Rudergerät

Mit dem Rudergerät Ausdauer erhöhen und Muskeln aufbauen

Ein Fitnessgerät, das sich nicht nur zum Ausdauertraining, sondern auch zum Krafttraining eignet, ist das Rudergerät. Durch die Arbeit auf dem Gerät werden viele Muskeln bewegt, vor allem im Bein-, Arm-, Bauch- und Rückenbereich. Anders als bei einem Laufband oder einem Trimmrad werden mehrere Bewegungsabläufe miteinander kombiniert. Das macht das auch Rudermaschine oder Waterrower genannte Übungsgerät für trainierte Sportler interessant. Anfänger sollten nur langsam beginnen, mit dem Rudergerät zu trainieren, da die Gefahr besteht, den Rücken zu überlasten.

Eine Einweisung im Fitnessstudio hilft dabei, die richtige Trainingsposition zu erlernen.

Rudergeräte für Ausdauertraining und Muskelaufbau

Fitnessgeräte für Zuhause

Rudergeräte bestehen aus einem Gestell, auf dem ein beweglicher Sitz, zwei Handgriffe und Fußstützen befestigt sind. Der Ruderer setzt sich auf den Sitz und übt die gleichen Bewegungen aus wie beim Rudern in einem Boot auf dem Wasser. Der Sitz wird bei der Übung durch das Heranziehen und Zurückstoßen durch die Beine hin und her bewegt. Durch einen Seilzug und eine Magnetbremse wird ein Widerstand erzeugt, den es zu überwinden gilt. In den "Ruderblättern" ist ein Ergometer eingebaut, mit dem der Sportler den Blutdruck und den Puls messen und im Blick behalten kann. Das ist vor allem für Menschen dringend notwendig, die unter Problemen mit dem Kreislauf oder dem Herzen leiden. Kranke mit Herzschrittmachern dürfen nur solche Geräte verwenden, deren Ergometer für den Gebrauch ausgewiesen sind.

Rudergerät
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Ein Fitnessgerät, das sich nicht nur zum Ausdauertraining, sondern auch zum Krafttraining eignet, ist das Rudergerät.

Bei der Auswahl eines Rudergerätes kommt es vor allem auf hohe Stabilität an, da der erzeugte Druck beim Trainieren das Gerät sonst sehr schnell überlasten würde. Hochwertige Technik sorgt dafür, dass Seilzug und Magnetbremse lange halten. Ein Rudergerät sollte über mindestens fünf Schwierigkeitsgrade verfügen, die sich individuell einstellen lassen. Die leichteste Stufe ist für Anfänger geeignet, während die höchste Stufe einen versierten Ruderer voraussetzt. Soll das Rudergerät von mehreren Personen genutzt werden, sollte es möglich sein, mehrere Profile anzulegen. So kann jeder Nutzer seinen eigenen Trainingsfortschritt im Auge behalten. Die meisten Rudergeräte werden mit einem aufladbaren Akku betrieben, der durch die Ruderbewegung aufgeladen wird. Ältere Modelle werden an die Steckdose angeschlossen.

Auf die richtige Haltung kommt es an

Die Aufstellung des Rudergeräts muss zum einen so erfolgen, dass das Gerät bei der Bewegung nicht ins Rutschen gerät. Ein Schutz für den Fußboden ist sinnvoll, da das Gestell unschöne Spuren auf Parkett, Laminat oder Teppichböden hinterlassen kann. Als sehr sinnvoll hat es sich erwiesen, wenn der Ruderer beim Trainieren in einen Spiegel schauen kann. Im Spiegelbild kann er die korrekte Haltung beim Rudern beobachten und gegebenenfalls korrigieren. Für den Ergometer und die Einstellungen des Widerstands und der Profile muss eine Steckdose in erreichbarer Nähe sein, wenn es sich um ein älteres Modell handelt. Wer beim Training Unterhaltung braucht, kann einen Fernseher in Blickrichtung aufstellen oder Musik abspielen lassen.

Die richtige Trainingshaltung sollte sich der Nutzer von einem Fachmann zum Beispiel im Fitnessstudio zeigen lassen. Gerudert wird mit geradem Rücken, da sonst Haltungsschäden auftreten können. Bei rundem Rücken wird die Wirbelsäule zu stark belastet und verursacht starke Rückenschmerzen. Beim Zurückfahren sollte der Ruderer es vermeiden, sich stark zurückzulehnen, da auch diese Bewegung den Rücken überlastet. Gerade zu Anfang ist deshalb ein Spiegel ein gutes Hilfsmittel, um die richtige Ruderposition einzuüben.

Unabhängiges Training mit dem Rudergerät

Das Rudergerät in den eigenen vier Wänden macht den Trainierenden ebenso unabhängig von schlechten Witterungsverhältnissen oder den Öffnungszeiten eines Fitnessstudios wie Gymnastikgeräte oder eine Hantelbank. Der Nutzer kann seine Trainingseinheiten immer dann ausüben, wenn er dafür Zeit hat. Natürlich setzt eine gute Fitness regelmäßiges Training voraus. Wer sich nur unregelmäßig zum Rudern aufraffen kann, wird keine Leistungssteigerung feststellen. Bei regelmäßiger Nutzung werden Ausdauer und Muskelaufbau gestärkt. Im Rahmen eines Diätprogramms unterstützt das Training mit dem Rudergerät die Gewichtsabnahme durch die vermehrte Verbrennung von Kalorien.

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