Omega 3 gut

Fachwissen - sind Omega-3-Fettsäuren nicht so gut wie ihr Ruf?

Die Omega-3 Fettsäuren wirken nicht nur, sie wirken auch sehr gut. Darüber hinaus sind neue, patentierte, gehärtete Kapseln sehr gut verträglich. Die Ernährungsexperten empfehlen die tägliche Supplementierung mit zwei hochkonzentrierten Fischölkapseln - idealerweise mit 90 % Omega-3-Fettsäuren. Eine ausgewogene Ernährung beinhaltet auch Omega-3-Fettsäuren, die in vielen Bereichen des menschlichen Körpers eine wichtige Rolle spielen. " Ich habe schon so viel Widerspruch über Omega-3-Fettsäuren gehört.

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Fachwissen - sind Omega-3-Fettsäuren nicht so gut wie ihr guter Name?

Fette Meeresfische beinhalten qualitativ hochstehende Omega-3-Fettsäuren zum Schutz vor Herzinfarkten, Schlaganfällen und Alzheimerscher Krankheit. Die 1999 in der Fachzeitschrift Lanzet veröffentlichte GISSI-Studie markierte den großen Erfolg der Omega-3-Fettsäuren: In dieser groß angelegten Untersuchung wurde bei Herzinfarktpatienten nachgewiesen, dass die ergänzende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren neben der Standardtherapie das Herzinfarktrisiko, den Hirninfarkt oder Herzrhythmusstörungen massiv mindert.

Der positive Effekt der Omega-3-Fettsäuren war ausgeprägter als der eines einzigen Medikaments. Mit dieser wegweisenden Untersuchung wurde ein regelrechter Rummel um Omega-3-Fettsäuren ausgelöst. Spätere Untersuchungen konnten die guten Resultate nicht immer belegen, aber in einigen Fällen hat sich die Aufnahme von Omega-3-Fettsäuren als unwirksam erwiesen. Mit der Zugabe von Omega-3-Fettsäuren wurde das wichtige Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren signifikant gesteigert, was die therapeutische Wirkung mit sich bringt.

Wenn eine solche Untersuchung in der Bundesrepublik oder den USA wiederholt würde, könnte es sein, dass trotz der zusätzlichen Zufuhr von Omega-3-Fettsäurekapseln die oben genannten Effekte nicht auftreten würden. In der Regel ist die in den USA oder Kanada gebräuchliche Nahrung reichhaltiger an Omega-6-Fettsäuren (z.B. in Sonnenblumenöl, Distelöl oder Soja, vielen Verarbeitungserzeugnissen und Tierfetten).

Dies bedeutet, dass es nicht ausreicht, Omega-3-Fettsäuren zu nehmen und nichts anderes zu verändern. Zugleich muss die Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren in der Ernährung immer verringert werden. Darüber hinaus wurde die GISSI-Studie mit hoch konzentrierten Ölkapseln mit ca. 90% Omega-3-Fettsäuren durchgeführ. Standardfischölkapseln hingegen beinhalten oft nur 30% Omega-3-Fettsäuren; Qualitätskapseln sollten mind. 60% Omega-3-Fettsäuren haben.

Qualitätsfischölkapseln beinhalten über 90% Omega-3-Fettsäuren. Ernährungswissenschaftler raten zur täglichen Supplementierung mit zwei hoch konzentrierten Ölkapseln - am besten mit 90 % Omega-3-Fettsäuren. Wenn Sie zu einer der Risiko-Gruppen gehören, z.B. Menschen nach einem Herzanfall, wird empfohlen, zwei dieser Tabletten zwei Mal am Tag eingenommen. Außerdem sollte die Diät entsprechend den LOGI-Empfehlungen auf eine veränderte mediterrane Diät geändert werden.

Wer auf der sicheren Seite sein will, sollte den Omega-3-Index nach der Methode hs-Omega-3 im eigenen Körper nachweisen. Der Gehalt an Omega-3-Fettsäuren - berechnet in Blutzellen - sollte zwischen 8 und 12% sein. Bei etwas mehr Sport, einer sinnvollen Diät und einem Normalgewicht können Sie die bestmögliche Vorsorge treffen.

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