Sind Kohlenhydrate Zucker

Zucker ist beim Menschen eine genetische Eigenschaft. Unser Körper setzt aber nicht nur Zucker, Fruktose (aus Früchten) und Bienenhonig, sondern auch Kohlenhydrate, zum Beispiel aus Speisestärke (Mehl), in Traubenzucker, also Zucker, um.
Der CH-Gehalt in unserer aktuellen Nahrung ist nicht auf die Bedürfnisse des Menschen eingestellt. Zum Beispiel verursacht die KH-Flut von Zucker und Speisestärke die meisten Zivilisationserkrankungen (aber es ist keine Kohlenhydratmangelerkrankung bekannt).
Die Proportionen sind jedoch sehr verschieden aufgeteilt - und damit in ihrer Auswirkung sehr verschieden.
Polyaccharide: Kartoffelstärke, Reiskörner, Getreide, Gemüsesorten, Hähnchen und Früchte, aber auch als Cellulose in Fleischerzeugnissen und Abfällen.
Erhebliche Schwankungen des Blutzuckerspiegels treten nicht auf, wenn geringe Anteile an Mehrfachzucker (aus Gemüsen, Hülsenfrüchten und sauren Früchten) verzehrt werden.

Die Kohlenhydrate werden auch als Saccharide bezeichnet. So viel wie Zucker. Die Saccharide werden in Monosaccharide, Disaccharide, Polysaccharide und Polysaccharide unterteilt. Die Einfach-, Doppel- und Mehrfachzucker schmecken süß, die Mehrfachzucker haben einen neutralen Geschmack. Je länger die Kette der Zuckermoleküle, desto länger braucht der Körper, um sie abzubauen und in den Blutkreislauf aufzunehmen", erklärt Stefan Kabisch, Studienarzt am Deutschen Institut für Ernährungsforschung.

Welche sind Kohlenhydrate und wie beeinflussen sie den Zuckermarkt?

Zucker ist beim Menschen eine genetische Eigenschaft. Unser Körper setzt aber nicht nur Zucker, Fruktose (aus Früchten) und Bienenhonig, sondern auch Kohlenhydrate, zum Beispiel aus Speisestärke (Mehl), in Traubenzucker, also Zucker, um. Generell werden Kohlenhydrate (kurz KH) als gesundheitsfördernd angesehen, aber letztlich hängt es von der Anzahl und dem Typ der Kohlenhydrate ab, so Paracelsus: Alles ist giftig, und nichts ist giftig, nur die Höhe tut es!

Der CH-Gehalt in unserer aktuellen Nahrung ist nicht auf die Bedürfnisse des Menschen eingestellt. Zum Beispiel verursacht die KH-Flut von Zucker und Speisestärke die meisten Zivilisationserkrankungen (aber es ist keine Kohlenhydratmangelerkrankung bekannt). Manchmal sind Zucker und Getreidemehl ausgeschlossen. Nahezu alle Nahrungsmittel enthalten Proteine, Fette und Kohlenhydrate.

Die Proportionen sind jedoch sehr verschieden aufgeteilt - und damit in ihrer Auswirkung sehr verschieden. Kohlenhydrate sind zunächst Zucker und Speisestärke, also Depots von Pflanzenenergie, die vor allem in vegetabilen Lebensmitteln, aber auch in Fleischerzeugnissen und Lebern (Cellulose) vorkommen. Einige Kohlenhydrate führen dazu, dass der Blutzuckerspiegel in die Höhe schießt, andere wiederum werden nur schleppend aufbereitet.

Polyaccharide: Kartoffelstärke, Reiskörner, Getreide, Gemüsesorten, Hähnchen und Früchte, aber auch als Cellulose in Fleischerzeugnissen und Abfällen. Zwei Enzyme (Speichelamylase und Pankreasamylase) spalten die Speisestärke aus mehreren Zuckern in zwei Zucker, nämlich Malzzucker. Einfache Zucker werden sehr zügig aufgenommen und führen zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Multizucker aus Gemüsen oder Leguminosen werden langsam und gleichmässig abgebaut und sind daher für den Körper besser verträglich.

Erhebliche Schwankungen des Blutzuckerspiegels treten nicht auf, wenn geringe Anteile an Mehrfachzucker (aus Gemüsen, Hülsenfrüchten und sauren Früchten) verzehrt werden. Zur Vereinfachung wird die CH-Gehalt in Brötcheneinheiten ( "BE") gegeben, da es sich bei diesem Produkt um einen der wichtigsten Kohlenhydratträger handelt. Jeweils 1 BH = 20 g Weissbrot = 12 g reines Zucker.

Die Kohlenhydrate sind hauptsächlich in: Zucker, Weizenmehl, Grieß, Nudeln, Backwaren, Hülsenfrüchte, Früchte, Getreide, Kartoffeln und Kürbisse. Sämtliche verdauliche Kohlenhydrate (abgekürzt KH) von Lebensmitteln, ob aus Broten, Müslis, Teigwaren, Haushaltszuckern, Honigsorten, Früchten, werden so lange verdaut und verarbeitet, bis ein und dasselbe Produkt, die Glucose, die in der umgangssprachlichen Sprache auch als Glucose bekannt ist, produziert wird.

Alle Kohlenhydrate enthalten also überwiegend Glucose! Die Kohlenhydrate sind daher als Zucker zu betrachten. Heute weiß jedes der Kinder, dass Hauszucker nicht intakt ist. Daß Kohlenhydrate aus Speisestärke (Getreide, Weizen, Teigwaren ) eine ähnliche schädigende Auswirkung haben, wird leider oft nicht berücksichtigt, da sie viele CH-Krankheiten verursachen: Zu einem bestimmten Zeitpunkt wird der Körper nicht mehr in der Lage sein, mit der langfristigen Zuckerflut zurechtzukommen.

In vielen Grundnahrungsmitteln und nahezu allen "Fertiggerichten" ist ein hoher Gehalt an Kohlenhydraten vorhanden, die bei der Verarbeitung sehr rasch Glucose abführen. Der Glukosespiegel im Verdauungstrakt wird über die Schleimhaut des Darms absorbiert und sehr rasch ins Gehirn abgelassen. Unsere Organismen erkennen nun die "Zuckerflut" und versuchen, die Überschwemmung zu dämpfen. Nun erzeugt die Bauchspeicheldrüse erneut das Blutzucker senkende Enzym Hormone wie z. B. Hormone für den Blutzucker.

Weil unsere Zelle nur eine beschränkte Zuckermenge absorbieren kann, wird der verbleibende überschüssige Zucker als Lagerzucker (Glykogen) in den Lebern und im Gewebe der Muskeln zwischengespeichert. Die Ursache: Da nach einer reichhaltigen Kohlenhydrat-Mahlzeit der Blutzuckergehalt wieder schnell absinkt (nachdem er für ca. 30 min. sprunghaft ansteigt), werden wir nach ca. 3 Std. wieder hungrig, besonders nach süßen Waren.

Der " Viertelkreis " fängt wieder an. Viele Ernährungswissenschaftler empfehlen 5 Essen pro Tag, weil der Zuckergehalt (nach einer CH-Mahlzeit) nach 3-4 Std. wieder sinkt, da CH nur für kurze Zeit (3-4 Std.) Strom liefert. Allerdings sind diese heftigen Schwankungen im Blutzuckerspiegel nicht intakt. Sind nun alle Speisen vorwiegend KH-reich, werden zusätzlich noch süße Säften, Plätzchen, Süßigkeiten, Kaugummi und süße Früchte gegessen, übergewichtig und Zuckerkrankheit ist einprogrammiert.

Zuckerersatzstoffe sind keine Alternative. Süßungsmittel sind eine gänzlich unbekannte Nahrung für unseren Organismus. Auch wenn eine Light Limonade wenig Kalorien enthalten sollte, gibt sie den Geschmacksempfängern im Munde vor, dass Zucker konsumiert wird. Aber es gibt einen anderen Weg: Wählt man die komplexen Kohlenhydrate, also aus der Reihe der Mehrfachzucker (Fleisch, Gemüsesorten, Salate) und der einfachen Kohlenhydrate (Zucker, Weizen, Zerealien, Brote, Früchte, Fruchtsäfte), so verbleibt der Blutzuckergehalt auf einem gesünderen, niedrigeren und damit auch Insulin produzierenden Level.

Im letzteren Falle wird das Glucagon frei, wobei Glucose aus den Glycogenspeichern ins Blut ausgeschieden wird und aus der Aminosäure (Eiweißkomponente) neue Glucose gebildet wird. Kohlehydrate sind nicht essentiell, aber Proteine und Fettsäuren. Proteine sind die Grundbausteine unseres Organismus. Die meisten gesünderen Körperzellen sind in der Fastenzeit in der Lage, Energie aus Fetten und Proteinen zu gewinnen.

Sie kann die geringe Menge an Glucose, die sie benötigt, aus den Eiweißen selbst zubereiten. Die Fette liefern dann die notwendige Kraft, das Protein die Grundbausteine für die Regeneration von Zelle, Organen und der Muskel. Mit artgerechter Diät, also einer KH-reduzierten Diät, aber reich an Proteinen und Fetten, ist der Blutzuckergehalt gleich. Keine Insulinausschüttung, kein Verlangen, kein übergewicht, keine Hypoglykämie, keine Ermüdung, kein Leistungsverlust, keine Kohlenhydraterkrankungen.

Diese sind nicht unmittelbar mit Strom versorgt und werden als Vorschaltgerät bezeichnet.

von Michaela Herzog