Langkettige Fettsäuren

Ungesättigte oder polyungesättigte? Fettsäuren Omega-3 oder Omega-6? Für Fette sind es die Fettsäuren.
Grundsätzlich haben Fettsäuren eine völlig andere Struktur als Kohlehydrate. So hat ein Glukosemolekül beispielsweise nur sechs Kohlenstoffatome, die eine ringförmige Struktur ausbilden.
Daraus leitet sich der Ausdruck "Fettsäure" ab. Bei Fettsäuren mit weniger als 6 Kohlenstoffatomen handelt es sich um kurzkettige Fettsäuren.
Die mittelkettigen Fettsäuren sind besonders gut verträglich und werden daher häufig als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen.
Lassen Sie uns zunächst klarstellen, was das sind. Also, wenn man will, dass die Fettsäuren vervollständigt werden, muss es so aussehen: Eine Biochemikerin würde jetzt sagen: Alle freie Bindungen der Kohlenstoffatome sind mit Wasserstoffatomen bedeckt.

Sie werden entsprechend ihrer Länge in kurz-, mittel- und langkettige Fettsäuren unterteilt. Diese Fettsäuren sind selten in Lebensmitteln enthalten und müssen für uns nicht von besonderem Interesse sein. Zu viele langkettige Fettsäuren (VLCFA) reichern sich bei Patienten mit ALD und AMN in den meisten Geweben des Körpers an. Insbesondere die langkettigen Fettsäuren werden hier verkürzt und zur Weiterverarbeitung an die Mitochondrien weitergegeben. Bei einer Fehlfunktion in diesem Bereich werden langkettige Fettsäuren in der Nebennierenrinde, der weißen Hirnsubstanz und generell in den Zellmembranen gespeichert.

Der Fettsäurengehalt

Ungesättigte oder polyungesättigte? Fettsäuren Omega-3 oder Omega-6? Für Fette sind es die Fettsäuren. Fettsäuren haben viele Funktionen im Organismus. Einige Fettsäuren werden auch als Baumaterial verwendet. Zum Beispiel bestehen die Membranen (oder die äußere Hülle) jeder einzelnen Zellen hauptsächlich aus Fettsäuren. Betrachten wir die Grundstruktur einer Fette.

Grundsätzlich haben Fettsäuren eine völlig andere Struktur als Kohlehydrate. So hat ein Glukosemolekül beispielsweise nur sechs Kohlenstoffatome, die eine ringförmige Struktur ausbilden. Die Kohlenstoffatome werden in einer Fett-Säure wie Kügelchen an einer Kette aneinandergereiht. Die Kohlenstoffatome sind in dieser Bauform wesentlich dichter geordnet, so dass eine Säure auch mehr Strom einlagern kann.

Daraus leitet sich der Ausdruck "Fettsäure" ab. Bei Fettsäuren mit weniger als 6 Kohlenstoffatomen handelt es sich um kurzkettige Fettsäuren. Diese Fettsäuren sind selten in Lebensmitteln enthalten und müssen für uns nicht von besonderem Interesse sein. Als mittelkettige Fettsäuren sind sie zwischen 6 und 12 Kohlenstoffatomen lang. Eine große Besonderheit ist jedoch das Kokosnussfett, das zu mehr als 60% aus Fettsäuren mittlerer Kette aufgebaut ist.

Die mittelkettigen Fettsäuren sind besonders gut verträglich und werden daher häufig als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen. Die Fettsäuren mit 14 und mehr Kohlenstoffatomen zählen zu den Langkettenfettsäuren. Die Fettsäuren können sowohl saturiert als auch unversättigt sein. Diese Unterscheidung ist sehr bedeutsam, da sich die gesättigten und ungesättigten Fettsäuren im Organismus unterschiedlich verhält und unterschiedliche Funktionen haben.

Lassen Sie uns zunächst klarstellen, was das sind. Also, wenn man will, dass die Fettsäuren vervollständigt werden, muss es so aussehen: Eine Biochemikerin würde jetzt sagen: Alle freie Bindungen der Kohlenstoffatome sind mit Wasserstoffatomen bedeckt. So ist die Säure völlig mit Wasserdampf durchtränkt. Aus diesem Grund wird der Ausdruck "gesättigte Fettsäure" abgeleitet.

Was für eine Bedeutung haben diese Fettsäuren in unserem Organismus? Sättigte Fettsäuren werden größtenteils zu Strom gebrannt und im Körperfettgewebe gespeichert. Im Lebensmittelbereich erkennt man gesunde Fettsäuren an ihrer soliden Beschaffenheit. Sättigte Fettsäuren haben eine gerade Gliederung und sind daher eng miteinander verbunden. Das bedeutet, dass auch bei Raumtemperatur gesunde Fettsäuren wie z. B. Butterschmalz oder Kokosnussfett eine solide Ausprägung haben.

Werden die Fettsäuren beim Garen durch Wärme bewegt und dispergiert, schmilzt das Frittierfett. Gesättigte Fettsäuren haben übrigens einen negativen Ruf: Wenn Sie viel davon essen, kann Ihr Cholesterinwert anwachsen. Auch in einer fetthaltigen Säure können sich zwei Kohlenstoffatome zweimal aneinander binden.

Die Kohlenstoffatome müssen dazu je ein Wasserstoffatom freisetzen, um einen Bindearm freizusetzen. Jetzt ist die Säure nicht mehr komplett mit Wasserdampf durchtränkt. Deshalb redet ein Biologe jetzt auch von einer ungesättigte Säure. Wenn die Fettsäuren eine doppelte Bindung haben, haben wir es mit einer ungesättigte Fettsäuren zu tun. Außerdem ändert die doppelte Bindung die Raumstruktur einer Säure und gibt ihr unterschiedliche Eingenschaften.

Die gesättigten Fettsäuren sind aufgrund ihrer geraden Beschaffenheit eine solide Substanz, während die ungesättigte Fettsäure aufgrund ihrer gekrümmten Gestalt viel loser und mobiler ist. Deshalb haben die meisten Fettsäuren auch bei Raumtemperatur eine Flüssigkeitskonsistenz. Nun müssen wir die ungesättigte Fettsäuren noch einmal teilen:

Ein ungesättigter Fettsäuren kann exakt eine einfache Einfachdoppelbindung haben. Danach wird sie monoungesättigte Säure genannt. Hat eine Säure zwei oder mehr doppelte Bindungen, wird sie als polyungesättigte Säure beschrieben. Gerade diese polyungesättigten Fettsäuren nehmen in unserem Organismus eine Sonderstellung ein. Besonders für unseren Organismus sind die vielfach ungesättigen Fettsäuren von Bedeutung.

Sie sind auch das Ausgangsmaterial, aus dem gewisse hormonartige Immunsubstanzen gebildet werden, die für den Verlauf von Entzündungen von Bedeutung sind. Polyungesättigte Fettsäuren sind daher lebensnotwendige (essentielle) NÀhrstoffe. Anders als gesättigte Fettsäuren kann der Organismus sie jedoch nicht selbst produzieren. Nun wird ein anderer wichtiger Unterschied: Es gibt zwei Arten von polyungesättigten Fettsäuren: Omega-3 und Omega-6. Beide haben unterschiedliche Auswirkungen auf unsere eigene Ernährung und es ist daher notwendig, ein gutes Gleichgewicht zwischen ihnen zu finden.

Deshalb werden wir uns später in einem separaten Beitrag mit den polyungesättigten Fettsäuren auseinandersetzen. Schauen Sie sich noch einmal die zweitletzte Abbildung einer monoungesättigten Säure an. Nahezu alle natürlich vorkommenden ungesättigen Fettsäuren sind daher auch cis-Fettsäuren. Aufgrund der gekrümmten cis-Form sind die meisten ungesättigter Fettsäuren als Flüssigöle vorhanden.

Die Fettsäuren haben keine normale cis-Form mehr. Vielerorts stört sie den Fettmetabolismus, verschlechtert den Cholesterinspiegel und schädigt die Gefäße. Dabei werden die saturierten Fettsäuren lediglich zu Strom gebrannt und im Gewebe zwischengespeichert. Als Energiequelle dient auch die monoungesättigte Fettsäure. Dagegen sind die polyungesättigten Fettsäuren lebensnotwendige (essentielle) Inhaltsstoffe, da sie hauptsächlich als Baustoff verwendet werden.

Jede Fettnahrung hat jetzt ihre eigene Zusammensetzung aus unterschiedlichen Fettsäuren.