Nahrungsergänzungsmittel Inhaltsstoffe

Substanzen in Nahrungsergänzungsmitteln: Welche ist erlaubt? Und was ist verboten?

Die Nahrungsergänzungsmittel dürfen in Deutschland keinen therapeutischen Nutzen haben. Weil es in anderen Ländern teilweise andere Regelungen für Nahrungsergänzungsmittel gibt, kann es auch vorkommen, dass ein Produkt so hohe Dosen von Inhaltsstoffen enthält, dass es in Deutschland als Arzneimittel gilt. Die folgenden Stoffklassen können als typische Bestandteile von Nahrungsergänzungsmitteln in der Schweiz genannt werden. Die ernährungsphysiologisch wirksamen Inhaltsstoffe solcher Gemüse- und Obstprodukte, die als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden, sind in der Regel nicht bioverfügbar. Die Firma Leifer und Seehusen suchte nach natürlichen Bio-Nahrungsergänzungsmitteln, die ihren hohen Ansprüchen gerecht werden.

Substanzen in Nahrungsergänzungsmitteln: Welche ist zulässig? Und was ist untersagt?

Bei Nahrungsergänzungen sind nur die erlaubten Zusatzstoffe wie z. B. Mineralien und Proteine gesetzlich vorgeschrieben. Allerdings sind viele andere verwendete Wirkstoffe sowie maximale Mengen an Zusatzstoffen nicht reguliert. Gegenwärtig ist nur der Gehalt an Vitamin- und Mineralien in Nahrungsergänzungen (ohne Höchstmengen) reguliert. Die meisten Inhaltsstoffe, so genannte andere Inhaltsstoffe mit ernährungsphysiologischer Bedeutung wie z. B. Amino-Säuren, essenzielle Speisefettsäuren, Nahrungsfasern und pflanzliche oder pflanzliche Extrakte ("Botanicals") sind nicht reguliert.

Was sind die zulässigen Substanzen für die Verwendung in Nahrungsergänzungen? Bestimmte Vitamin- und Mineralstoffmengen sind für den Gebrauch in Nahrungsergänzungen in ganz Europa freigegeben. Die Ergänzungsverordnung (Nem-V) und die verlängerten Anhänge der EU-Nahrungsergänzungsrichtlinie (Nem-RL) enthalten eine positive Liste aller zugelassenen Vitamin- und Mineralstoff-Verbindungen.

Die dort nicht genannten Mineralien und Mineralien dürfen daher nicht zur Produktion von Nahrungsergänzungen (z.B. Germanium) eingesetzt werden. Ist die Aufnahme von Mineralien und Mineralien zu hoch (Überdosierung), sind unerwünschte, zum Teil gesundheitsschädliche Effekte zu erwarten. Unerwünschte Effekte durch übermäßige Dosierungen sind insbesondere bei fettarmen Vitaminpräparaten (Vitamin E, C, E, K) und bei Spurengasen wie z. B. Salben oder Fluoren möglich.

Deshalb rät das BAfR, Nahrungsergänzungsmittel, die neben der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Wasser auch Wasser, Sauerstoff, Eisen, Phosphor, Schwefel, Kupfer, Magnesium, Phosphor, Natrium oder Chloride beinhalten, nur unter medizinischer Aufsicht einnehmen. Was ist nicht reglementiert? Nahrungsergänzungsmittel können neben Vitamin- und Mineralstoffpräparaten eine Reihe anderer Substanzen beinhalten. Im Gegensatz zu Vitamin- und Mineralsalzen gibt es in der EU-Richtlinie keine Positivlisten für diese so genannten "anderen Stoffe".

Der Nachweis obliegt den für die Lebensmittelkontrolle verantwortlichen Behörden. In Zweifelsfällen müssen sie Fragen der Abgrenzung und die Klassifizierung der Substanzen bzw. die Dosis im Einzelnen abklären. Dies führt zu Rechtsunsicherheiten hinsichtlich des Markteintritts und der Überwachung von Nahrungsergänzungen. Was sind die verbotenen Substanzen in Nahrungsergänzungen?

Kaum ein Stoff ist für die Anwendung in Nahrungsergänzungen untersagt. Der Verordnungsvorschlag über den Gehalt an Vitamin- und Mineralstoffzusätzen und bestimmten anderen Stoffen in Nahrungsmitteln beinhaltet eine negative Liste für verbotene Substanzen sowie Nahrungsergänzungsmittel, deren Anwendung beschränkt ist oder sich noch in der Prüfung befindet.

Bisher gibt es jedoch nur zwei (!) Stoffe: Die Ephedrale und ihre Präparate in der Verbotsliste und ihre Präparate in der Verbotsliste für noch zu prüfende Substanzen Wie werden für Nahrungsergänzungsmittel die Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen reguliert? Der Produzent, Vertreiber oder Einführer ist für die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen und die Unbedenklichkeit von Nahrungsergänzungen verantwortlich.

Offizielle Kontrollen nach dem Inverkehrbringen liegen in der Verantwortung der für die Lebensmittelkontrolle verantwortlichen Behörden. Insbesondere die so genannten botanischen Präparate sind immer an der Grenze zwischen Drogen und Lebensmitteln in Bezug auf Inhaltsstoffe und Werbung. Erschwerend kommt hinzu, dass die Überwachung von Lebensmitteln durch fehlende gesetzliche Anforderungen an die pflanzliche Beschaffenheit (z.B. gleichmäßige Extraktproduktion oder Informationen zur Extraktgewinnung) beeinträchtigt wird.

Deshalb ist die Wahl der richtigen Nahrungsergänzungsmittel auch für Experten im konkreten Fall nicht immer leicht.

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