Molkenprotein

Molkeprotein

Molkenproteine, auch Molkenprotein genannt, sind nach Kasein die zweite wichtige Proteinfraktion der Säugermilch. Bei der Käseherstellung entsteht Molkenprotein. Weshalb ist Molkenprotein das hochwertigste Protein? Weshalb ist Molkenprotein für den Muskelaufbau geeignet?

Molkeneiweiß

Molkeproteine, auch Molkeprotein oder Molkenprotein oder Molkenprotein oder Molkenprotein oder Molkenprotein oder Molkenprotein bezeichnet, sind nach den Kaseinen die zweite bedeutende Eiweißfraktion der Säugetiermilch. Die Eiweißgehalte der Mutterkuhmilch von ca. 3,3% bestehen aus ca. 2,7% Casein und ca. 0,6% Molkenprotein. Der Proteingehalt in der Humanmilch liegt bei nur etwa 0,9% und der Molkenproteingehalt ist höher als der Kaseingehalt.

Molkenprotein wird als vollständiges Eiweiß betrachtet, da es alle neun essenziellen Fettsäuren enthält. Diese können vom menschlichen Organismus nicht selbst produziert werden und müssen mit der Ernährung aufgenommen werden, da sie lebenswichtig sind. Der Begriff Molkenprotein leitet sich aus der Tatsache ab, dass die Eiweiße dieser Fraktionen der wichtigste Bestandteil der Eiweiße in der Milch sind.

Molkeproteine sind empfindlich gegen Hitze und Denatur. Molkeproteine haben auch einen großen Anteil an verzweigten Kettenaminosäuren, wie etwa 20-25% der meisten Nahrungseiweiß. 2 ] Molkeproteine werden als qualitativ hochwertige Nahrungsmittel klassifiziert (hoher biologischer Wert). Damit sind sie der wichtigste Bestandteil von Proteinpulvern auf Molkebasis für den Muskeltonus. Am einfachsten ist die Zubereitung von Molkenprotein in einem Molkenkonzentrat.

Durch die einfache Produktion des Rohmaterials in den Milchviehbetrieben ist es viel billiger als Molkenproteinisolat und Molkenhydrolysat. Es wird daher von den Lieferanten von Nahrungsergänzungsmitteln als erste Adresse bei der Produktion ihrer Erzeugnisse erachtet. Zwei verschiedene Prozesse werden bei der Produktion von Molkenproteinisolat eingesetzt. Im Ionenaustauschverfahren werden die Molkeproteine an den Ionenaustauscher gebunden und anschließend emulgiert, so dass die Proteinzubereitung mehr Salz enthält.

Es werden keine Salzmoleküle bei der Produktion von Molkenproteinisolat durch Mikrofiltration eingesetzt. Mit einem Proteingehalt von ca. 90 bis 96 % und einem niedrigen Gehalt an Fetten, Kohlenhydraten und Laktose von weniger als einem Prozentpunkt kann so eine besonders große Sauberkeit erlangt werden. Darüber hinaus eignet sich Molkenprotein-Isolat besonders für Menschen mit Milchzuckerunverträglichkeit, da es praktisch keine Laktose enthält.

Das Hydrolyseverfahren wird bei der Produktion von Molkenproteinhydrolysat eingesetzt. 4 ] Durch die Spaltung der Eiweißketten in winzige Bruchstücke (Peptide) kann Molkenproteinhydrolysat rascher vom Organismus aufgenommen werden. Die Qualität und der Preis des Proteins sind umso besser, je größer der Grad der Hydrolyse ist. Nachteilig ist der Bittergeschmack. Daher wird Molkenproteinhydrolysat vor allem in Aminosäuretabletten und Tabletten verwendet, wo der Bittergeschmack nur eine nachgeordnete Bedeutung hat.

Dabei werden in kleinen Mengen Molkenproteinhydrolysate zu Gemischen aus verschiedenen hochwertigen Proteinen (Mehrkomponentenproteinen) zugegeben. Aus der Mischung unterschiedlicher Molkenproteine kann eine ganz eigene Mischung aus Geschmacksrichtung, Toleranz und Proteingehalt hergestellt werden.

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