Sport und Stoffwechsel

Der Sport wird als gesundes Gut angesehen. Regelmäßiges Training reduziert das Herzinfarktrisiko, Schlaganfälle oder Zuckerkrankheit 2, aber die der Schutzwirkung zugrunde liegenden Wirkmechanismen sind noch weitestgehend unbekannt.
In mehr als 20 Stoffen wurden Änderungen festgestellt. Beispielsweise erhöht Sport die Nikotinamidbildung, was die Insulinproduktion induziert.
In der Fachzeitschrift "Science Translationale Medizin" kommen Sportler zu dem Schluss, dass sie besonders gut kalorienverbrennen können.
Abseits von den Pillen, in die Schuhe - für Stoffwechsel, Herzschlag und Durchblutung. Joggen, Rad fahren und Baden steht ganz oben auf der Rangliste der wirksamsten Stoffwechselschieber.
Eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung mit Ruhe- und Belastungs-EKG wird ab 35 Jahren empfohlen.

Alles im Video erklärt und erstaunlich geschickt geübt. Weil das, was oft vernachlässigt wird (aber in Wirklichkeit noch wichtiger als die Ernährung!), der Einfluss des Sports auf den Gewichtsabnahmeprozess ist. Wenn wir uns ein wenig bewegen, nehmen wir oft mehr Nährstoffe auf, als wir brauchen. Die Muskeln sind die effizientesten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im Körper. Der Sport bringt den Stoffwechsel in Schwung: Sport verbraucht nicht nur Energie, sondern baut auch Muskelmasse auf.

Der Sport ändert den Stoffwechsel

Der Sport wird als gesundes Gut angesehen. Regelmäßiges Training reduziert das Herzinfarktrisiko, Schlaganfälle oder Zuckerkrankheit 2, aber die der Schutzwirkung zugrunde liegenden Wirkmechanismen sind noch weitestgehend unbekannt. USÄrzte aus verschiedenen Fachrichtungen haben nun mit großer Sorgfalt die Stoffwechselveränderungen im Langstreckensport erforscht. Mit Hilfe der Massenspektroskopie haben sie die Änderungen von über 200 Substanzen verfolgt.

In mehr als 20 Stoffen wurden Änderungen festgestellt. Beispielsweise erhöht Sport die Nikotinamidbildung, was die Insulinproduktion induziert. Dabei stellten die Wissenschaftler die meisten metabolischen Änderungen in den betroffenen Muskelpartien fest. Basierend auf diesen Prozessen konnten die Wissenschaftler am Bostoner Krankenhaus eine Unterscheidung zwischen fit und weniger gut ausgebildeten Probanden treffen:

In der Fachzeitschrift "Science Translationale Medizin" kommen Sportler zu dem Schluss, dass sie besonders gut kalorienverbrennen können. Nicht nur, warum Sport gut ist, sollte die Untersuchung aufklären. Außerdem wollen die Forschenden herausfinden, welche Nährstoffe am besten geeignet sind, um die verbrauchten Energievorräte wieder aufzufüllen.

Metabolismus Sport - für alles die richtige Arznei

Abseits von den Pillen, in die Schuhe - für Stoffwechsel, Herzschlag und Durchblutung. Joggen, Rad fahren und Baden steht ganz oben auf der Rangliste der wirksamsten Stoffwechselschieber. Bei regulärer Tätigkeit ging die Gesamtsterblichkeitsrate in einer Altersgruppe von über 800.000 Personen um 22 bis 34% zurück. Toller Einschnitt, wenn man bedenkt, dass die Versuchspersonen ihren Stoffwechsel nur gut 15 min pro Tag oder 92 min pro Tag fahren mussten.

Eine sportmedizinische Vorsorgeuntersuchung mit Ruhe- und Belastungs-EKG wird ab 35 Jahren empfohlen. Auch die Testpersonen profitieren von ihrer Ausbildung im Bereich der Krankheitsvorbeugung. Zum Beispiel kann ein mäßiges Stoffwechsel-, Kraft-, Koordinations- und Agilitätstraining die Gefahr von Gestationsdiabetes um 51% und jede Demenzkrankheit um 22% und für den Alzheimerfall um 34% reduzieren.

Statt nur auf Tabletten zu setzen, steigen Sie auf Ihr Fahrrad oder Schnürsenkel und lassen Sie Ihren Stoffwechsel in Gang kommen.

von Michaela Herzog