Low Fat Diät

Gewicht verlieren durch fettarme Diät

Die Low Fat Diät ist keine neue Schlankheitskur, sie setzt, wie der Name schon sagt, auf wenig Fett. Vor allem die ungesunden Fette mit gesättigten Fettsäuren führen zu Übergewicht und können sogar Herz- und Kreislaufkrankheiten auslösen. Dass vor allem übergewichtige Menschen zu viele und vor allem ungesunde Fette zu sich nehmen, ist ihnen oftmals gar nicht bewusst. Maximal 60 Gramm pro Tag werden empfohlen, die 100 Gramm Marke wird häufig überschritten. Die meisten dieser Fette sind versteckt in Fertigprodukten enthalten.

Die einfache Erkenntnis, dass zu viel Fett krank und dick macht, wird bei der Low Fat Diät konsequent befolgt.

Der Ernährungsplan bei der fettarmen Ernährung

Diäten im Vergleich

Die Durchführung der Magerkur ist recht einfach. Gegessen werden darf fast alles, solange bei der Zubereitung nur wenig Fett verwendet wird. Die Grenze von 60 Gramm, bei der strengeren Variante sogar nur 30 Gramm, darf nicht überschritten werden. Lästiges Kalorienzählen entfällt, nur die Fettmengen müssen berechnet werden. Auf dem Speiseplan stehen vor allem Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, viel Fisch und wenig Fleisch. Die Zubereitung der Speisen erfolgt vorwiegend mit hochwertigen Ölen wie Olivenöl oder Rapsöl, die besonders hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren enthalten. Weiterhin wird empfohlen, das Essen gut zu kauen und ausreichend zu trinken. Sportliche Aktivitäten werden als zusätzliche Maßnahme empfohlen.

Low-Fat-Diät
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Die Schlankheitskur hat fast nur Vorteile.

Die Verwendung von Fertigprodukten ist zwar eingeschränkt, doch nicht generell verboten, wenn sich an bestimmten Regeln orientiert wird. Die Produkte werden mit Ampelfarben versehen. Grün bedeutet dabei, dass das Produkt unbedenklich verzehrt werden kann, gelbe Lebensmittel sollten nur in Maßen auf dem Speiseplan stehen, rote dagegen müssen so weit wie möglich vermieden werden. Einige recht fettreiche Produkte dürften trotz des hohen Fettanteils gegessen werden. Dazu gehören Fische wie Hering und Makrele, die wegen des hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren zu den gesunden Lebensmitteln gehören. Die Speisen werden gegrillt oder gedünstet, sodass für die Zubereitung wenig Fett benötigt wird. Ähnlich wie bei der Mittelmeer Diät werden viele Gemüsesorten und viel Fisch verwendet, die den Körper mit ausreichend Vitaminen und Mineralstoffen versorgen.

Vorteile und Nachteile der Low Fat Diät

Die Schlankheitskur hat fast nur Vorteile. Der Speiseplan lässt sich im Alltag sehr gut durchhalten. Die Veränderung der Essgewohnheiten wird angestrebt, sodass der Jojo-Effekt vermieden wird. Eine Express Diät mit ihren gesundheitlichen Nachteilen ist diese Kur nicht. Bei richtiger Durchführung ist eine Gewichtszunahme nicht zu erwarten. Durch die Verringerung des Fettgehalts eignet sich die Diät sehr gut für Herz- und Kreislaufpatienten und wird auch von Experten für die Rekonvaleszenten nach Herzinfarkten oder Schlaganfällen empfohlen. Da die Lebensmittel sehr abwechslungsreich sind, besteht nicht die Gefahr einer Mangelernährung wie bei einseitigen Diäten wie zum Beispiel der Wassermelonen- oder der Kartoffel-Reis-Diät. Im Gegensatz zu anderen Magerkuren lässt sich mit der Low Fat Diät das Gewicht auf Dauer halten. Da die Ernährung insgesamt umgestellt wird, fällt der Verzicht auf den Dickmacher Fett im Anschluss an die Diät nicht so schwer.

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