Masse Muskeln

Der letzte Teil beschäftigte sich damit, wie die Muskeln sich entwickeln und was dieses Anwachsen anrichtet.
Der letzte Teil beschäftigte sich damit, wie die Muskeln sich entwickeln und was dieses Anwachsen anrichtet.
Muskelkraft und Masse haben eine Verbindung. Macht ist gleich Masse? Nein, es ist mehr wie Masse ist potenzielle Macht.
Durch das Wachsen der Muskelfaser ändert der Organismus den Anstellwinkel, in dem der Muskeln am Bein ziehen.
Vor allem aber kann er die selbe Stärke mit weniger Zug aufbringen wie zuvor. Die Energiezufuhr des Körpers ist so gering wie möglich.

Die eine Frage ist, warum der Muskel überhaupt wächst. Was ist der Grund für den Muskelaufbau in unserem Körper? Eine Seite argumentiert, dass Kraft und Masse gleich sind. Auch wenn - oder gerade weil - der Sommer naht, fragen sich manche Sportler, wie sie bis zu den ersten wirklich warmen Tagen ein bis zwei Kilo Muskelmasse gewinnen können. Möchten Sie Muskelmasse aufbauen?

Der letzte Teil beschäftigte sich damit, wie die Muskeln sich entwickeln und was dieses Anwachsen anrichtet.

Der letzte Teil beschäftigte sich damit, wie die Muskeln sich entwickeln und was dieses Anwachsen anrichtet. Es stellt sich die Frage, warum der Muskeln überhaupt anwachsen. Was ist der Hauptgrund für den Muskelaufbau in unserem Organismus? Was hat das mit Stärke zu tun? Auf der einen seite ist das Argument, dass Gewalt und Masse gleich sind.

Muskelkraft und Masse haben eine Verbindung. Macht ist gleich Masse? Nein, es ist mehr wie Masse ist potenzielle Macht! Der Organismus ist stets bemüht, so wenig wie möglich Strom zu konsumieren. Unsere Körperentwicklung hat sich über Millionen von Jahren vollzogen, wobei die Hyperthrophie eine erfolgreiche Entwicklung darstellt. Die Muskeln wachsen, um sich den Gegebenheiten anpassen zu können.

Durch das Wachsen der Muskelfaser ändert der Organismus den Anstellwinkel, in dem der Muskeln am Bein ziehen. Der Kraftaufwand ist viel zu hoch. Gleiches trifft auf den Muskeln zu. Bessert sich der Ziehwinkel des Muskels gegenüber dem Bein, kann er mehr Stärke gebrauchen.

Vor allem aber kann er die selbe Stärke mit weniger Zug aufbringen wie zuvor. Die Energiezufuhr des Körpers ist so gering wie möglich! Durch weniger Verspannungen verringert der Organismus die Muskelschäden und die für die selbe Tätigkeit notwendigen Verspannungen. Heute wissen wir, dass die Muskeln durch Hypertrophierung leistungsfähiger werden.

Deshalb benötigen wir weniger Anspannung, um die selbe Stärke anzuwenden. Zur Erzielung der selben Anspannung müssen wir mehr Körpergewicht in einem grösseren Körper in der selben Bewegung anbringen. Für den selben Wachstumsimpuls wie bisher benötigen wir mehr Substanz. Wir können aber auch gestärkt werden, ohne dass es zu einem Muskelaufbau kommt.

Der Kurs besteht nur aus zwei übergeordneten Ausprägungen. Man nennt das Trainieren von Gewebeveränderungen, morphologische oder strukturelle Übungen. Dazu gehört jede Änderung des Muskelwachstums durch Verhärtungen von Spanngliedern und Beinen bis hin zur Vergrößerung der Herzkammern. Aber was wir wissen müssen, ist, dass unsere Muskeln kaum voll ausgelastet sind.

Zur Vermeidung solcher Beschädigungen wird der Organismus gestutzt und somit die Anzahl der von ihm rekrutierten Fasern begrenzt. Einsteiger können mit maximal 60-70% ihrer Muskelfaser auskommen. Den kleinen Teil der Muskeln, den wir nie betätigen können, bezeichnet man als autonomes Schutzgebiet. Das ist die Macht, mit der ein Krieger einen Hubschrauber hebt, um den Lotsen zu erretten.

Wer in sein autonomes Schutzgebiet vordringt, weil ein extrem hoher Adrenalinstoß es ermöglicht, wird seine Muskeln beinahe immer in ihre einzelnen Teile zerkleinern. Risse in den Muskelfasern, Bewegungsmangel und Sehnenrisse sind oft die Folgen. Nichtsdestotrotz erlernt der Auszubildende, sein Potenzial durch besonders schweres Krafttraining und Zwangsaktivierung durch plyometrische Übungen auszuloten.

Wir bezeichnen diese Trainingsform als Funktionstraining. Dazu gehören z.B. einzelne Wiederholungen sehr nahe an der Grenze, aber auch das Trainieren mit Tiefsprüngen oder die Nutzung von Nachaktivierungspotentialen. Entspricht Gewalt der Masse? Nein, aber Masse ist potenzielle Macht. Man braucht Muskeln, um Stärke zu entwickeln, die funktionelle Seite ist äußerst bedeutsam, aber sie ist begrenzt.

Weil Kraftdreikämpfer und Kraftsportler BEIDE maximalen Muskelaufbau wollen. Mit zunehmender Gewichtklasse können sie mehr Muskeln mitnehmen. Bei der obigen Untersuchung wog einer der beiden Kraftheber unglaubliche 120 kg fettarm. Die beiden Trainingsstile unterscheiden sich nur darin, dass ein Kraftheber Zeit damit verbringen muss, die Funktionskomponente zu erschöpfen.

Macht wird durch Masse möglich und nur mit Masse werden wir wirklich mächtig. Ein Krafttrainer muss sich daher bewusst sein, dass er Muskeln aufbauen muss, um kräftig zu werden. Die Muskulatur begrenzt das funktionelle Potenzial des Organismus, wenn es um die Kraftleistung geht. Der Funktionsbaustein ist zwar von Bedeutung, aber nur ein Teil des Ganzen.

Also, wenn jemand mit 5×5 Trainingseinheiten mit einer größeren Trainingsintensität übt, gewinnt er auch Muskeln. Nicht alle Kräfte sind gleich. Das ist Macht durch Masse. Die Masse ist potenzielle Macht, die erweckt werden muss!

von Michaela Herzog