Sport Schwanger werden

Wer den klaren Wunsch verspürt, Kinder in sich zu haben, hat gute Argumente, über die Verwirklichung zu nachdenken.
Natürlich gibt es im Falle eines unerfüllten Kinderwunsches auch in der Fortpflanzungsmedizin Chancen, aber der Weg kann lang, felsig und aufwendig sein.
Dies ist aber zunächst einmal eine Grundvoraussetzung, damit der Wunsch nach einem Kind überhaupt erfüllt werden kann.
Zehn Jahre später wurden die Damen noch einmal - zu den Themen Trächtigkeit und Fertilität - gefragt, wie ihr Sport mit der Verwirklichung ihres Wunsches nach Kindern zusammenhängt.
Am schwierigsten, so sagt er, waren die Gruppen der Frau, die beinahe jeden Tag trainiert oder bis zur Müdigkeit Sport getrieben haben.

Die Schwangerschaft und der Sport waren das große Thema einer Studie in Norwegen. Eine Schwangerschaft kann ermüdend sein. Der Sport bringt Ihren Körper in Schwung und gleicht Ihre Hormone aus. Leistungssportarten reduzieren die Chance auf eine Schwangerschaft. Inwiefern bleibt eine Frau während der Schwangerschaft und nach der Geburt gesund und wachsam?

Werde nur schwanger.

Wer den klaren Wunsch verspürt, Kinder in sich zu haben, hat gute Argumente, über die Verwirklichung zu nachdenken. Weil die fruchtbare Zeit für eine Frau im Alter von 20 Jahren ist, danach nimmt die Chance, innerhalb eines Jahrs schwanger zu werden, ab. Deshalb spielen Jugendliche eine große Bedeutung, wenn man schwanger werden will.

Natürlich gibt es im Falle eines unerfüllten Kinderwunsches auch in der Fortpflanzungsmedizin Chancen, aber der Weg kann lang, felsig und aufwendig sein. Offenbar verwirklichen mehr als in den 1990er Jahren ihre Kinderwünsche. Fruchtbarkeitsärzte haben die Erfahrungen gemacht, dass Ehepaare nicht miteinander kooperieren, auch wenn sie schwanger werden wollen.

Dies ist aber zunächst einmal eine Grundvoraussetzung, damit der Wunsch nach einem Kind überhaupt erfüllt werden kann. Dann gibt es noch weitere Gründe, die sich nachteilig auf die Fertilität auswirken: Schwangerschaft und Sport waren das große Gesprächsthema einer norwegischen Studien. Die Wissenschaftlerinnen haben 3.000 gebärfähige Mädchen befragt, wie oft, wie lange und wie stark sie trainiert haben.

Zehn Jahre später wurden die Damen noch einmal - zu den Themen Trächtigkeit und Fertilität - gefragt, wie ihr Sport mit der Verwirklichung ihres Wunsches nach Kindern zusammenhängt. Fazit: Wer jeden Tag bis zur Müdigkeit trainiert oder sehr oft dreimal so viele Probleme hatte, schwanger zu werden wie eine Frau, die mäßig trainierte und ein leichtes Bewegungsprogramm durchlief.

Am schwierigsten, so sagt er, waren die Gruppen der Frau, die beinahe jeden Tag trainiert oder bis zur Müdigkeit Sport getrieben haben. Begründung der Wissenschaftler: Zu viel Bewegung entzieht dem Organismus die für die Trächtigkeit notwendige Kraft und den hormonellen Ausgleich. Besonders oft waren die jungen Damen unter 30 Jahren davon betroffen, und nur jede vierte (24 Prozent), die regelmässig bis zur Müdigkeit trainiert, aber ein Baby wollte, wurde ebenfalls schwanger.

Aber das Gute ist, dass die niedrigere Fertilität nicht dauerhaft ist - die meisten Mädchen könnten sich über Nachkommen glücklich schätzen, wenn sie den Sport weniger ausübt. Ein völliger Verzicht auf Bewegung ist jedoch keine gute Sache, wie der Studienleiter Dr. med. Gudmundsdottir bekräftigt: "Wir sind der Meinung, dass sowohl ein zu intensiver als auch kein Sport die Fertilität der Frau beeinträchtigt, wenn es um das Schwangerschafts- und Sporttraining geht.

Bei übergewichtigen Personen können die Möglichkeiten, schwanger zu werden, erheblich erhöht werden, wenn sie abmagern. Nach den aktuellen Studienergebnissen zeigt die GDSP, dass Übergewicht und Fettleibigkeit bei übergewichtigen und fettleibigen Menschen stärker an Infertilität erkranken. Wieviel es sich lohnt, Gewicht zu verlieren, wenn man Kinder haben will, macht die Präsidentin der Frauensportkommission der GDSP, Frau Dr. med. Ulrike Korsten-Reck, klar: "Frauen, die in einem halben Jahr zwischen vier und zehn Kilogramm abgenommen haben, steigern die Chance auf eine ungewollte Geburt um 80 und senken die Fehlgeburtenrate von 75 auf 18% drastisch.

"Schließlich sind 35 % der weiblichen Kinder im erwerbsfähigen Alter von 20 bis 39 Jahren schwergewichtig, 20 % auch fettleibig. Die Gewichtsabnahme macht es diesen Damen leichter, nicht nur schwanger zu werden, sondern auch zu gebären und ein Puerperium zu haben. Übergewichtig und der Wunsch, Kinder zu haben, sind keine gute Kombination.

von Michaela Herzog