Stark Abnehmen

Wieso ist mein Körpergewicht so stark schwankend?

Bei einer normalen Verpflegung dauert es zwischen 16 und 32 Std., bis sie den Organismus wieder vollständig verdaulich gemacht hat. Natürlich hat auch der Inhalt der Blase einen Einfluß. Zum Beispiel, wenn Sie vor dem Wägen bereits viel Kaffe oder viel Trinkwasser konsumiert haben. Im menschlichen Organismus kann nicht nur Kraft in Fettform, sondern auch Glukose (Kohlenhydrate) in Glykogenform (auch Glykogen) gespeichert werden.

In der Regel kann man jedoch von einer Gesamtmenge von etwa 400 g Glycogen sprechen, was etwa 1640 kcal entspricht. Wenn Sie keine weiteren Kohlehydrate wie in einer Low-Carb-Diät essen, bezieht Ihr Organismus seine Kraft primär aus dem Glycogen - und nach einem Fastentag oder "no-carb day" sind diese Lager nahezu vollständig entleert.

Interessanterweise werden durch die Lagerung von 1 g Glycogen 2,5 g bis 3 g des Wassers gebunden. Das bedeutet, dass bei der Entleerung der Glycogenspeicher nicht nur 400 g Glycogen verloren gehen, sondern auch gut 1 l Trinkwasser gleichzeitig: Bis zu 1,4 kg können im extremen Fall ein bis zwei Tage sein. Dies ist übrigens einer der wichtigsten Gründe, warum ein Fasttag und ein paar Tage kohlenhydratarme Kost ("Low Carb") zu solch raschen Resultaten beim Abnehmen führt.

Wenn Sie wieder Kohlehydrate aufnehmen. Die Reservoirs füllt sich rasch wieder auf - und das Trinkwasser wird wieder gespeichert. Wenn Sie sich also Pasta gönnen, wird nicht nur viel Blutzucker, sondern auch viel Trinkwasser in Ihrem Organismus eingebunden. Natriumsulfat ist wasserbindend im Organismus. Natriumsalze werden unserem Organismus über Speisesalz zugeführt, und die meisten Menschen nehmen zu viel davon zu sich.

Besonders diejenigen, die regelmässig viel Fertigmahlzeiten oder Fastfood essen, geben zu viel Kochsalz in ihren Organismus. Mit 0,9 g Natron verbinden sich etwa 100 ml des Wassers in den Blutkörperchen und Körperzellen. Wer also viel Kochsalz isst, wird durstiger, trinkt mehr und hat somit mehr Körpergewicht. Neueste Untersuchungen haben auch gezeigt, dass das überflüssige Speisesalz nicht unmittelbar ausscheidet, sondern etwas mehr Zeit im Organismus verbleiben kann.

Seien Sie also nicht überrascht über die Zunahme des Gewichts, wenn Sie zu viel Kochsalz konsumiert haben. Bei starker körperlicher Belastung kann es zu einem Zusammenbruch des Glycogens (siehe oben), zu Wasserverlust (Schwitzen) und auch zu Fettablagerungen kommen, was zu einem erheblichen Gewichtsverlust führt. Unsere Empfehlung: Wechseln Sie in der Zeit, in der Sie in Verbindung mit Ihrer regelmäßigen Gewichtszunahme zu einer kohlenhydratarmen Diät übergehen.

Nähere Informationen zur Ernährungsweise während der gesamten Laufzeit erhalten Sie hier. Im Falle einer Durchfallerkrankung kann dem Organismus auch weiteres Wasser entzogen werden, so dass vor allem während und nach dem Diarrhöe viel Wasser getrunken werden muss. Durch die unterschiedliche Speicherung von Körperwasser können starke Schwankungen im Gewicht auftreten. Vor allem im Hochsommer haben viele Menschen Probleme mit der Wasseraufnahme in den Füßen.

Es gibt viele Haushaltsmittel dagegen und selbst bei einer gesünderen Diät mit dehydrierenden Nahrungsmitteln kann man dagegen ankämpfen, aber man sollte einen Doktor konsultieren, wenn diese nicht in ein paar Tagen schlagen. Ein einziger Tag ohne Stuhl und hohe Kohlenhydrataufnahme und die daraus resultierende Speicherung von Glycogen und dem damit verbundenen Trinkwasser kann zu Sprünge von über 1 kg mehr führen, selbst 2 kg sind keine Seltenheit.

Umgekehrt kann eine ausgewogene, kohlenhydratarme Kost mit ausreichend viel Trinkwasser und wenig Kochsalz in Kombination mit viel Bewegung zu einem Gewichtsverlust von 1,5 kg über Abend beitragen. Die meisten so genannten "Blitzdiäten" bedienen sich übrigens solcher Einflussfaktoren, die für solche Schwankungen des Gewichts zuständig sind: Sie sind in der Regel nicht verschwenderisch und verdauungsfördernd (Darminhalt), sie geben nur eine geringe Menge an Kohlenhydraten und Salzen (Glykogen und Wasserbindung ) zu und enthalten oft auch Bewegungsmuster, so dass die Kohlehydratspeicher noch rascher geleert werden.

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