Kokosnuss

Im Hauptheiligtum der Gottheit Kambodscha ist der Pfarrer mit zwei Helfern für Stunden damit befasst, die Gaben entgegenzunehmen.
Unter den drei Keimlöchern der Kokosnuss versteht man so genannte Augäpfel. Das dritte ist ein " Weisheitsauge " - auch der Gott Schiwa hat drei Augäpfel in der Tradition.
Unter den sensationellen Veranstaltungen der alljährlichen Feierlichkeiten sind die Menschen zu finden, die ein Gelöbnis ablegen und es mit öffentlichem Selbstversprechen bekannt machen wollen.
Am Morgen vor der großen Pujaprozession, dem "Gottesdienst", wird die Kokosnuss eingeweiht und mit Macht beladen (Shakti).

Die Hauptgöttlichkeit des Tempel. Das Zentrum des Festes ist der Tempel Kambodscha. Wo immer kleine oder große Zeremonien stattfinden und alles auf die große Zeremonie warten. Wem es gelingt, sich nicht von musikalischen Düften, Geräuschen. Wer sich von der kulturellen Symbolkraft des Essens ablenken lässt, wird schnell feststellen, dass viele Gäste Fruchtschalen in den Armen halten.

Im Hauptheiligtum der Gottheit Kambodscha ist der Pfarrer mit zwei Helfern für Stunden damit befasst, die Gaben entgegenzunehmen. Sein Hauptaugenmerk gilt der Kokosnuss, die als wichtigstes Geschenk zu verstehen ist. Diese Kokosnuss heisst Saphala. Sie bedeutet "Frucht Gottes" und steht manchmal für Gott selbst und wird so zum Gegenstand der Verehrung.

Unter den drei Keimlöchern der Kokosnuss versteht man so genannte Augäpfel. Das dritte ist ein " Weisheitsauge " - auch der Gott Schiwa hat drei Augäpfel in der Tradition. Kokosnussmilch strömt zu Füssen der Göttin aus und steht für die Verschmelzung des einzelnen Selbst mit dem endlosen Selbst. Aber Kokosnuss ist eine weitere wichtige Komponente.

Unter den sensationellen Veranstaltungen der alljährlichen Feierlichkeiten sind die Menschen zu finden, die ein Gelöbnis ablegen und es mit öffentlichem Selbstversprechen bekannt machen wollen. Während der großen Festprozession rollen einige von ihnen um den ganzen Tempels herum. Oft wird ein unauffälliges und unauffälliges Details übersehen: Sie alle haben die Kokosnuss dabei. Eine Teilnehmerin bereitet sich auf den Hookdance zu Gunsten von Murukan vor und hat eine Kokosnuss in der Hand (Foto: mr).

Am Morgen vor der großen Pujaprozession, dem "Gottesdienst", wird die Kokosnuss eingeweiht und mit Macht beladen (Shakti). Die Kokosnuss versinnbildlicht auch das Gelöbnis und macht es für die Öffentlichkeit erkennbar. Alle sollten erkennen, dass hier jemand ein Gelöbnis ablegt. Der Jahrestag des Festes fängt am 9. Juli 2015 an, der Hauptfesttag des Festes des Tempels wird am 20. Juli mit einer großen Parade gefeiert.

Der Umzug zum Datteln-Hamm-Kanal erfolgt am 23. Juli 2015.

von Michaela Herzog