Nahrungsergänzungsmittel Gesundheitsschädlich

Die meisten Verbraucher wissen auch nicht, dass Nahrungsergänzungsmittel kaum rechtlichen Bestimmungen unterworfen sind und müssen sich im Unterschied zu Arzneimitteln nicht einer Reihe von Tests auf Wirksamkeit oder Gefährlichkeit unterziehen.
Insbesondere der florierende Internetvertrieb eröffnet für Hersteller von Schlankheitspulvern und Kräutertabletten aller Art aus dem In- und Ausland eine Lücke - die Konsumenten sollten sich darüber im Klaren sein, dass solche Präparate in der Bundesrepublik oft nicht marktfähig und potenziell schädlich sind.
"Gewöhnlich werden Nahrungsergänzungsmittel genommen, um unser Gewissen zu beruhigen." Jeder dritte Bundesbürger verschluckt laut einer Forsa-Umfrage Nahrungsergänzungsmittel.
Darüber hinaus werden oft mehrere Präparate und verschiedene Präparate gleichzeitig genommen, so eine Studie von Herrn Dr.
Für die Zutaten in Nahrungsergänzungsmitteln gibt es zur Zeit keine verbindliche Höchstmenge. Wenigstens ist geplant, auf Gemeinschaftsebene Höchstwerte für die Verwendung von Vitaminen und lebenswichtigen Mineralstoffen festzulegen.

Überflüssig, aber schädlich. Die überwiegende Mehrheit der Befragten und der Anwender von Nahrungsergänzungsmitteln glaubt, dass die Produkte die Gesundheit fördern. Allerdings glauben Experten, dass nur wenige Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll sind. Die warnen vor gesundheitlichen Problemen. Einige Antioxidantien haben sich in der Vergangenheit als schädlich erwiesen:

Überflüssig, aber gesundheitsschädlich

Die meisten Verbraucher wissen auch nicht, dass Nahrungsergänzungsmittel kaum rechtlichen Bestimmungen unterworfen sind und müssen sich im Unterschied zu Arzneimitteln nicht einer Reihe von Tests auf Wirksamkeit oder Gefährlichkeit unterziehen. Am Beispiel der Juiceplus-Kapseln lässt sich dieses Problem erkennen: Sie beinhalten so viel Vitamine in so hoher Dosis, dass ein Warnschild für Rauchende wegen des gestiegenen Lungenkrebs-Risikos an einem Medikament anhaftet.

Insbesondere der florierende Internetvertrieb eröffnet für Hersteller von Schlankheitspulvern und Kräutertabletten aller Art aus dem In- und Ausland eine Lücke - die Konsumenten sollten sich darüber im Klaren sein, dass solche Präparate in der Bundesrepublik oft nicht marktfähig und potenziell schädlich sind. Bitterschokolade soll viele gesundheitsfördernde Wirkungen haben. Neben dem erhöhten Anteil an Antioxidanzien und Substanzen, die den Druck im Blut verringern können, gibt es auch Untersuchungen, die eine verbesserte Stimmungslage und Konzentration zeigen.

"Gewöhnlich werden Nahrungsergänzungsmittel genommen, um unser Gewissen zu beruhigen." Jeder dritte Bundesbürger verschluckt laut einer Forsa-Umfrage Nahrungsergänzungsmittel. Deshalb investieren die Menschen viel in etwas, dessen Vorteile nicht nur nicht bestätigt sind, sondern auch unserer eigenen Sicherheit abträglich sind. Vor allem " wenn hoch dosierte Zubereitungen über einen längeren Zeitraum hinweg konsumiert werden und zusätzliche reichhaltige Nahrungsmittel konsumiert werden ", weist er darauf hin, dass dies zu einem gesundheitlichen Risiko werden kann.

Darüber hinaus werden oft mehrere Präparate und verschiedene Präparate gleichzeitig genommen, so eine Studie von Herrn Dr. med. Bradac. Nahrungsergänzungsmittel (kurz NEM) sind im Unterschied zu rezeptpflichtigen Medikamenten mit erwiesener Pharmakologie Nahrungsmittel im Sinn des Arzneimittelgesetzes. Diese können eine Vielzahl von Substanzen wie z. B. Viren, Mineralstoffe, Spurenelemente, Nahrungsfasern oder Pflanzenextrakte beinhalten.

Für die Zutaten in Nahrungsergänzungsmitteln gibt es zur Zeit keine verbindliche Höchstmenge. Wenigstens ist geplant, auf Gemeinschaftsebene Höchstwerte für die Verwendung von Vitaminen und lebenswichtigen Mineralstoffen festzulegen. Im Gegensatz zu Arzneimitteln müssen sie also kein gesundheitlich unbedenkliches Vorgehen nachweisen. Grundsätzlich gilt: Eine ausgeglichene und vielseitige Kost versorgt den Menschen mit allen wichtigen Nährstoffen.

Ältere oder schwerstkranke Menschen, schwangere und stillende Mütter oder Menschen mit extremer Ernährung können beispielsweise einen erhöhten Nährstoffbedarf haben. Die Herstellung einer Nahrungsmittelergänzung sollte mit dem behandelnden Arzt abgesprochen werden. In Nahrungsergänzungsmitteln enthaltene Bestandteile wie essentielle Vitalstoffe und Mineralien können auch in Pharmazeutika vorzufinden sein.

Nahrungsergänzungen können dagegen auch dann verkauft werden, wenn ihr Nährwert fragwürdig ist (siehe Pkt. 3). Ein besonderes Risiko liegt in der Überdosis fettlöslicher Vitamine. Überdosen können viele gesundheitliche Beeinträchtigungen verursachen, um nur einige wenige davon zu nennen: Längst sind die Risiken der Aufnahme von Beta-Carotin, einem Vorläufer von Beta-Carotin, bekannt.

Das als risikolos eingestufte Produkt kann ebenfalls negative Nebeneffekte haben: In " The pharmazeutische Grundlage der Therapeutika " zum Beispiel weisen die Autoren darauf hin, dass die Nierensteine durch eine Überdosis von Vitaminen entstehen können. Darüber hinaus weist das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit darauf hin, dass Nahrungsergänzungsmittel ungewollte Interaktionen mit Medikamenten oder anderen Nahrungsergänzungen hervorrufen können.

Deshalb sollten sie über einen längeren Zeitraum nur in Rücksprache mit dem behandelnden Arzt einnehmen. Für bestimmte Arzneimittel konnte nicht auszuschließen sein, dass die Wirksamkeit geschwächt oder intensiviert wird.

von Michaela Herzog