Sportliche Schwangere

Indem eine sportliche Aktivität während der Trächtigkeit fortgesetzt wird, können zuvor aktive Mütter ihre Kondition aufrechterhalten und zuvor inaktive Mütter ihre grundlegende Kondition erreichen.
Zudem wird einer übermässigen Zunahme während der Trächtigkeit entgegen gewirkt und nach der Trächtigkeit wird das alte Körpergewicht öfter wieder zurückgewonnen (9).
Das potenzielle Gefährdungspotential für das betroffene Tier wird als gesteigerte Temperatur, wie sie z.
Das Risiko einer körperlichen Aktivität während der Trächtigkeit liegt für das Baby vor allem in der Gefährdung durch Verletzungen.
Im Falle von früheren Aborten, Frühgeburten, Doppelschwangerschaften oder nach Sterilitätstherapien sollte sportlich nur nach medizinischer Versicherung gearbeitet werden.

Die Ausübung von Sport während der Schwangerschaft führt oft zu Unsicherheit und zu den Fragen: Wie viel und welche Sportart sollte eine schwangere Frau ausüben? Sport während der Schwangerschaft ist nicht nur gut für die Mutter, sondern auch für das Kind. Der Sport während der Schwangerschaft ist immer ein Thema. Finden Sie heraus, wie viel Sport & welche Sportarten für Schwangere gut sind. Der Sport ist gesund, aber auch während der Schwangerschaft?

WIRKUNGEN UND RISIKO DER ÜBUNG AUF DEN KÖRPER DER SCHWANGEREN FRAU

Indem eine sportliche Aktivität während der Trächtigkeit fortgesetzt wird, können zuvor aktive Mütter ihre Kondition aufrechterhalten und zuvor inaktive Mütter ihre grundlegende Kondition erreichen. Dies bringt Vorzüge für den Verlauf von Trächtigkeit, Entbindung und Nachgeburt. Die sportliche Betätigung steigert die physische Leistung während und nach der Trächtigkeit.

Zudem wird einer übermässigen Zunahme während der Trächtigkeit entgegen gewirkt und nach der Trächtigkeit wird das alte Körpergewicht öfter wieder zurückgewonnen (9). Weniger verbreitet ist das Phänomen der Blasenschwäche bei schwangeren Sportlerinnen (6, 7). Zudem gab es in der Regel keinen kausalen Bezug zwischen der sportlichen Aktivität während der Trächtigkeit und erhöhter Missbildungsrate (1, 14, 18).

Das potenzielle Gefährdungspotential für das betroffene Tier wird als gesteigerte Temperatur, wie sie z.B. beim Sport entsteht, erörtert. Das kann zu einer Abnahme der Blutversorgung des Fötus und zu Frühgeburten im weiteren Verlauf der Schwangerschaft bei steigender Körper-Kerntemperatur kommen. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, dass ein gemäßigtes Konditionstraining, abhängig von Schwangerschaftsalter, Mütterfitness und Sport, keinen Einfluß auf die Sterblichkeit und Erkrankung des Fötus hat, wenn die Schwangerschaft normal und ohne Risikofaktor ist (4, 14, 16, 23).

Das Risiko einer körperlichen Aktivität während der Trächtigkeit liegt für das Baby vor allem in der Gefährdung durch Verletzungen. In den ersten drei Monaten ist das Neugeborene hinter der Sinfonie gut abgesichert und das Risiko einer unmittelbaren Schädigung ist niedrig. Das Risiko einer Fehlgeburt erscheint bei mäßiger Bewegung nicht höher (6).

Im Falle von früheren Aborten, Frühgeburten, Doppelschwangerschaften oder nach Sterilitätstherapien sollte sportlich nur nach medizinischer Versicherung gearbeitet werden. Die Gefahr eines frühzeitigen Blasenbruchs wird durch sportliche Aktivitäten offenbar nicht verstärkt (11, 14). Durch regelmässiges, mässiges, anaerobes Konditionstraining wird das physiologische Volumen des Plasmas während der Trächtigkeit und das Herzminutenvolumen gesteigert.

Eine prospektive Untersuchung zur Abschätzung der Langzeiteffekte von Intensivsportarten während der Trächtigkeit konnte zeigen, dass eine stärkere Beanspruchung ohne signifikante Einschränkung des Leistungsumfangs zu einer erhöhten Frühgeburt und einer signifikanten Verzögerung während der Trächtigkeitsdauer führt (7, 25). Der Blutkreislauf der Mutterkuchen ist als Ausgleichsmechanismus der Blutverteilung zugunsten der Skelettmuskeln unter sportlichen Beanspruchungen weniger stark beeinträchtigt als der des Uterus.

Zusätzlich werden die arterio-venöse Sauerstoff-Differenz und die Aufnahme des Substrats in die Mutterkuchen gesteigert (10). Regelmäßiges Training reduziert das Thromboserisiko und die Gefahr von Varizen. Der Schwangerschaftsdiabetes (GDM) nimmt bei nicht aktiven und fettleibigen Müttern zu. Ungefähr 40% der Schwangeren, die während der Trächtigkeit daran erkrankt sind, leiden an einer Zuckerkrankheit des Typs 2 (3) innerhalb von 4 Jahren nach der Mutterschaft.

Später leiden Mütter mit gastrointestinalen Erkrankungen selbst bis zu zehnmal öfter an Zuckerkrankheit des Typs 2, außerdem sind die perinatalen Morbiditäten und die Sterblichkeitsrate sowie das Komplikationsrisiko bei geburtshilflichen Erkrankungen signifikant gestiegen (12, 14, 20). Die physiologische Erhöhung der Insulin-Resistenz kann durch gezieltes Trainieren - besonders großer Muskelpartien - mit einer moderaten Intensität und Trainingsdauer bekämpft werden.

So wird die Aufnahme von Glukose in die Zellen gesteigert und die Insulinempfindlichkeit des Mutterorganismus gesteigert (3, 5). Die physiologischen Lockerungen von Bänder, Ligamente und Verbindungen und die erhöhten Gelenkkräfte infolge der Trächtigkeit erhöhen das Verzerrungs- und Unfallrisiko. Die Verletzungsgefahr sollte die schwangere Frau, aber auch den behandelnden Arzt und die Trainerin nicht davon abbringen, die entsprechende Sportart während der Trächtigkeit zu empfehlen, da die Vorzüge die angegebenen Gefahren bei weitem aufwiegen.

Kontinuierliches Trainieren während der Trächtigkeit steigert die Sicherheit der Bewegung und trainiert die Koordinierung der sich stetig verändernden Hebelbedingungen durch die Entwicklung von Brüsten und Bauchmuskeln nach vorn. Röntgenuntersuchung, Computertomographie, Magnetresonanztomographie, Medikamenteneinnahme und Eingriffe unter Anästhesie beinhalten Schwangerschaftsrisiken. Die anschließende Immobilisierung und der Schutz bei einem 3- bis 4-fach erhöhten Risiko einer Thrombose während der Trächtigkeit führt zu weiteren Gefährdungen für Mütter und Föten.

Zusätzlich zu den physischen Effekten bringt regelmäßiges Training auch psychische Korrekturen mit sich. Schwangerschaftsveränderungen werden durch sportliche Damen besser ausgeglichen. Plötzlich auftretende Gefühlsschwankungen kommen weniger häufig vor, das körperliche Gefühl wird gesteigert und das Allgemeinbefinden gesteigert.