Neurodermitis Diät

Die richtige Ernährung bei Neurodermitis

Blüht gerade wieder ein Ekzem auf und verschlimmert sich die Neurodermitis, kann eine Diät dabei helfen die Symptome der Erkrankung abzumildern. Allerdings sollte die Nahrungsumstellung stets unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Eine Diät bei Neurodermitis fokussiert sich auf Lebensmittel, die generell nicht als allergieauslösend gelten. Lamm und Pute beispielsweise vertragen die meisten Erkrankten problemlos und auch der dazu passende Reis gilt als unbedenklich. Soll im Zuge der Diät ein vitaminreicher Salat auf den Teller kommen, empfehlen sich Schlangengurken.

Beim Würzen verwenden Neurodermitiker bestenfalls raffiniertes Pflanzenöl. In milchloser Margarine angebratene Brokkoli- und Blumenkohlröschen stellen eine super Ergänzung dar. Die passenden Getränke dazu sind Wasser, Schwarz- beziehungsweise Grüntee.

Tipps für die Neurodermitis Diät

Diäten im Vergleich

Schweinefleisch ist stark allergen. Viele Neurodermitiker verzichten bei Schüben deshalb komplett darauf. Obwohl keine Verallgemeinerungen angestellt werden dürfen und selbstverständlich jeder Patient einen individuellen Krankheitsverlauf aufweist, sollten Sie Schnitzel & Co. von Ihrem Speiseplan streichen. Bringt der Fleischverzicht keinen Erfolg, gilt es das Augenmerk auf andere Reizstoffe zu lenken. Einer davon ist Milch. Joghurt, Kefir, Sahne, Käse und Dosenmilch können Betroffene ebenso belasten wie Nüsse und Hülsenfrüchte jedweder Gattung. Besonders Mandeln machen den Patienten häufig zu schaffen. Fisch und Schalenfrüchte sind reich an Histamin. Das Gewebshormon gilt als hochallergen und kann auch bei nicht erkrankten Personen Unwohlsein verursachen. Ein Verzicht darauf unterstützt die Gesundheit.

Neurodermitis
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Schweinefleisch ist stark allergen.

Die Haut reizende Obst- und Gemüsesorten

Weil tropische Früchte ein besonders hohes Maß an Säure und Zucker enthalten, verschlimmern sie bei vielen Patienten die Neurodermitis. Ananas, Kiwis und Bananen müssen dann vom Speiseplan gestrichen werden. Doch auch Äpfel, Birnen und Pfirsiche können der Grund für das Aufflammen der Ekzeme sein. In Sachen Gemüse gehört der Sellerie zu den die Neurodermitis verschlechternden Sorten. Er wird in vielen Fertigprodukten als Würzmittel verwendet und so haben Erkrankte ein wenig Mühe, ihn auf ihrer Nahrungsmittelliste auszumerzen . Auch Kartoffeln, Tomaten, Sojabohnen und -sprossen sowie Karotten taugen nicht immer als Neurodermitiker-Ernährung.

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