Sigmadivertikulitis Ernährung

Unser Futter besteht aus 3 energieversorgenden Stoffen (Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß) und nicht energieversorgenden Stoffen (Ballaststoffe, Mineralien, Vitamin, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe).
Dies fördert die Fettspeicherung und macht den Abtransport des vorhandenen Übergewichts schwieriger.
Ein niedriger Zuckerverbrauch wird ebenfalls angeraten, da er entzündliche Prozesse anregen kann. Weil Nahrungsfasern eine wichtige Funktion für die Gesundheit des Darms haben, hier eine kurze Erklärung, was hinter diesen Stoffen steckt und warum sie für unseren Organismus so bedeutsam sind.
Im Gegensatz zu den leicht verdaubaren Vertretern fehlt es dem Organismus an geeigneten Enzymen, um sie abzubauen.
Nahrungsfasern fördern die Verdauung, kräftigen die Darmpflanze und das Darm-assoziierte Abwehrsystem und fördern die Binde- und Ausscheidung von Giftstoffen im Magen.

Eine ballaststoffarme Ernährung hat einen schlechten Einfluss auf die Bildung dieser Divertikel. Gesunde Ernährung mit viel Obst, Gemüse und Vollkornprodukten wäre daher wünschenswert. Die Therapie spielt die Ernährung, denn der Darm sollte sowohl bei einem akuten Entzündungsschub als auch nach einer Operation unbedingt geschont werden. Nahrungsergänzung bei Divertikulose ohne Entzündung. Trotzdem wird eine spezielle ballaststoffreiche, ballaststoffarme Ernährung empfohlen.

Diverticulosis und Diverticulitis - Ernährungstherapie

Unser Futter besteht aus 3 energieversorgenden Stoffen (Kohlenhydrate, Fett und Eiweiß) und nicht energieversorgenden Stoffen (Ballaststoffe, Mineralien, Vitamin, sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe). Die Aufnahme von Kohlehydraten (Zucker und Stärke) bewirkt eine Erhöhung des Blutzuckers und damit eine erhöhte Ausschüttung des Insulins. Durch den häufigen Vorrat an Kohlehydraten kommt es daher zu einer anhaltend starken Insulinfreisetzung.

Dies fördert die Fettspeicherung und macht den Abtransport des vorhandenen Übergewichts schwieriger. Zugleich kommt der Art der Zubereitung eine besondere Bedeutung zu: Die Wirkung des Blutzuckers nimmt mit dem Grad der Verarbeitung der Speisen (Kochen, Quetschen, Drücken, etc.) zu. Die Erwärmung und nachfolgende Kühlung von kohlehydratreichen Nahrungsmitteln wie z. B. Speisekartoffeln oder Reiskartoffeln ist weniger blutzuckerintensiv, da die entstehende widerstandsfähige Speisestärke schwierig zu verdauen ist.

Ein niedriger Zuckerverbrauch wird ebenfalls angeraten, da er entzündliche Prozesse anregen kann. Weil Nahrungsfasern eine wichtige Funktion für die Gesundheit des Darms haben, hier eine kurze Erklärung, was hinter diesen Stoffen steckt und warum sie für unseren Organismus so bedeutsam sind. In chemischer Hinsicht sind Nahrungsfasern wie Speisestärke und Hauszucker Kohlenhydrate.

Im Gegensatz zu den leicht verdaubaren Vertretern fehlt es dem Organismus an geeigneten Enzymen, um sie abzubauen. Nahrungsfasern sind daher für den Menschen schwierig zu verdauen, weshalb sie zum Zeitpunkt ihrer Entdeckungen noch als "Ballast" galten, der nur den Bauch ausfüllt. Ihre gesundheitlichen Vorteile wurden erst später anerkannt, weshalb sie in den Handlungsempfehlungen zur "gesunden Ernährung" immer wieder zitiert werden.

Nahrungsfasern fördern die Verdauung, kräftigen die Darmpflanze und das Darm-assoziierte Abwehrsystem und fördern die Binde- und Ausscheidung von Giftstoffen im Magen. Im Falle einer Divertikelbildung empfehlen wir ca. 30-40 Gramm Ballaststoff pro Tag. Weil Nahrungsfasern im Verdauungstrakt nicht wie andere Nahrungsmittelbestandteile verdaulich sind, dringen sie weiterhin in den Verdauungstrakt ein. Obwohl uns Menschen die notwendigen Verdauungsenzymen für die Nutzung der Nahrungsfasern fehlt, können diese durch Bakterien im Verdauungstrakt partiell zersetzt werden.

Ein ballaststoffreiches Futter begünstigt daher eine gesunde Darmpflanze und damit die Darmabwehr gegen schädigende Keime und Schimmelpilze, die unter anderem entzündliche Prozesse begünstigen können. Während des Bakterienabbaus von Ballaststoffen bilden sich langkettige Speisefettsäuren wie Essigsäure und Butter.

von Michaela Herzog