Olivenöl Fettsäuren

Das Olivenöl ist zu 95-98% aus Triglyzeriden aufgebaut. Triglyzeride sind die Hauptkomponenten aller Naturfette und Pflanzenöle und lediglich die chemischen Bezeichnungen "Fett".
Die vorteilhafte Fettsäurezusammensetzung, insbesondere der Gehalt an Oleinsäure - einer Omega-9-Fettsäure (.
Der genaue Gehalt an gebundenen Fettsäuren ist für die jeweiligen Olivensorten kennzeichnend, aber auch für die Klimabedingungen während der Reife.
Oleinsäure ist für gesundheitsbewußte Menschen besonders wichtig, da nach der europäischen Health-Claims-Verordnung für Nahrungsmittel mit einem höheren Anteil an ungesättigter Fettsäure (insbesondere Ölsäure) mit der folgenden Angabe beworben werden darf: Das Ersetzen gesättigter Fettsäuren durch gesättigte Fettsäuren in der Nahrung hilft, den Cholesterinspiegel im Körper normal zu halten.
Oleinsäure ist eine gesättigte, fetthaltige Säure. Am häufigsten ist der Fehler beim Olivenöl, dass die Fettsäuren einen Säuregeschmack haben.

Aber Öl schmeckt nicht nur gut, es versorgt den Körper auch mit wichtigen Vitaminen und Fettsäuren. Besonders das Olivenöl gilt als gesund. Wie alle Pflanzenöle besteht Olivenöl hauptsächlich aus Fettsäuren (Triglyceride), die an Glycerin gebunden sind. Weshalb sind einige Fettsäuren besser als andere? Olivenöl ist auch ein Fett.

Olivenölanalyse: Fettsäurezusammensetzung

Das Olivenöl ist zu 95-98% aus Triglyzeriden aufgebaut. Triglyzeride sind die Hauptkomponenten aller Naturfette und Pflanzenöle und lediglich die chemischen Bezeichnungen "Fett". Triglyzeride setzen sich aus je einem Teil Glyzerin und drei daran angebundenen Fettsäuren zusammen. Die Pflanzenöle haben ihre eigene Fettsäurezusammensetzung. Auch wenn Olivenöl in der Regel keinen großen Teil der hochgelobten Omega-3-Fettsäuren beinhaltet (ω), wird es als ein sehr gutes und gesundheitsförderndes pflanzliches Öl angesehen.

Die vorteilhafte Fettsäurezusammensetzung, insbesondere der Gehalt an Oleinsäure - einer Omega-9-Fettsäure (ω) - ist ein wesentlicher Grund für die gesundheitsfördernde Wirkung der Mittelmeerdiät. In diesem Artikel geht es um die Fettsäurezusammensetzung von Olivenöl, nicht um den häufig verwendeten Ausdruck Acidity, der den Gehalt an freier (ungebundener) Säure in einem Olivenöl wiedergibt. Erfahren Sie hier mehr über die Ermittlung des Säuregehaltes von Olivenöl als Gütemerkmal.

Der genaue Gehalt an gebundenen Fettsäuren ist für die jeweiligen Olivensorten kennzeichnend, aber auch für die Klimabedingungen während der Reife. Am häufigsten ist die monoungesättigte ölsäure mit einem vorgegebenen Verhältnis von 55% - 83%. Andere gängige Fettsäuren sind die gesättigten Palmitinsäuren (7,5% -20%) und die doppelte Linolensäure (3,5% - 21%).

Oleinsäure ist für gesundheitsbewußte Menschen besonders wichtig, da nach der europäischen Health-Claims-Verordnung für Nahrungsmittel mit einem höheren Anteil an ungesättigter Fettsäure (insbesondere Ölsäure) mit der folgenden Angabe beworben werden darf: Das Ersetzen gesättigter Fettsäuren durch gesättigte Fettsäuren in der Nahrung hilft, den Cholesterinspiegel im Körper normal zu halten.

Oleinsäure ist eine gesättigte, fetthaltige Säure. Am häufigsten ist der Fehler beim Olivenöl, dass die Fettsäuren einen Säuregeschmack haben. Die Fettsäuren haben im gebundenem Zustand praktisch keinen eigenen Geruch. Zum Beispiel die kostenlose Oleinsäure ist nicht säurehaltig, sondern eher talgartig.

Olivenoel

Das Olivenöl ist keine signifikante Nahrungsquelle für Omega-3-Fettsäuren oder polyungesättigte Fettsäuren (durchschnittlich 9% polyungesättigte Fettsäuren). Der Farbton eines Olivenöls kann von grün-bräunlich bis leicht gelb sein, je nach den in den Ölen vorhandenen Stoffen und dem Reifegrad. 2 ] Grünes Olivenöl wird von Blattgrün (bis zu 10 ppm) und goldenem Karotin dominiert.

Aufgrund der darin vorhandenen Chlorophyllen leuchtet das Olivenöl bei Einwirkung von UV-Licht rötlich. Laut dem Ältesten Peter der Ältere galt ihre Sorte als kleine, aber sehr schmackhafte Sorte, aber ihr Olivenöl wurde meistens als Salz oder zur Illumination verwendet. Die ältesten semitischen Ursprünge und die Völkerwanderungen der hebräischen Bevölkerung, die die Bezeichnung Olivenzait trugen, sind der Ursprung des modernen arabischen Wortes Zeitung, wie die Ölbaum in Nordamerika heißt.

Darauf gehen auch der Titel einer slawischen Varietät und das englische Aceit zurück. Inwieweit die zwischen 1880 und 1680 v. Chr.[27] bei der Ölförderung in der Nähe von 25 Kilometer Entfernung von Napoli aufgefundenen Olivensteine ausreichen, ist umstritten. Gaschromatografische Untersuchungen von Gefässfragmenten der äpulianischen Koppe Naevigata (bei Manfredonia) haben Olivenöl für das 18. Jh. v. Chr. ergeben; vergleichbare Funde sind für die gleichnamige Region der Inseln etwas zeitgemäßer.

Die Kultivierung ging von dort nach Norden, spätesten im 7. Jh. v. Chr. zu den etruskischen Völkern, wie uns der Älteste ausführt. Der Name des neben dem Aceit existierenden Ölsantos deutet in der spanischen Sprache auf römischen Ursprung hin, aber im südlichen Teil haben die Phoenizier vielleicht schon die Oliven eingepflanzt. Die marktbeherrschende Stellung der Marke in der portugiesischen Wirtschaft dagegen hat die Einführung von Olivenöl lange Zeit verhindert.

Im 16. Jh. v. Chr. brachte die phönizische Bevölkerung Olivenöl nach Zyprus. 29 ] Später wurde sie auf Rodos und Simos errungen, die Aeschylus fast Olive Island in Oedipus auf Kolonos,[30] aber auch auf der Insel Delta, in Lykia und in Miletus genannt hat. Der Olivenbau ist vielleicht schon viel früher auf dem Kontinent erschienen, vielleicht sogar im Jungsteinzeitalter.

Aber auch in Ãgypten wurden frÃ?hzeitig OlivenbÃ?ume gepflanzt, die dort genannt wurden. Das Olivenöl war hier wahrscheinlich schon vor 2000 v. Chr. bekannt. Im Rahmen von Ramsé III. wurden bereits in größerem Umfang Ölbäume gepflanzt, etwa 2750 ha für den Lichtgott Ra. Das Olivenöl wurde für rituelle Zwecke in Gestalt von Ölen verwendet.

Seit dem 16. oder 15. Jh. v. Chr. wird auch in Kuba und Ãthiopien Erdöl gefördert. 32 ] In Nordwest-Afrika, wo es wahrscheinlich schon vor der Entstehung der phönizischen Großstädte um 800 v. Chr. eine Olivenöl-Kultur gab, war vor allem Carthage der Vorreiter. Den Phöniziern gelang es, die Ölkultur der örtlichen Bergleute zu übernehmen.

Ab dem zweiten Jh. v. Ch. fördern die Roemer dort speziell den Ackerbau, um die Stadt mit Oel zu ernaehren. Außerdem ließ sich Imperator Traján dort nieder mit der Pflicht, Ölbäume zu pflanzen. Die ältesten schriftlichen Erwähnungen sind der Kodex Hamurapi und die ägyptischen Papyrus aus der Zeit um 2300 v. Ch. Das alteste geschriebene Dokument über die Nutzung des Olivenöls in der griechischen Sprache befindet sich bei der Firma Homeer, aber es ist dort noch nicht als Nahrungsmittel aufgeführt.

Nach dem Ende des westlichen Römischen Reichs, dem drastischen Einbruch im Fernhandel im fünften Jh. und vor allem dem Bevölkerungsrückgang ging auch die Olivenölerzeugung im nördl. mediterranen Raum ein. Diese Wirtschaftszweige galten als so bedeutend, dass während der Zeit, als die Insel Arabien (etwa 827 bis 1091) war, die Herstellung dort verboten wurde.

Durch die Kolonialherrschaft der Spanier gelangte die Olivenpflanze auch nach Südamerika. Im Jahr 2009/2010 wurden rund 50 000 t aus den Ländern Süditalien (70%), 12,2% aus dem Ausland und 10,2% aus dem Ausland importiert[57], während die italienischen Handelsunternehmen oft sogar Spanier importierten. So importierte es 350 000 t spanisches Olivenöl, 70 117 t französisches, 69 968 t portugiesisches, 27 215 t britisches und 24 585 t australienisches.

Das war bisher schwer, weil Olivenöl aufgrund seiner natürlichen Reifung für mehrere Jahre nicht lagerfähig ist. Während die Olivenbauern in Puglia 2008 noch bis zu 4,50 EUR für ein Kilo naturbelassenes Olivenöl verdienten, fiel der Verkaufspreis bis 2011 auf 2,70 EUR, in Griechenland von 3,50 EUR auf 2,05 EUR. Die tunesische Wirtschaft ist seit langem ein kleiner Exporteur von Olivenöl, obwohl viele der südeuropäischen Ölarten seit langem mit tunesischem Öl gemischt wurden, das von über 65 Mio. Olivenbäumen auf 1,7 Mio. Hektar angebauter Fläche mit 1500 Ölmühlen erzeugt wurde.

85% der Olivenhaine Tunesiens werden auf herkömmliche Weise bewirtschaftet, was das Land zum größten Anbieter von Bio-Ölen macht, die 2009 auf 336.000 Hektar kultiviert wurden. Je nach physiologischer Situation (Wechsel), Witterung, Wasserversorgung, Lebensalter und Grösse kann ein Ölbaum bis zu 300 Kilogramm Öl tragen. Langfristig ist mit einem Ernteertrag zwischen 20 und 30 Kilogramm zu rechnen.

Bei der Herstellung von Olivenöl liefern fünf Kilo Olivenöl bis zu einem halben Liter. 5 Kilo Olivenöl. Der Erntezeitpunkt setzt ein, wenn die Olive ihre Färbung von grünen zu rot-violetten Farbtönen ändert. Bei späterer Lese steigt der Ertrag. Manuelles Ernten ist sehr zeit- und arbeitsintensiv und daher ein wesentlicher Faktor bei der Herstellung eines Olivenöls.

Auf diese Weise werden unter die Bäume Netzgewebe gestreut und die Äste durch sanfte Striche, Kämme usw. von den Ästen abgetrennt. Der maschinelle Anbau erfolgt durch Jogger, die nur in Olivenbäumen verwendet werden können, die aufgrund ihrer topographischen Position, ihrer Dichte und ihres Baumschnittes für diese Anwendung in Frage kommen.

Es sollte wenig Zeit zwischen Weinlese und Weiterverarbeitung verstreichen, wenn möglich am gleichen Tag, wird eine Zeitverschiebung von 4 Std. als optimal angesehen. Man wäscht die Früchte in der Mühle, zerquetscht sie zusammen mit dem Stein und gewinnt den Fruchtsaft durch Pressen oder Zentrifugieren. Olivenöl kann im Batchbetrieb (traditionelles Verfahren) oder im Dauerbetrieb (modernes Verfahren) hergestellt werden.

Zur Marktreife wird dieses Öl "rektifiziert" und mit reinem Olivenöl durchmischt. Der Handelsname für dieses Erzeugnis ist Olivenöl (siehe auch die Übersicht im Bereich Qualität). Diese werden auf dem Grund der Ölpresse ausgebracht, wo sie von motorisch angetriebenen, konischen Rollen mahlen. Der Mahlvorgang ist abhängig von der Zahl der in einer Charge enthaltenen Öle.

Wenn man die Olivenmasse auf eine Matte aufträgt und diese zu einem Turm stapelt, wird das erste Olivenöl durch das Leergewicht der gestapelten Matte ausgepresst. Allerdings erfüllt der Produktionsprozess von Tropfenöl nicht die Erfordernisse der heutigen Zeit. Nur der lange Kontakt von Sauerstoff im Olivenbrei, der durch diesen Vorgang verursacht wird - im Unterschied zur ständigen Herstellung in einem abgeschlossenen Kreislauf - ist für die Endproduktqualität nicht günstig.

Unter nativem Olivenöl versteht die EG-Verordnung 1513/2001 "Öle, die aus der Olivenbaumfrucht ausschliesslich durch mechanisches oder anderes physikalisches Arbeiten unter solchen Umständen hergestellt werden, die nicht zu einer Beeinträchtigung des Olivenöls führen". "Es geht darum, das Olivenöl als natürlichen Olivensaft zu bewahren und nicht durch die Produktionsmethode zu verzerren oder zu beeinträchtigen.

Die Olivenöle dienen tatsächlich dazu, die neue Anlage, die aus dem Korn entsteht, zu nähren. Einfacher ausgedrückt geht man davon aus, dass die Olivensorten zu diesem Zeitpunkt ihre Färbung von grünen zu dunklen Farbtönen ändern. 80 ][77] Für die Herstellung hochwertiger Öle ist es eine unabdingbare Bedingung, gesundes Obst in optimaler Reife zu verarbeite.

Unterhalb von 20 Grad Celsius sinkt der Ertrag deutlich, aber wenn die Olivenpaste zu sehr erhitzt wird (über 32 Grad Celsius), wird das so erhaltene Olivenöl seine organoleptische Wirkung verlieren. 78 ] Olivenöl, das als kalt gepresst oder kalt extrahiert erklärt wurde, darf bei der Herstellung nicht unter 27 ºC werden. 81 ] Das Verfahren der modernen Herstellung bringt eine Reihe von Vorteilen mit sich, um die Ölqualität während der Herstellung zu erhalten:

Heute werden die getrockneten Trauben durch das Schneiden der Frucht optimal zerkleinert. Eine wichtige Produktionsstufe ist das Verkneten der Olivenpaste, um die darin enthaltenen Öltropfen zusammenzubringen. Das Auftragen der Olivenpaste auf die Matte hat den Sinn, die Fläche des gepressten Materials zu vergrössern, um das Austreten des Olivenöls zu erleichter.

Der Begriff Natives Olivenöl entspricht dem Begriff Natives Olivenöl und ist ein Qualitätssiegel für Olivenöl. Das Olivenöl wird in der Europäischen Union in Sorten unterteilt. In der europäischen Richtlinie 1234/2007[82] werden acht Arten von Olivenöl unterschieden (aktualisiert durch die EU-Verordnung 61/2011).

Darin wird die Qualitätsbezeichnung für den Verkauf von Olivenöl angegeben. 7Raffiniertes Tresteröl Rohes Tresteröl, erzeugt durch RaffinationSäure 0,3 %, das Olivenöl ist geschmacklos und darf nicht an Endverbraucher vertrieben werden, sondern muss zu "Oliventresteröl" (Kategorie 8) aufbereitet werden. Im Handel sind folgende Oliventresteröle (Kategorie 8) verfügbar, die außerhalb der Erzeugerländer kaum vertrieben werden.

Die Kennzeichnung von Olivenöl ist in der EU eindeutig reguliert. Abgesehen von den obligatorischen Namen für die verschiedenen Kategorien (Sorten) bietet die Richtlinie (EG) Nr. 29/2012 vom 14. Jänner 2012 den Verbrauchern auch genauere Informationen über die auf dem Kennzeichnungsschild angebotene Olivenölsorte. 81 ] Außerdem dürfen die Informationen auf dem Kennzeichnungsschild den Abnehmer nicht täuschen oder dem Olivenöl angeblich spezielle Merkmale zuweisen.

Gemäß der EU-Verordnung 29/2012[87] ist für kaltgepresste und kaltgepresste Öle eine Herkunftsangabe erforderlich. Bei Nennung eines Landes (EU-Mitglied oder Drittland) müssen die Früchte in diesem Staat gelesen und gekeltert worden sein. Ansonsten heißt es zum Beispiel: kaltgepresstes Olivenöl "hergestellt in ltalien aus in Athen geernteten Oliven".

Im Falle von gemischten Erzeugnissen lautet der Wortlaut: "Mischung von Olivenöl aus der EU (und/oder Drittländern)". Das Anbaugebiet liegt nahezu ausschliesslich in den Mittelmeerländern, aber die Anforderungen der Baumarten an die klimatischen, bodenkundlichen und kulturellen Bedingungen sind so hoch, dass nur eine beschränkte Anzahl von Landstrichen den grössten Teil des Öls produzieren.

Vier Fuenftel der Oelernte werden in der spanischen Region hergestellt, vor allem in der Region JAEN, die etwa ein Viertel der weltweiten Ernte einbringt, aber auch in der Region Cordoba sowie in der katalanischen Region, vor allem in den Regionen Lérida und Estragona, Aragon und Extreme. Er wird in der griechischen Region hergestellt, vor allem um die Regionen Kalkutta und Messinia und in der Region Lakonia, sowie auf den griechischen Festlandinseln Laconia, Crete und Theasos.

An der adriatischen Küste und auf den vorgelagerten Inselchen werden kroatische Ölbäume angebaut. Auch im benachbarten Slovenien in der Gegend von Primorská werden Ölbäume produziert. Die türkischen Landwirte bauen im Osten des Mittelmeers auch in der ägäischen und mediterranen Zone sowie in Syrien, insbesondere um den Ort Alexandria, an.

Olivenöl wird ebenfalls in Cypern erzeugt, aber hauptsächlich vor Ort konsumiert und kaum exportiert. Die Olivenölproduktion in der EU beträgt ca. 70 % auf 1 563 000 ha (im Jahr 2000), davon 48 % in Frankreich und 22,5 % in Deutschland. 1 160 000 Olivenölerzeuger in ltalien, 840 000 in Griechen, 380 000 in Spanien und 130 000 in Portugal. in den Niederlanden.

Diese sind als Olivenbauern oder in Kooperativen, Öl-Mühlen, Raffinerien, gemischten Betrieben und Vermarktungsgesellschaften aktiv. Im Vergleich zu den vier Jahren 1990-1993 und 2002-2005 konnte die spanische Erzeugung um 64% gesteigert werden, während sie in der Tuerkei 97%, in Syrien 127% und in Island 1900% betrug. In Ländern wie Slovenien (+411%), Croatien (+100%), aber auch in Ländern wie z. B. Australia (+144%), U. S. (+44%) und Chili (+37%) gibt es gewaltige Wachstumsraten bei der Olivenölproduktion.

95 ] Während 1988 noch 28,9% der weltweiten Ernte auf das Land entfielen, ging dieser Wert bis 2011 auf 15,9% zurück. 97 ] In den letzten Jahren wird beispielsweise in israelischen und argentinischen Ländern, in den Vereinigten Staaten und in Australasien eine Ausweitung der Förderung auf Wüstengebiete angestrebt. Es gibt 23 staatlich zugelassene Olivenanbau- und Produktionsregionen (Denominación de Oregon Protegida/DOP), die meisten davon in der Hauptproduktionsregion Spaniens, nämlich im andalusischen Bundesstaat Alaska.

In zehn Regionen sollen 215 Mio. Olivenbäume wachsen. Als wichtigste Olivensorte, aus der das Olivenöl extrahiert wird, gilt neben der wohl berühmtesten Art, der Pikual, die allein etwa die halbe Weinlese produziert, kräftig ist und je nach Anbauregion sehr unterschiedlich schmeckt. Ein fruchtiger, milder, leicht süßlicher Wein, der an die Artischocke erinnert, eine sehr helle Variante aus der Gegend von L'Levante an der Küste der Bianca, (Mandeln, sehr mildes, aber starkes Aroma),

Kornicabra (etwa ein achttel der gesamten Ernte, der Begriff "Ziegenhorn" stammt von seiner Gestalt, die von süß bis heiß reicht), Impeltre (sehr altes Obst der Balearischen Inseln, Apfel), Höjiblanca (Sevilla, Griechenland, wahrscheinlich waren es die Phoenizier und die Griechinnen, die den Ölbaum auf die israelische Insel mitbrachten. Schon während der Regierungszeit von Aragon (13. Jahrhundert) wurde Olivenöl nach Nordamerika ausgeführt.

Die vier Fuenftel der Weinlese stammen von den kleinen Olivensorten der Rebsorte LaGa. Das Olivenöl spielt in der Römerzeit eine bedeutende Rolle. 2. Meistens sind die Ankäufe Landkäufe, Grundstücke, auf denen geerntete Ölbäume und der Kauf einer Ölmühle. Konstantins Bier, den Toten von Algerien unterworfen und ihrem Tribut unterworfen, hatte ein ähnliches Olivenölmonopol wie ihre Herrscher, die das Privileg bereits im 17.

Ob die Olivenkulturen bereits 4000 v. Chr. ins Landesinnere kamen oder ob die Ölkulturen hier erst 1200 v. Chr. eingeführt wurden vielleicht noch später von den Phöniziern. 106 ] In der Römerzeit war der Export von Olivenöl ohnehin von höchster Wichtigkeit, vor allem ab dem dritten Jahrtausend.

Durch die trockenen Verhältnisse der Anfangswüste sind große Entfernungen zwischen den Ölbäumen erforderlich und ermöglichen eine Kultivierungsdichte von nur 17 Ölbäumen pro Hektare. Es gibt in ltalien etwa 300 verschiedene Arten, von denen vielleicht die bekanntesten sind. Der Duft von Tagegiasca ist sehr fein mit einem leichten fruchtigen Aroma, der Abgang erinnert an Mandel und Kiefer.

Schon zu Beginn des ersten Millenniums v. Ch. verbreiten phönizische und griechische Menschen den Anbau von Oliven in Calabrien Ab dem vierten Jh. begann sich der Anbau hier auf kirchlicher Ebene zu erholen. Die ältesten Funde der angrenzenden Basilikata stammen aus der Zeit um die Jahrhundertwende.

Aber auch hier trugen Kloster wie das seit dem XII. Jh. produzierende Kloster Montalcaglioso zur Vielfalt der Sorten bei, die im späten Mittelalter wieder anstieg. Besonders in Puglia kann man die Historie des Öls weitverfolgen. Die Ausgrabungen in der Ortschaft weisen darauf hin, dass schon vor dem neolithischen Zeitalter, das in der Hälfte des siebten Jahrhunderts v. Chr. begann, Ölbäume gegessen wurden.

Fundstücke aus der Zeit um 5000 v. Chr. zeigen den Anbau von Olivenbäumen im Süden von Bári. Schon im achten Jh. v. Chr. erschienen Olive auf Kroton- und Tarantomünzen sowie ab dem Sieben. Im Ort gab es eine Ölpresse aus dem fünften Jahrtausend.

Obwohl die im neunten Jh. erschienenen arabischen Länder ihr riesiges Reich für den Verkauf wieder öffneten, bauten sie oft Zitrusfrüchte auf Kosten der Ölbäume an. In der Umgebung des Salentos fördern die Bischöfe den Olivenbau, die normannischen und die staufischen Brüder statten die Kloster oft mit Olivenbäumen aus. Jh. förderte vor allem die Kultur der Cisterzienser im nördlichen Apulien, während im nordwestlichen Teil um die Ortschaften Bitontos vor allem die Kongregation des Berges Olivetos aktiv war.

113 ] Mit dem Zerfall der Spanier in ltalien erlitt auch der Olivenbau erhebliche Rückschläge im 17. und 17. Jh. stieg der Preis, neue Öl-Mühlen wurden gebaut, ab Beginn des neunzehnten Jh. auch Hydraulik. Im weiteren Verlauf des Nordens, vor allem um die Stadt herum, blühte der Olivenbau vor allem vom ersten bis zum zweiten Jh. v. u. Z. auf.

Im 18. Jh. ging der Ackerbau nach einer neuen Blütenpracht drastisch zurück. Außer den Klosterhainen wurden nur wenige Olivenbäume erhalten. Erst im 17. Jh. schien der Olivenbau in der Toscana wieder an Bedeutung gewonnen zu haben, dem, wie in ganz Italien, im 18. Jh. ein starker Rückgang folgt, der seinerseits durch die Industrierevolution rückgängig gemacht wurde.

Erst im 19. Jh. folgte das traditionsreiche ligurische Land in seiner ganzen Blütezeit. Aber zunächst konnten die süd-italienischen Olivenöle durch den Eisenbahnbau die lettischen vom lokalen Absatzmarkt verdrängt werden. Der berühmteste Vertreter Frankreichs ist wohl Picholin, das im Departement Giard kultiviert wird und ein sehr feines Fruchtöl liefert.

Da der Tank heranwächst, entwickelt sich aus der Schwarzolive ein milder, mandelartiges, hervorragendes Aroma. Als erstes Herkunftsland hat es eine offizielle Ursprungsbezeichnung für die eingesetzten Ölarten eingeführt, die die Echtheit, Güte, Vielfalt und Ursprung der eingesetzten Oliva nachweist. Es gibt in ganz Europa mehr als 50 verschiedene Olivenarten. Unter den bekanntesten sind Amphisa, eine graue bis dunkelviolette Variante mit zartem Fleisch, dann Amalanta, die zwar recht süßlich, aber sehr milde ist.

Die mittelgrosse Rebsorte hat eine dunkelgrüne bis braune Farbe und ist sehr säuerlich. Die Anbaugebiete auf den Inseln sind vor allem Kolowi, Ladolien und Atramitiani, letztere kommen von der Westküste der Türkei und sind in ganz Europa nur auf dieser Seite zuhause. Die gebräuchlichste Olivenart in ganz Kroatien ist die in ganz Island und entlang der Kvarnerbucht geerntete Obstsorte Oblíca.

Bereits seit 1940 wird auch die Rebsorte in Italien kultiviert. Die Produktion von Olivenöl kam wahrscheinlich im 18. Jh. nach Argentien, und zwar nach Amogasta. Heutzutage wird das Olivenöl in den Ortschaften St. Johann, St. Louis, St. Louis, St. Petersburg und Córdoba vor allem im nordwestlichen Teil des Landes erzeugt, wo die häufigste Olivensorte ist. Das Olivenöl wird in Mexico hauptsächlich in der Region hergestellt.

Auch in den Vereinigten Staaten, die nur 0,5 bis 1% der weltweiten Produktion ausmachen, wird Olivenöl hauptsächlich in Californien, aber auch in kleinen Stückzahlen in Neu-Mexiko, in Arizona und im US-Bundesstaat Texanta produziert. Die australische Landwirtschaft produziert eine Vielzahl von Rebsorten, wie z.B. die aus dem Nordosten Spaniens stammende Sorte Abequina ( "Arbequina") (50.000 Hektar), die kleine Ölbäume und ein hervorragendes Olivenöl produziert.

Der chilenische Erzeuger Asapena oder Sevilla de Asapa produziert 90% der Olivenernte und wird als die besten der Welt angesehen, produziert Obst in verschiedenen Größen, wird aber als Tafeloliven bevorzugter. Andererseits ist die israelische Region für die Produktion von Olivenöl gut gerüstet. Unter der Bezeichnung Paradies werden in ganz Österreich oft die kleinen Olivensorten der Franzosen gezüchtet, zu denen unter anderem die Sorten Bordeaux, Korreggiola, Correggiolo, Raszo und Heidekrauthören.

Der aus der Toscana stammende Franzose ist in ganz Europa der Benchmark für hochwertige Olivenöle und zudem vergleichsweise kältebeständig. Deshalb hat er nach dem Eis 1985 viele andere toskanische Ölbäume ersetzt und ist auch für viele Gebiete in Australien zu haben. Es bietet sehr gutes Olivenöl mit einem guten Ausbeute.

Ein australisches Spezialgebiet sind die großen Hardy's Mammut-Oliven, die aufgrund ihrer Grösse auch als Tafeloliven bekannt sind. In einer so hoch entwickelteren Industrielandschaft wie dem Mittelmeer hat die Produktion von Olivenöl einen großen Einfluss auf den Umwelt- und Naturschutz. Der Olivenanbau und die Olivenölerzeugung - und die damit verbundenen Arbeiten wie Schnitt, Bearbeitung und Ernten, Vermarktung und Verteilung, Agrartourismus und Erziehung - sichern die ländlichen Räume und damit die ökologische und kulturelle Eigenart der region.

Zu diesem Zeitpunkt waren EU-Subventionen nur durch die Zahlung pro ha Fläche oder pro l Öl statt pro Ölbaum zuwider. Das Unterholz der Olive wird von Schafen oder Ziege gegrast oder zu Beginn der Trockenperiode aus Gründen des Brandschutzes und zur Wassereinsparung unterpflanzt. Da viele Ölbäume in Naturreservaten liegen, müssen sie weder abgeholzt noch nachwachsen.

Olivenöl von bester Güte und Sauberkeit wird in naturbelassenen Olivenbäumen, oft mit sehr altem Baumbestand, hergestellt. Waehrend in diesem Land nur etwa 1% der Olivenoel aus biologischem Anbau stammen, ist dieser Prozentsatz in Tuerkei am hoechsten[129]. Viele Firmen und Olivenöldörfer haben das ökonomische Potenzial kultureller Leistungen als Werbemittel und langfristiges Engagement sowie als Katalysator aufgedeckt.

Auf diese Weise wurden in nahezu allen Gebieten der Erde neue Ölmühlen eingerichtet, wobei oft eine der Ölmühlen als ausreicht. Ölmuseen gibt es in ganz Europa in Spartas (Museum der Oliven und des griechischen Olivenöls), in Pesa auf der Insel aber auch in den Städten Lesen bos, Agriturismo Park, oder in Wryssa auf dem Insel. 131 ] Das einzigartige Ölmuseum in der Tuerkei wurde 2001 eroeffnet und hat seinen Sitz in der Naehe der kleinen Ortschaft Küçukkuyu im Bezirk der tuerkischen Aegaeis in Adepe.

Solche gibt es in Italien: Gleiches trifft auf das Dörfchen ROBLEDIELLO DE GATA in der spanischsprachigen Region Estremadura zu, wo es eine maurische Erdölmühle aus dem 11. Geschichte des Olivenöls. 23, (1935), S. 377-391, en bloc, en bloc auf gallica.bnf. française, abrufen am 05. avril 2017. a. n. a. m. a. m. a.: Landwirtschaftliche Produktion im Ankunftsland von Rom : Wein und Olivenöl.

The Oxford Univeristy News, 2013, ICSBN 978-0-19-966572-3, pp. 85-106. J. T. Peña: The mobilisation of state owned olives in Rome, Africa: the proof of the Carthaginian Ostraka. Early Colonial economics, drinking and drinking wells, a swimming pool and the mobilisation of state owned olives oils. Hannes-Yochen Foebig, Germany, Torben Kuechler : Qualité et commercialisation des huiles d'olive dans l'Union européenne.

Deutsches Verein für Fettwissenschaften, Feb. 2016, im Internet (PDF; 367 kB), auf der Website des Instituts, abrufbar am 17. Mai 2017. ↑ Wolfgang Menzel: Reise nach Italien im Frühjahr 1835, Cotta, Stuttgart/Tübingen 1835, S. 342, schreibt: "Alle Ölgerichte in ganz Europa übersteigen im Geschmack unsere mit bester Butterschmalz hergestellten Gerichte, da nie ein tierisches Fett die Weichheit des Vegetariers erreichen kann, wo es in solcher Perfektion wie das Öl Italiens erscheint".