Nahrungsergänzungsmittel Schwangerschaft

Die Palette der Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere ist enorm und erstreckt sich von folsäurehaltigen und jodhaltigen Präparaten bis hin zu speziellen Schwangerschaftsprodukten mit Vitamin- und Mineralien in verschiedenen Zusammenstellungen und Kombinationspräparaten mit Omega-3-Fettsäuren.
Auch alle anderen lebensnotwendigen Mineralien und Mineralien können während der Schwangerschaft durch eine ausgeglichene und vielseitige Kost mit konventionellen Nahrungsmitteln ausgenutzt werden.
Alle Nahrungsergänzungsmittel enthalten zumindest ein weiteres Mineral oder eine weitere Zutat. Lediglich acht Präparate entsprachen den Anforderungen für die Bereiche Folsäure und Iod.
Sofern vorhanden, wurden die gleichen Nahrungsergänzungsmittel wie beim Market Check 2014 untersucht, um einen Einblick in die Marktentwicklung zu erhalten.
Auch in der Produktwerbung und im Produktpreis schlägt sich die Vielzahl der Zusatzstoffe nieder. Von den Herstellern wird oft vorgeschlagen, dass schwangere Frauen für sich und ihr Baby extra Nahrungsstoffe benötigen.

Mit zwei kleinen Strichen im Schwangerschaftstest haben Sie die Gewissheit, die Sie sich schon so lange gewünscht haben. In der Schwangerschaft fragen sich viele Schwangere, ob eine gesunde Ernährung alle ihre Ernährungsbedürfnisse erfüllt oder ob eine Nahrungsergänzung notwendig ist. Wenn die schwangere Frau fünfmal täglich Gemüse und Obst isst, dazu Vollkornprodukte, fettarme Milchprodukte, zweimal pro Woche Fisch und gelegentlich Fleisch, kann sie gut auf sich und das Baby aufpassen. Eine Überdosierung durch Lebensmittel ist kaum möglich, aber durch Nahrungsergänzungsmittel. Einige schwangere Frauen nehmen sie zu spät oder in zu hohen Dosen.

Verbraucherberatungsstelle Baden-Württemberg

Die Palette der Nahrungsergänzungsmittel für Schwangere ist enorm und erstreckt sich von folsäurehaltigen und jodhaltigen Präparaten bis hin zu speziellen Schwangerschaftsprodukten mit Vitamin- und Mineralien in verschiedenen Zusammenstellungen und Kombinationspräparaten mit Omega-3-Fettsäuren. Aber was braucht eine schwangere Frau wirklich? Prinzipiell sollten nur die Inhaltsstoffe Folsäure von 400 Œg pro Tag und Iod von 100-150 Œg pro Tag zugegeben werden, da eine genügende Versorgung über eine herkömmliche Diät kaum oder gar nicht möglich ist.

Auch alle anderen lebensnotwendigen Mineralien und Mineralien können während der Schwangerschaft durch eine ausgeglichene und vielseitige Kost mit konventionellen Nahrungsmitteln ausgenutzt werden. Dies trifft auch auf die Dokosahexaensäure (DHA) zu, die eine wichtige Funktion bei der Entstehung des Gehirns, der Nervosität und des Auges des Feten in der zweiten Hälfte der Schwangerschaft hat. Im Rahmen eines Marktchecks im Jahr 2017 hat die Konsumentenzentrale Baden-Württemberg noch einmal die Zusammenstellung und Dosis ausgewählt.

Alle Nahrungsergänzungsmittel enthalten zumindest ein weiteres Mineral oder eine weitere Zutat. Lediglich acht Präparate entsprachen den Anforderungen für die Bereiche Folsäure und Iod. Für die restlichen Präparate wurde die empfohlene Folsäurezufuhr signifikant übertroffen. Bei der Marktüberprüfung prüfte die Verbraucherberatung 25 Waren.

Sofern vorhanden, wurden die gleichen Nahrungsergänzungsmittel wie beim Market Check 2014 untersucht, um einen Einblick in die Marktentwicklung zu erhalten. Schon damals gab es kein Präparat, das nur die empfohlene Menge an Folsäure und Iod enthält. Das Angebot entspricht in der Regel nicht den Bedürfnissen schwangerer Frauen.

Auch in der Produktwerbung und im Produktpreis schlägt sich die Vielzahl der Zusatzstoffe nieder. Von den Herstellern wird oft vorgeschlagen, dass schwangere Frauen für sich und ihr Baby extra Nahrungsstoffe benötigen. Allerdings hat der erhöhte Energiebedarf im zweiten und dritten Trimester der Schwangerschaft in der Regel dazu geführt, dass mehr Nahrungsmittel von Frauen konsumiert werden.

Dies ist auch mit einer höheren Versorgung mit Mineralien und Proteinen einher. Der Zusatzbedarf kann also durch eine herkömmliche Diät gedeckt werden. Die Marktuntersuchung 2017 hat ergeben, dass der Marktpreis für Erzeugnisse mit mehr Zutaten eher hoch ist.

Mit der riesigen Bandbreite an Preisen pro Tag - die zwischen 3 Cents und 1,47 EUR schwanken - rechnet sich der exakte Abgleich anhand des Markteintritts. Prinzipiell sollte die Aufnahme von Nahrungsergänzungen immer mit Ihrem Hausarzt abgesprochen und geklärt werden, welche zusätzlichen Nahrungsergänzungsmittel überhaupt benötigt werden.

Das Verbraucherzentrum rät Ihnen, sich davon nicht irritieren zu lassen, sondern Produkte auszuwählen, die Ihren Bedürfnissen entsprechen (und kostengünstig sind) und deren Zusammenstellung kritisch betrachten. So hatte die Konsumentenzentrale Baden-Württemberg bereits im Jänner 2014 die Zusammenstellung von 24 Nahrungsergänzungen mit Folsäure, davon 18 für Schwangere, in einer Internet-Recherche aufgezeichnet. Dabei wurden die genannten Nährwertangaben mit den derzeitigen Ernährungsempfehlungen des Netzwerkes "Gesund ins Leben" und der Deutsche Ernährungsgesellschaft (DGE) zur Schwangerschaftsernährung abgeglichen.

Darüber hinaus wurden die vom Bundesinstitut für Risikobewertung vorgeschlagenen Höchstgehalte für den Einsatz von Vitamin- und Mineralien in Nahrungsergänzungen (BfR) in die Beurteilung miteinbezogen. Viele Schwangerschaftspräparate folgen auch dem Grundsatz "viel nützt viel ", meist auch im Hinblick auf den Kosten. Auch beim Market Check 2014 war die Bandbreite der aufgezeichneten Präparate riesig und lag zwischen 0,03 EUR pro Tag und 1,47 EUR pro Tag.

Präparate mit anderen Mineralien und Mineralien, insbesondere Präparate mit Vitamin E, die vor allem für Schwangere angeboten wurden, waren in der Regel deutlich teuerer.