Leinsamen

Ganze, leicht zerkleinerte und zerkleinerte Leinsamen (Leinmehl) werden verkauft. Geringfügig zerkleinerte Leinsamen bietet den Vorzug.
Anwendungsbereiche: Intern wird Leinsamen bei gewohnheitsmäßiger Verstopfung. Er wird bei Darmverstopfung, Reizbarkeit und Divertikelentzündung, die durch missbräuchliche Anwendung von Laxantien (mit Anthranoiden) geschädigt werden.
Leinsamen wird äußerlich angewendet, um Fremdkörper aus dem Augenbereich zu entfernen. Leinsamen wird auch zur Produktion von Cataplasmen verwendet, die zur Behandlung von Entzündungen der Haut wie eitrigem Peeling.
Anmerkung: Leinsamen enthält zyanogene Glycoside, aus denen nach Entfernung der Zuckerrückstände Cyanwasserstoffsäure frei wird.
Für die Zubereitung von Leinschleim zur Katarrh- oder Gastritisbehandlung werden 5 bis 10 g Leinsamen unzerkleinert mit Kaltwasser zubereitet.

Stängel.: Stängel... L.

/ Samenrohr, Flachs[Fam. Linaceae]. Schlagwörter....: Schlagwörter..... Synonyme.... ( "Linum crepitans") DUMORT. in der Sprache der Menschen. in der Sprache der Menschen. in der Sprache der Menschen, Linum u. a. Frühlingsleine ], 40-70[convar. mediterraneanum (VAVILOV ex ELLIOT) CULPA and TANERT; Oil-Liner] bzw. 70 - 100 cm[convar. useitatissimum; Fibre-Liner] große Pflanzen mit langen, dünnen weißen Pfahlwurzeln.

Ganze, leicht zerkleinerte und zerkleinerte Leinsamen (Leinmehl) werden verkauft. Geringfügig zerkleinerte Leinsamen bietet den Vorzug. Sie quellen in wässrigem Milieu schneller auf und sind verhältnismäßig haltbar. Effekte: Leinsaat führt zu einer Volumenvergrößerung im Verdauungstrakt, regt durch diesen Dilatationsreflex die Peristaltik des Darms an und erleichtert und beschleunigt so den Stuhlgang.

Anwendungsbereiche: Intern wird Leinsamen bei gewohnheitsmäßiger Verstopfung. Er wird bei Darmverstopfung, Reizbarkeit und Divertikelentzündung, die durch missbräuchliche Anwendung von Laxantien (mit Anthranoiden) geschädigt werden. Extern als Kataplasmus bei örtlichen Infektionen eingesetzt. Beliebte Einsatzgebiete: Zusätzlich zu den oben erwähnten Anwendungsbereichen wird Leinsaat auch intern in der Volksmedizin als Absud bei Blasenkatarrh und Entzündung, krampfartigem Husten, Lungenerkrankungen, Schmerzen und Krämpfen eingesetzt.

Leinsamen wird äußerlich angewendet, um Fremdkörper aus dem Augenbereich zu entfernen. Leinsamen wird auch zur Produktion von Cataplasmen verwendet, die zur Behandlung von Entzündungen der Haut wie eitrigem Peeling. Furunkel und Geschwüre eingesetzt werden. Ungewollte Effekte: Es sind keine Seiteneffekte bekannt, wenn die Dosierungsanweisungen befolgt werden (ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. mind. zehnmal so viel Leinsamen wie verbraucht).

Anmerkung: Leinsamen enthält zyanogene Glycoside, aus denen nach Entfernung der Zuckerrückstände Cyanwasserstoffsäure frei wird. Eine Vergiftung durch Hustensaft ist nach der Leinsameneinnahme noch nie vorgekommen. Wenn nicht anders vorgeschrieben, sollten 2 bis 3 mal am Tag 2 bis 3 EL unzerkleinerte oder leicht zerkleinerte (nicht zerkleinerte) Leinsamen zusammen mit ca. 150 g flüssiger Lösung genommen werden.

Für die Zubereitung von Leinschleim zur Katarrh- oder Gastritisbehandlung werden 5 bis 10 g Leinsamen unzerkleinert mit Kaltwasser zubereitet. Für die äußere Verwendung werden 30 bis 50 g Leinmehl mit wenig heissem Trinkwasser gegossen und als feuchter heißer Kataplasmus oder als feuchter heißer Umschlag verwendet. Weitere Verwendungszwecke: Leinsamen wird als Lebensmittel für die Produktion von Gebäck. Für die Produktion von Gebäck. und Broten und anderen Gebäckprodukten eingesetzt.

Leinsamenschrot wird in der Agrarwirtschaft vereinzelt als Futtermittel verwendet.

von Michaela Herzog