohlehydrate verzehrt werden müssen. Der Organismus wandelt sich nach einigen Tagen strikter kohlenhydratarmer Ernährung komplett in den Hungerstoffwechsel: Er produziert Ketone, die von den Organsystemen und vor allem vom zentralen Nervensystem als Energiequelle verwendet werden können - als Ersatz für den Mangel an Glucose. Aber eine solche Konzentration an Acetyl-CoA kann vom Organismus nicht verstoffwechselt werden.

Aus diesem Grund formt der Organismus die Ketone, er ist in der "Ketogenese". Der Großteil der Chemie des Körpers wird durch Hormone kontrolliert. Beim Verzehr von Kohlenhydraten wird es freigesetzt. Sie stellt sicher, dass Glucose rasch in Glykogen- oder Fettreserven eingelagert wird. Die Insulinwerte bleiben ohne Kohlehydrate in der Ernährung gering.

Wer mit einer Low-Carb-Diät abnehmen will, kann nach der derzeitigen Studiensituation in den ersten sechs Lebensmonaten rasch und stark abnehmen. In den meisten Studien wird ein Abgleich zwischen den beiden populärsten Ernährungsformen vorgenommen: Kohlenhydratarme Diät versus fettarme Diät. Die meisten der abgenommenen Kilo sind jedoch wahrscheinlich auf abgesondertes Trinkwasser zurückzuführen, da der Verlust an Flüssigkeit bei einer kohlenhydratarmen Ernährung größer ist als bei anderen Diäten.

In nahezu allen Ernährungsuntersuchungen wiederholte sich ein markantes Muster: Durch eine niedrige Carb-Diät gingen die Testpersonen mehr und mehr zurück, aber kaum auf lange Zeit. Bei den meisten Untersuchungen wurde nur über sechs Monaten und damit zu kurz, um festzustellen, ob der Ernährungserfolg dauerhaft ist. Aber nicht nur die Low-Carb-Diät scheitert auf lange Zeit.

Auch bei anderen Ernährungsformen tritt der Yo-Yo-Effekt nach etwa sechs Jahren ein. Ihre Konzeption fängt mit 20 Tagen strikt kohlehydratarmer Ernährung an, um den Hungermetabolismus - die sogenannte Kettingenese - zu erwirken. In den darauffolgenden 20 Tagen sollte der Diätetiker nur wenig Kohlehydrate zu sich nehmen, aber nicht in der Ketonbildung verbleiben.

In den folgenden vier Monaten isst man nach der Mittelmeerdiät, bis wieder 20 Tage lang Low-Carb-Diät nach. Vor allem aber sollten die Diätübergänge möglichst unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Sind kohlenhydratarme Kost gut? Eine gute Lösung für diese Fragestellung hat die Forschung noch nicht gefunden - es gibt keine komplexen Untersuchungen, um die eigentlichen Langzeitwirkungen einer kohlenhydratarmen Ernährung zu ergründen.

Aber um so mehr pseudowissenschaftlicher Ditratgeber, in dem vor allem eine Herrschaft immer wieder neu geknuddelt wird: Doch die Verteilung der Makronährstoffe (egal in welchem Verhältnis) sagt nichts über die Lebensmittelqualität, die physiologischen Auswirkungen im Organismus oder die Gesundheitsprognose aus. Diejenigen, die nur rohes Rindfleisch, Ei und künstliches Eiweiß im Rahmen einer Low-Carb-Diät essen, leben sicherlich nicht intakt.

Die kohlenhydratarme Ernährung kann aber auch aus viel grünen Gemüsen, grünen Kaffeebohnen und -pulver, Fischen und Molkereiprodukten zusammengesetzt sein. Auch eine eiweißreiche Low-Carb-Diät könnte für das menschliche Auge eine Gefahr darstellen. A 2006 metastudy fand, dass Low-Carb-Diäten ein gesteigertes LDL-Level Risiko darstellen. Deshalb sollte der gewünschte Erfolg einer eiweißreichen Ernährung genau gegen dieses Resultat abwägt werden.

Eine neuere Langfriststudie aus dem Jahr 2012 weist ebenfalls auf die Gefahren einer kohlenhydratarmen Diät hin. Andere Untersuchungen untersuchen den Einfluß einer eiweißreichen Diät auf die Niere, da davon ausgegangen wird, daß eine solche Diät das Wachstum von Nierenerkrankungen beschleunigen kann. Woher kommt die Low-Carb-Diät?

Die Ernährungswissenschaftlerin Roberta Akins hat seine Arbeit "Dr. Atkins' Diätrevolution " wieder aufgelegt und war in der Folge Autorin von mehr als 17 Diätleitfäden. Wegen ihm kommen heute unzählige Menschen ohne Kohlehydrate aus. Der erste, der eine kohlenhydratreduzierte Diät verlangte, war Wilhelm Eberhardt. Bereits Ende des 18. Jahrhunderts riet er dazu, dass übergewichtige Damen wenig Speisestärke und wenig Zucker aßen.

Dieses Diät wird als der Vorläufer heutiger Atkins-Diät angesehen. 9. Eine kohlenhydratarme Ernährung vermindert das Gefühl des Hungers?

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