Prostata Ernährung

Im Krankheitsfall bemühen wir uns um eine gesündere Ernährung: mehr Vitaminpräparate zur Unterstützung der körpereigenen Abwehr gegen Erkältung, eine salzreduzierte Ernährung bei hohem Blutdruck oder entkoffeinierter Milchkaffee bei Magensäure.
Asiatinnen und Asiaten essen ganz anders als europäische und amerikanische. Zum Beispiel ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Prostata-Erkrankungen entwickeln, geringer.
Diejenigen, die auswandern und ausländische Essgewohnheiten übernehmen, leiden häufiger an den für ihre neue Heimatregion charakteristischen Krankheiten.
Die pathologische Entwicklung der Prostata-Zellen bei gutartiger Prostata-Vergrößerung und Prostatakarzinom wird durch Sexualhormone im Menschen ausgelöscht.
Sättigte tierische Fettstoffe steigern das Risiko von Krebs. Ungetränkte pflanzliche Öle reduzieren sie wieder.

Eine gesunde Ernährung für die Prostata! Im Krankheitsfall versuchen wir, uns gesünder zu ernähren: mehr Vitamine zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte gegen Erkältungen, eine salzarme Ernährung bei Bluthochdruck oder entkoffeinierter Kaffee bei Magenproblemen. Die Epidemiologie des Prostatakarzinoms Teil II: die Risikofaktoren. Weisheiten des Lebens und evidenzbasierte Maßnahmen für Ernährung und Lebensstil bei Prostatakrebs. Die Ernährung beeinflusst Körper und Geist.

Gesundheitsfördernde Ernährung für die Prostata!

Im Krankheitsfall bemühen wir uns um eine gesündere Ernährung: mehr Vitaminpräparate zur Unterstützung der körpereigenen Abwehr gegen Erkältung, eine salzreduzierte Ernährung bei hohem Blutdruck oder entkoffeinierter Milchkaffee bei Magensäure. Im internationalen Kontext zeigt sich ein interessanter Bezug zwischen Ernährung und Gesundheit: Je nach Essgewohnheiten eines Staates kommen gewisse Erkrankungen öfter oder weniger häufig vor.

Asiatinnen und Asiaten essen ganz anders als europäische und amerikanische. Zum Beispiel ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie Prostata-Erkrankungen entwickeln, geringer. Im asiatischen Raum sind wesentlich weniger Menschen von der Erkrankung betroffen als in Deutschland. Gleiches trifft auf die Benignen Prostatahyperplasie (BPH) zu. So haben in Deutschland und den Vereinigten Staaten etwa 90% aller über 70-jährigen Frauen eine BPS, in Japans und Chinas sind es weniger als 10%.

Diejenigen, die auswandern und ausländische Essgewohnheiten übernehmen, leiden häufiger an den für ihre neue Heimatregion charakteristischen Krankheiten. Ernährung ist dabei entscheidend. In der asiatischen Ernährung sind viele Nahrungsfasern und wenig gesundheitsschädliche Fettsäuren enthalten. Dementsprechend leiden im mediterranen Raum weniger Menschen an Prostataerkrankungen als zum Beispiel in den skandinavischen Ländern. Welcher Speiseplan beeinflusst die Prostata?

Die pathologische Entwicklung der Prostata-Zellen bei gutartiger Prostata-Vergrößerung und Prostatakarzinom wird durch Sexualhormone im Menschen ausgelöscht. Die Hormonbalance und damit auch die Prostata kann durch gewisse Komponenten unserer Ernährung beeinflusst werden. Erhöhte Fettverbrennung beeinflusst die Prostata über männliche Sexualhormone und steigert das Erkrankungsrisiko.

Sättigte tierische Fettstoffe steigern das Risiko von Krebs. Ungetränkte pflanzliche Öle reduzieren sie wieder. Unsättigte Säuren können auch hohe Fettmengen ausgleichen. Obgleich die Diät sehr fett ist, erhalten verhältnismäßig wenige Leute Krebs der Prostata. Dort werden meist ungehärtete Fettstoffe verzehrt, z.B. viel Öl. Die ungesättigten Fettstoffe sind vor allem in pflanzlichen und weniger in Tierfetten vorhanden.

Eine ballaststoffreiche Ernährung, d.h. eine ballaststoffreiche Ernährung, ist auch gut für die Prostata. Auch die Prostata wird über die Sexualhormone des Mannes beeinflusst. Nahrungsfasern reduzieren das Wachstum von pathologischen Prostatazellen. Andere Komponenten der pflanzlichen Nahrung sind für die Prostata von Vorteil: die so genannten Phytoestrogene. In der Regel gibt es im Organismus ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Männern (Androgene) und Frauen (Östrogene).

Im zunehmenden Lebensalter werden neben den Derivaten des Männerhormons (Testosteron) auch estrogenhaltige Stoffe produziert. Ersteres fördert das Wachsen von Drüsenteilen der Prostata, während östrogene das Wachsen von Prostata-Stützgewebe (Bindegewebe und Muskeln) anregen. Dies führt zu einem niedrigeren Prostatagewinn. Gewisse Lebensmittelbestandteile haben eine gesundheitsfördernde Wirkung auf die Prostata. Prostataerhaltende " Ernährung kann zur Vorbeugung von Prostataerkrankungen bei frühzeitigem Beginn der Krankheit beizutragen.

Wenn Sie bereits eine Prostatakrankheit haben, sollten Sie auch auf Ihre Ernährung achten, da die korrekte Ernährung die medizinisch verschriebene Behandlung wirkungsvoll untermauern kann. Bei weitem die gebräuchlichste Art der Prostatakrankheit ist die benigne Erkrankung. Ursächlich für die Symptome ist entweder eine benigne Zunahme des Gewebes der Prostata oder eine verstärkte Verspannung in den Muskeln der Prostata und des Blasenhalses.

Nicht nur eine "prostatafreundliche" Ernährung, sondern auch ein neuartiges Arzneimittel. Das japanische Prostatarelaxans mit dem aktiven Inhaltsstoff Tamburin lockert die Muskeln der Prostata und den Nacken der Harnblase und wirkt dadurch schnell lindernd. Die " prostatakonservierende " Ernährung enthält viele Komponenten der fernöstlichen oder Mittelmeerküche: sogenannte Getreide mit einem hohen Phytoöstrogenanteil (Lignane), z.B. Haferflocken/Kleie, sowie Sesam und Linden.

von Michaela Herzog