Laufband

Joggen trotz Wind und Wetter: Das Laufband

Ein gutes Laufband hilft dabei, ohne großen Aufwand ein wetterunabhängiges Lauftraining zu Hause zu ermöglichen. Wie auch bei einem Fitnessbike oder Ergometer werden durch die angenehme Temperierung in den eigenen vier Wänden die Muskeln besonders im Winter nicht so sehr strapaziert. Ebenso ist man nicht mehr an Tageszeiten gebunden und kann rund um die Uhr sein Training absolvieren. Stürze im Dunkeln gehören damit der Vergangenheit an. Damit es nicht langweilig wird, hilft die Lieblingsserie dabei, auch lange Einheiten zu absolvieren.

Da die lange Anfahrt zum Fitnessstudio entfällt, kann man dies auch gut mit einem Wochenplan zum Abnehmen kombinieren und die gewonnene Zeit für die Zubereitung eines guten Diätessens nutzen.

Die richtige Wahl des Trainingsgeräts

Fitnessgeräte für Zuhause

Der Antriebsmotor des Ausdauergerätes sollte einen ruhigen und gleichmäßigen Lauf aufweisen. Zudem sollte er mindestens zwei PS erbringen, damit ein reibungsloser Ablauf des Trainings gewährleistet ist. Hierbei muss sich die Geschwindigkeit präzise einstellen lassen. So wird durch die ausgeklügelte Technik stets die eigene Laufgeschwindigkeit kontrolliert und ein konstantes und effektives Lauftraining ermöglicht. Sehr wichtig ist die Breite des Laufbandes, die nicht zu knapp bemessen sein sollte, damit ein störungsfreies Abrollen ermöglicht und die Verletzungsgefahr minimiert wird. Ein gutes Laufband weist eine Breite von mindestens 50 Zentimetern und eine Länge von mindestens 150 Zentimetern auf. Damit lassen sich auch große und ausladende Laufschritte machen. Hochwertige Laufbänder bieten dem Nutzer zudem eine gut gedämpftes Laufband. Diese Funktion simuliert einen weichen Waldboden und dämpft effektiv die Belastung während des Trainings. Besonders Menschen mit Rücken- oder Knieproblemen sowie einem Körpergewicht von über 100 Kilogramm sollten auf eine gute Dämpfung achten, damit die Gelenke nicht übermäßig belastet werden.

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Je intensiver man das Laufband nutzt, desto mehr Funktionen sollte es haben.

Heutzutage verfügen gute Geräte über viele variable Trainingseinheiten, die sich über einen kleinen Computer regeln lassen. Damit können die drei wichtigsten Aspekte des Lauftrainings exakt gesteuert werden: Schnelligkeit, Länge und Geländebeschaffenheit. So kann das Gerät beispielsweise eine Strecke durch hügeliges Gelände simulieren, wobei die Knie- und Fußgelenke durch das Vermeiden von Laufen im Gefälle geschont werden. Im Zufallsmodus bestimmt der Computer die zu laufende Strecke, was Langeweile vermeidet und den Trainingserfolg immer weiter steigert. Das Gerät unterstützt den Trainierenden auch dabei, sich richtig warmzulaufen und am Ende das Training mit einem lockeren Auslaufen zu beenden. Zusätzlich zeigen die Geräte neben dem Puls auch den Kalorienverbrauch an. Über den Pulsmesser kann der Läufer seinen Herzschlag kontrollieren und so das Herz-Kreislaufsystem richtig trainieren.

Je intensiver man das Laufband nutzt, desto mehr Funktionen sollte es haben. Normalen Nutzern reicht ein Laufband, das keine Spezialfunktionen wie zum Beispiel die elektronische Steuerung der Steigung bietet. Aktiven Nutzern wird dagegen empfohlen, das Gerät so auszuwählen, dass trotz einer Verbesserung durch das Training und dem Ansteigen der Leistungskurve immer noch genug Reserven nach oben vorhanden sind. Hier helfen einige PS mehr dabei, auch auf lange Sicht viel Spaß zu haben. Gute Motoren ermöglichen so ein Lauftraining von bis zu 22 km/h.

Wichtige Überlegungen vor der Anschaffung eines Laufbandes

Der hohe Anschaffungspreis und die Größe des Laufbands sind eigentlich die größten Nachteile. Das sperrige Gerät benötigt viel Platz und ist aufgrund der Betriebsgeräusche auch nicht in jedem Haushalt einsetzbar. Hat man sich aber für ein solches Trainingsgerät entschieden, so sollte man genug investieren, um lange Zeit Freude an seinem Gerät zu haben. Denn preiswerte Geräte bieten oft nicht die selbe Lebensdauer, wie ein Gerät der höheren Preisklasse. Sie eignen sich am ehesten für Menschen, die nur sehr selten auf dem Laufband trainieren möchten und dies ausschließlich als Ersatz bei schlechten Wetter nutzen. Inzwischen werden auch Laufbänder angeboten, die man nach dem Training zusammenklappen und unter dem Bett verstauen kann. Diese Geräte bieten meist etwas weniger Leistung, eignen sich aber besonders zum Walken und einfachen Lauftraining. Obwohl diese modernen Ausdauergeräte gut gedämpft und einfach einzustellen sind, sollte man nicht ohne geeignetes Schuhwerk darauf laufen. Denn die Verbindung zwischen Mensch und Körper bleibt der Fuß, der beim Lauftraining nur durch einen speziellen Laufschuh gut und ausreichend geschützt wird.

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