Rapsöl Omega 3 Omega 6

Der erste Lebensjahrgang ist einmalig - nie wieder wachsen und entwickeln sich Kinder so rasch, nie wieder so merklich.
Neben Brustmilch oder Kindernahrung gehört täglich etwa 15 g Speiseöl in die Nahrung: 8-10 g beim Lunch und 5 g im Cerealien- und Fruchtbrei.
Brustmilch ist seit ihrer Entstehung der "goldene Standard" - ihre Inhaltsstoffe sind das Modell für Ergänzungsnahrung.
Am Anfang des B(r)eikost - egal ob das Kind Haferbrei oder festes Futter (Fingerfood) erhält - benötigt es qualitativ hochwertige Fettstoffe aus der Ernährung.
Das Rapsöl ist führend und wird daher in der Kinderernährung ausdrücklich weiterempfohlen - übrigens auch für die Küche der Familie.

Sie hemmen auch die Wirkung von Omega-3-Fettsäuren. Die Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren sollten daher ein Verhältnis von 5:1 nicht überschreiten. Zusätzlich zu den Omega-3-Fettsäuren gibt es eine weitere Gruppe von Fettsäuren, die für das menschliche Leben essentiell sind: die Omega-6-Fettsäuren. Es ist nicht entscheidend, wie viel täglich mit der Nahrung aufgenommen wird, wichtiger ist das Verhältnis zu den Omega-3-Fettsäuren, in denen sie verzehrt werden. Bei Rapsöl ist das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 mit 1:5 nahezu ideal.

Fett in der Säuglingsnahrung

Der erste Lebensjahrgang ist einmalig - nie wieder wachsen und entwickeln sich Kinder so rasch, nie wieder so merklich. Wenn sich Ihr Baby in dieser Zeit gut betreut fühlt, hat das eine positive Auswirkung auf sein ganzes Leben. Sie haben sich vielleicht gefragt - Babynahrung enthält viel mehr Fette als in unserer Nahrung vorkommt.

Neben Brustmilch oder Kindernahrung gehört täglich etwa 15 g Speiseöl in die Nahrung: 8-10 g beim Lunch und 5 g im Cerealien- und Fruchtbrei. Das ist doch zu viel. Gewöhnst du ein Junge nicht an eine fetthaltige Diät? Wenn in den Folgejahren das Wachstum des Kindes nicht mehr so stark ist, nur noch ca. 10 %.

Brustmilch ist seit ihrer Entstehung der "goldene Standard" - ihre Inhaltsstoffe sind das Modell für Ergänzungsnahrung. Brustmilch ist nicht nur reich an Fetten, sondern auch an einer ganz besonderen Eigenschaft. Im optimalen Mischverhältnis enthalten sind zwei essenzielle, polyungesättigte Speisefettsäuren, Linolsäure und Alpha-Linolensäure, besser bekannt als "Omega-6-" und "Omega-3-Fettsäure".

Am Anfang des B(r)eikost - egal ob das Kind Haferbrei oder festes Futter (Fingerfood) erhält - benötigt es qualitativ hochwertige Fettstoffe aus der Ernährung. So lange Ihr Kind so rasch heranwächst und sich das Hirn weiterentwickelt, benötigt es mehr fetthaltige Nahrungsmittel als in anderen Jahren. Ausgewählt werden solche Fettarten, die analog zur Brustmilch niedrige ungesättigte Säuren und ein besonders vorteilhaftes Omega-3- zu Omega-6-Fettsäuren-Verhältnis haben.

Das Rapsöl ist führend und wird daher in der Kinderernährung ausdrücklich weiterempfohlen - übrigens auch für die Küche der Familie. Es können neben Rapsöl auch Sonnenblumen-, Soja- oder Maisöl eingesetzt werden, die auch ein gutes Fettsäurenmuster haben. Haben Sie gewusst, dass Babybrei aus industrieller Produktion auch mit Fetten bereichert werden sollte? Es war schon vorher bekannt, dass Säuglinge genug Fette brauchen: Seit Jahrzehnten wird Babybrei mit der leicht verdaubaren Milchbutter aufbereitet.

Die Milchfettproduktion, der eine Schutzwirkung gegen das Auftreten von asthmatischen Beschwerden zugeschrieben wird, erfolgt nach wie vor mit dem Brei. Seine Fettsäurenstruktur ist dem Rapsöl weit überlegen, sein eigener Geschmack ist so stark, dass er in der Babynahrung in der Bundesrepublik kaum vorkommt. Das beinahe in Vergessenheit geratene Leinsamenöl hat den größten Gehalt an hochwertigen Omega-3-Fettsäuren.

Im Vergleich zu Rapsöl sind das geringere Fettsäurenverhältnis, der intensivere Eigengeschmack, die rasche Vergänglichkeit und nicht zu vergessen der günstige Verkaufspreis weniger wert. Es wird für Säuglinge ohne Fische und Veganer gefüttert. Es gibt keine gleichmäßige Rezeptur - je nach Produzent ist es reines Rapsöl oder eine Kombination verschiedener Öle.

Das neue "Superfood" ist Kokosöl: Es beinhaltet einen großen Teil der " Laurin-Säure ", eine sehr leicht verdauliche mittelkettige fetthaltige Säure, vergleichbar mit Brustmilch. Allerdings fehlt es dem Kind an Omega-3-Fettsäuren. Mit Säuglingen, die ohne Milch, d.h. zusätzlich zur Brustmilch, "Fingerfood" gefüttert werden, ist die Versorgung mit qualitativ hochwertigem Fett erschwert. Brustmilch ist nach wie vor der wichtigste Lieferant, kann aber bei etwas älterem Kind mit Avocado-Stücken nachgerüstet werden.

Die raffinierten Ã-le sind allergen-, schwermetall- und pestizidfrei, können aber durch Veredelung 3-MCPD-Ester aufweisen, die besonders fÃ?r Kleinstkinder und andere Kinder schÃ?dlich sein können. Die geschmacksintensiven kaltgepressten Olivenöle beinhalten diese nicht, können aber kontaminiert sein und Allergien auslösen.