Lebensmittel ohne Gesättigte Fettsäuren

Geringere Sättigung der Fette: Wenn Sie diese Lebensmittel von Ihrer Ernährung absetzen, verringern Sie Ihr Diabetes-Risiko.
Die Auswertung von rund 100 Untersuchungen hat gezeigt, dass der Verzehr von Lebensmitteln, die gesättigte Fettsäuren beinhalten und somit auf gesättigte Fettsäuren und Kohlehydrate verzichten, Ihr Gesundheitsrisiko reduziert.
Schätzungsweise sechs Mio. Menschen in der Bundesrepublik leben an Typ-II-Diabetes. Seit langem ist bekannt, dass eine gute Diät für die Prävention von Zuckerkrankheiten von Bedeutung ist.
Aus der Untersuchung von Dariusch Mozaffari und seinem Forscherteam geht hervor, dass die Nahrung wenig gesättigte Fettsäuren, wenig Glukose und wenig Speisestärke hat.
Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in ihrer Untersuchung 102 Untersuchungen mit 4660 Personen und ihren Diätplänen miteinander kombiniert.

Der Schlüssel zu gesundem Gewicht liegt in der Begrenzung des Verzehrs von Lebensmitteln mit hohem Fettgehalt. Grundsätzlich gibt es zwei Arten von fettgesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren gelten als besonders gesund. Im Falle von verpackten Lebensmitteln müssen gehärtete Fette und Öle in der Zutatenliste mit den Worten "gehärtet" gekennzeichnet sein, z.B. "enthält gehärtete Fette" oder "pflanzliches Fett, teilweise gehärtet". Sättigte Fettsäuren: Beispiele für Lebensmittel.

Geringere Sättigung der Fette: Wenn Sie diese Lebensmittel von Ihrer Ernährung absetzen, verringern Sie Ihr Diabetes-Risiko.

Die Auswertung von rund 100 Untersuchungen hat gezeigt, dass der Verzehr von Lebensmitteln, die gesättigte Fettsäuren beinhalten und somit auf gesättigte Fettsäuren und Kohlehydrate verzichten, Ihr Gesundheitsrisiko reduziert. Bis 2030 wird diese Anzahl nach Einschätzung der Internationalen Diabetes-Föderation auf acht Mio. anwachsen. Lebensmittel, die gesundes, ungesättigtes Fett beinhalten, können einer Krankheit vorzubeugen.

Schätzungsweise sechs Mio. Menschen in der Bundesrepublik leben an Typ-II-Diabetes. Seit langem ist bekannt, dass eine gute Diät für die Prävention von Zuckerkrankheiten von Bedeutung ist. Der Verzehr von ungesättigten Fettsäuren anstelle von Kohlehydraten und ungesättigten Fettsäuren führt zu einer Senkung des Blutzuckerspiegels und einer besseren Insulinfreisetzung.

Aus der Untersuchung von Dariusch Mozaffari und seinem Forscherteam geht hervor, dass die Nahrung wenig gesättigte Fettsäuren, wenig Glukose und wenig Speisestärke hat. Lebensmittel, die mit ungesättigten Fettsäuren angereichert sind, beugen der Entstehung von Typ-II-Diabetes vor und heilen die Erkrankung. Gesunde Fettsäuren beinhalten z.B. folgende Lebensmittel: Gesättigte Fettsäuren sind in diesen Nahrungsmitteln enthalten:

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben in ihrer Untersuchung 102 Untersuchungen mit 4660 Personen und ihren Diätplänen miteinander kombiniert. Sie unterscheiden sich sowohl in der verbrauchten Kohlenhydratmenge als auch in der Fettmenge und der Fettart. Man unterscheidet zwischen gesättigten, ungesättigten und polyungesättigten Fetten.

Den Forschern gelang es, einen positiven Effekt auf diese zentralen Werte der Blutzuckereinstellung nachzuweisen, wenn die Probanden weniger Kohlehydrate und gesättigte Fettsäuren und dafür mehr ein- und mehr ungesättigte Fettsäuren zu sich genommen haben. Der Langzeit-Blutzuckerspiegel" reduziert sich um 0,1 %, so die Analyse.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erhoffen sich von ihrer Untersuchung, dass sie die Bedeutung der Ernährung für einen gesünderen Metabolismus anerkennt.

Sättigte Fettsäuren - schädlich oder nicht?!

Nach der Diskussion der letzten Wochen über Kokosnussöl und seine ungesättigten Fettsäuren stellte sich zwangsläufig die Frage, ob gesättigte Fettsäuren nun gesünder oder ungesünder sind. Soll ich auf gewisse Lebensmittel verzichte? Fette in der Ernährung sind für uns eine konzentrierte Energiequelle. Fette liefern neben Baustoffen für unsere Zellmembrane auch Baustoffe für eine Reihe von hormonellen und hormonellen Stoffen.

Fette in Lebensmitteln dienen nicht nur als Aromaträger, sondern verlangsamen auch die Nährstoffaufnahme und sorgen so für ein längeres Gefühl der Sättigung. Auch für die Absorption einiger Substanzen (z.B. fettlöslicher Vitamine) ist Fette unentbehrlich. Wir brauchen Körperfett! Wo sind gesättigte Fettsäuren und wo kommen sie vor?

Die Fettsäuren können in gesättigte und gesättigte Fettsäuren unterteilt werden. Sättigte Fettsäuren haben keine doppelte Bindung in ihrer Kohlenstoff-Kette, während die ungesättigten Fettsäuren wenigstens eine doppelte Bildung aufweisen. Gesättigte Fette finden sich immer wieder - die Fragestellung lautet: Wie viel ist drin? Es kommt vor allem in Tiernahrung wie z. B. Rindfleisch, Würstchen, Eiern, Molkereiprodukten (Sahne, Käsesorten, Butterschmalz, Joghurt, etc.) vor.

Doch auch in vegetarischen Nahrungsmitteln wie Nüsse, Avocados oder Kokosnüsse, ja, auch in Getreide, Hülsenfrüchten und Obst sind gesättigte Fettsäuren zu finden, allerdings in einer wesentlich kleineren Anzahl. Ein Lebensmittel ohne gesättigte Fettsäuren ist daher fast nicht denkbar. Zuerst möchte ich noch einmal darauf aufmerksam machen, dass keine natürliche Ernährung NUR aus Fetten bestehen darf.

Außerdem enthält es nicht nur eine einzige Säure, sondern immer eine Kombination mit anderen. Als Beispiel für gesättigte Fettsäuren wird oft Rindfleisch zitiert. Das ist nicht falsch: Hackfleisch enthält zu einem großen Teil gesättigte Fettsäuren, aber es gibt auch Differenzen zwischen den Fettsäuren. Abhängig davon, was an die Tiere verfüttert wurde, variiert auch die Fettzusammensetzung im Tier.

Beispielsweise wurde herausgefunden, dass das Fettsäure-Profil von Rindfleisch, das ausschliesslich mit Gräsern ernährt wurde, ein besseres Mischungsverhältnis von Omega-6: Omega-3-Fettsäuren aufweist als bei der Fütterung mit Konzentrat. Das Fettsäure-Profil der ungesättigten Fettsäuren war ebenfalls unterschiedlich1. Ergo: Meat is not equal to meat and fat is not equal to fat.

Sie haben sicher schon erlebt, was die gesunden Fettsäuren leisten sollen. So gibt es Ursachen, die einen Bezug zwischen dem Konsum dieser Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes2 sehen;3 Diese Vermutung ist um 1960 entstanden und heute etwas zu alt. Damals wurde empfohlen, gesättigte Fettsäuren zu vermeiden und lieber Pflanzenöle zu konsumieren, aber der Fettgehalt sollte weniger als 30% des gesamten Kalorienverbrauchs betragen3. Was haben gesättigte Fettsäuren zur Vorbeugung zu bedeuten?

Beispielsweise wird das Blutfettrisiko für Arteriosklerose und andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Blutfettwerte (Triglyceride) bestimmt. Wenn in der Ernährung Kohlehydrate durch Fett substituiert wurden, verringerte sich der Blutfettgehalt, was als günstig angesehen werden kann. Darüber hinaus erhöhte sich der HDL-Spiegel aller Fettsäuren (allgemein als gutes" Fett bezeichnet), wenn Kohlehydrate durch Fett substituiert wurden.

Sind gesättigte Fettsäuren wirklich gesundheitsschädlich oder gibt es andere Ursachen? Ist ein Kohlenhydrat für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich? Allerdings ist diese Fragestellung nicht so leicht zu lösen, da es widersprüchliche Erhebungen gibt. Wir haben bereits erfahren, dass Kohlehydrate nicht nur Kohlehydrate sind (siehe hier). So wurde in einer Untersuchung ein reduziertes kardiovaskuläres Krankheitsrisiko festgestellt, wenn gesättigte Fettsäuren durch Kohlehydrate abgelöst wurden.

ABER, und das ist jetzt ein sehr wichtiges Argument: Sie haben Kohlehydrate mit einem geringen Glykämieindex2 verwendet. Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist auch: Welche Bedingungen haben die Probanden? Übergewicht und Diabetiker verhalten sich auf Kohlehydrate anders als dünne, athletische Personen2. Untersuchungen, die die Wirkung von ungesättigten Fettsäuren erforschen, sind sehr schwer zu deuten.

Werden die Kaloriengehalte der experimentellen Gruppen konstant beibehalten, wird ein Bestandteil der Nahrung durch einen anderen ersetzt. Beispielsweise müssen gesättigte Fettsäuren durch ungesättigte Fettsäuren oder gesättigte Fettsäuren durch Kohlehydrate ersetzt werden. Es ist durchaus möglich, dass eine Diät, die früher viele Kohlehydrate beinhaltete, auf einmal "Low Carb" wird.

Deshalb sind die Resultate oft nicht allein auf den Zusatz oder Wegfall gesättigter Fettsäuren3 zurückzuführen: Sollen gewisse Lebensmittel vermieden werden? Es wird von den Instituten empfohlen, den Gehalt an ungesättigten Fettsäuren immer unter 10% der gesamten Kalorien zu belassen, d.h. sie untersagen diese nicht vollständig. In der Empfehlung fehlen jedoch die Ersatzstoffe für gesättigte Fettsäuren.

Sollten gesättigte Fettsäuren durch gesättigte Fettsäuren ausgetauscht werden? Dann stellt sich wieder die Frage: polyungesättigte Fettsäuren oder monoungesättigte? Sättigte Fettsäuren mit veredelten Kohlehydraten sind offenbar nicht sehr nutzbringend. Es gibt jedoch nur sehr wenige Untersuchungen, die den Bezug zwischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einem speziellen Nahrungsmittel (oder Ernährungsmuster) ergründen.

So gibt es Anzeichen dafür, dass Fleischwaren (z.B. Wurstwaren) das Herz-Kreislaufrisiko signifikant steigern2 Diese Lebensmittelgruppe beinhaltet viele gesättigte Fettsäuren. Ist es notwendig, sein Denken über Fette zu ändern? Es gibt Anzeichen dafür, dass die Eiweiße und das Calcium im Schmelzkäse das "ungünstige" Fettsäure-Profil kompensieren.

Dies mag der Grund dafür sein, dass kein klarer Bezug zwischen Molkereiprodukten und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hergestellt wurde. Die bei der Verhärtung von Fett entstehenden Fettsäuren sind gesundheitsschädlich - da sind sich alle einig! Deshalb sollten Sie schwer zu verarbeitende Lebensmittel vermeiden.

Die Frage, ob gesättigte Fettsäuren an sich schlecht sind, kann nicht beantwortet werden. Wie so oft habe ich den Verdacht, dass es nicht auf eine isolierte Zutat sondern auf die verbleibende Lebensmittelzusammensetzung anspricht. Mein bekannter Faustregel: Wer vorwiegend unverarbeitetes Essen zu sich nehmen will, muss sich keine Sorgen machen, ob er mal ein Beefsteak oder vielleicht auch ein köstliches Leberwurstbrot geniesst.

von Michaela Herzog