Laktoseintoleranz Diät

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Pflegeleichte Informationen zum Krankheitsbild und zur Ernährungstherapie bei Laktoseintoleranz / Laktoseintoleranz. Milchzuckerunverträglichkeit tritt auf, wenn Laktose, ein Zucker in der Milch, nicht verdaut werden kann. Diese Diät wurde entwickelt, um die unangenehmen Symptome von unverdaulicher Laktose zu behandeln. Lactose ist der Hauptzucker in der Milch. Milchzuckerunverträglichkeit wird oft von vielen Menschen angelächelt - in erster Linie natürlich von denen, die nicht betroffen sind.

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Manche Betroffenen vernachlässigen die Krankheitssymptome zunächst oder entlassen sie als temporäre Dysfunktion. Wenn Sie jedoch mehrere der genannten Probleme nach dem Essen von Milchprodukten haben, konsultieren Sie Ihren Hausarzt. Laktoseunverträglichkeit: Anzeichen wie Blähung, Brechreiz, Rülpsen beginnen meist kurz nach dem Essen von laktosehaltiger Nahrung.

Durchfallerkrankungen können aber auch stundenlang auftreten und mehrere Tage andauern. Viele Menschen haben neben den Symptomen des Verdauungstrakts auch allgemeine Ermüdung, Kopfweh, Müdigkeit und allgemeine Unannehmlichkeiten. Die Symptome variieren von Person zu Person und hängen nicht nur von der Menge der aufgenommenen Lactose ab. Bei vielen Patientinnen und Patienten ist die Laktaseaktivität noch vorhanden und sie können gewisse Laktosemengen abtransportieren.

Deshalb werden Kalt- und Fettnahrungsmittel in der Regel besser toleriert, da sie zu einer verspäteten Leerung beitragen. Teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, was für ein Symptom Sie haben, und informieren Sie ihn oder sie über eine vermutete Laktoseintoleranz. Zuerst werden Sie von Ihrem behandelnden Arzt ausführlich über Ihre Essgewohnheiten und Ihre Krankheitssymptome befragt.

Nützlich ist es, wenn Sie ein Diättagebuch führen, das den Zeitpunkt und die Dauer des Auftretens der individuellen Krankheitssymptome aufzeigt. Darüber hinaus wird Ihr behandelnder Arzt auch andere Darmkrankheiten in seiner Diagnostik betrachten, um sie als Ursachen für Ihre Symptomatik auszusondern. Ob und inwieweit Ihre Krankheitssymptome mit dem Konsum von Molkereiprodukten in Zusammenhang stehen, lässt sich sehr zuverlässig mit einer laktosefreien Ernährung feststellen.

Befolgen Sie diese Diät in Absprache mit Ihrem Hausarzt. Vermeiden Sie zweiwöchige, lactosehaltige Nahrungsmittel. Wie Sie sich ein entsprechendes Menü erstellen können, erfahren Sie in der Rubrik Laktosefreie Kost. Wenn Sie in dieser Zeit symptomfrei sind, ist dies ein deutliches Indiz für eine bestehende Laktoseintoleranz.

Danach sollten Sie nach und nach testen und in Ihrem Diättagebuch vermerken, wie Sie Nahrungsmittel mit niedrigem Laktosegehalt ertragen. Genotype -13910 C/C: Genotype -13910 C/T: Genotype -13910 T/T: Die einfache und bequemste Methode zum Nachweisen von primärer Laktoseintoleranz ist ein Genetisch. Es ist seit einigen Jahren bekannt, dass der Lactasemangel mit einer Genänderung an einer ganz spezifischen Position vor dem Lactasegen verbunden ist.

Der genetische Test ermittelt, ob die Grundlagen für das betreffende Laktase-Gen an der Stelle 13910 ausgetauscht werden (Thymin (T) und Zytosin ("C)"). Eine sekundäre Lactasemangel - ein Lactasemangel aufgrund einer zugrunde liegenden Darmkrankheit - kann nicht durch genetische Tests nachgewiesen werden. Es wird daher bei negativen genetischen Tests und typischer Laktoseintoleranz die Durchführung eines Atemtests angeraten.

Sie bekommen dann ein Wasserglas, in dem Lactose gelöst ist. Atemluft-Messungen werden nun in den kommenden paar Std. regelmässig durchgeführt. Laktoseunverträglichkeit tritt auf, wenn die gemessenen Werte zwischen 20 und 200 mg sind. Sie müssen nicht nur während des ganzen Testes, der im Durchschnitt 3 bis 4 Std. dauern kann, in der unmittelbaren Umgebung des Messgeräts bleiben, sondern die zielgerichtete Gabe von Lactose kann auch schwere Beschwerden verursachen.

Wenn sich der Misstrauensverdacht einer Laktoseintoleranz bestätigte, sind Sie in der günstigen Position, Ihre Reklamationen und anhaltenden Unannehmlichkeiten richtig unterzubringen. Es gibt nach derzeitigem Wissensstand keine Möglichkeiten, den Lactasemangel zu kompensieren und die Ursache der Lactoseintoleranz zu beheben. Abhängig vom Grad der Laktoseintoleranz ist es für Sie von Vorteil, wenn Sie wenig Milchzucker zu sich nehmen.

Außerdem ist es möglich, die Krankheitssymptome durch die Anwendung von Laktasepräparaten zu mildern. Ein Teil der von den Zubereitungen gelieferten Lactase ist bereits im Bauch inaktiv und steht daher für den Abbau von Lactose nicht mehr zur Verfügung. 2. Zur Linderung der Krankheitssymptome oder wenn sich lactosehaltige Lebensmittel nicht vermeiden lassen, empfiehlt sich der Einsatz von Lactasezubereitungen.

Unter keinen Umständen sollten Sie eine festgestellte Laktoseintoleranz ausklammern. Lactose wird noch schlimmer toleriert und die Beschwerden verschlimmern sich.

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