Tierische Fette Gesund

"Gut" Fett - nicht so gesund?

Die gesunden Fette können helfen, Gewicht zu verlieren und Muskeln zu definieren. Es sind mehr pflanzliche und weniger tierische Fette gesund. Man hört immer wieder von guten oder schlechten Fetten. Aber was ist der Unterschied, was macht ein Fett gesund und was nicht. Dass pflanzliche Fette keine tierischen Fette sind, liegt auf der Hand.

"Gutes " Fette - nicht so gesund?

Butterschmalz und andere tierische Fette haben nicht den besten Namen. Ernährungswissenschaftler empfehlen seit Jahren, tierische Fette wie z. B. Butterschmalz durch Pflanzenfette wie Maiskeime, Solarien oder Olivenöle zu substituieren. Ersteres enthält hauptsächlich gesättigte Fette. Sie sollen den Cholesteringehalt im Körper steigern - und das erhöht das Herz-Kreislaufrisiko - das ist jedenfalls die verbreitete Lehre.

Dagegen sollen Fette mit vielen ungesättigte Säuren vor den gleichen Krankheiten schuetzen. Doch - und hier ist der Fang - laut den Wissenschaftlern von Christoph Ramsdens vom US-amerikanischen Gesundheitsinstitut wurde nie ein ursächlicher Bezug bewiesen, obwohl seit über 50 Jahren zwischen "guten" und "schlechten" Fettsorten differenziert wird.

Die klassischen Speisefette wie z. B. Butterschmalz wurden in einer Arbeitsgruppe durch Maiskeimöl und Pflanzenmargarine abgelöst, die beide sehr viel linolsäurehaltig, eine ungesättigte Säure, enthalten. Erwartungsgemäß sind die Cholesterinwerte in der Pflanzenfettfraktion gesunken. Wie die Neubewertung der Ergebnisse zeigt, hatte dies jedoch keine positive Auswirkung auf das kardiovaskuläre Erkrankungsrisiko.

Die Forscher fanden auch in anderen zufälligen Versuchen keinen positiven Einfluß. Es gibt nur eine begrenzte Zahl von möglichen Arbeiten, schreibt der Autor. Es ist nicht erwiesen, dass der Ersatz tierischer Fette durch Fette mit einem höheren Gehalt an gewissen ungesättigter Fettsäure vor Herzkrankheiten schützt.

Die Verfasser der vorliegenden Untersuchung stellen außerdem fest, dass der Cholesterinwert wahrscheinlich kein geeignetes Mittel für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Andererseits ist nicht bekannt, welche anderen biologisch-chemischen Vorgänge durch die veränderte Ernährungsweise ausgelöst werden - möglicherweise auch Nachteile. Deshalb fordern die Wissenschaftler ihre Kolleginnen und Kollegen auf, bescheidener zu sein: Die biologischen Anlagen sind recht kompliziert und die Wechselwirkungen zwischen Organismus und Nahrung sind in der Regel noch viel zu wenig bekannt für ernsthafte Handlungsempfehlungen.

Fetter Fehler: aufpassen! Und so gesund ist wirklich der Fleischkonsum.

Tierfette haben einen schlimmen Namen. Bei einer Diät mit zu viel tierischem Körperfett handelt es sich um einen Faktor für Herzinfarkte und Schlaganfälle. Eine große länderübergreifende Untersuchung kommt jedoch zu dem Schluss, dass tierische Fette weder schlimmer noch besser sind als Pflanzenfette. Unter dem Motto "Die fette Revolution" klärt diese Untersuchung über den Einfluß von verschiedenen Speisefettsäuren auf das Risiko von Herzinfarkten zahlreiche Gesundheits-Mythen auf.

Die pflanzliche Omega-6- und Omega-3-Fettsäure hat keine schützende Wirkung auf unser Herzschlag. Andererseits stellen die oft dämonisierten ungesättigten Säuren, wie sie vor allem in Tierfetten und damit vor allem in Fleischprodukten, Butterschmalz etc. zu finden sind, kein Gesundheitsrisiko für das menschliche Auge dar. Nur tierische Omega-3-Fettsäuren, zum Beispiel in Lachsen oder Makrelen, hätten eine nachweisbare Schutzwirkung.

Fette sind im Allgemeinen lebensnotwendig, und sie machen Sie auch reicher und sättigender. Vor allem tierische Fette erzeugen nicht nur das gesundheitsschädliche LDL-Cholesterin, sondern erhöhen auch das gute HDL-Cholesterin mit seinen ungesättigten Säuren. Auf Fette - auch tierische - sollte daher nicht verzichtet werden. Nur mit dem Verbrauch von sogenannten industriellen Transfetten sollte man mithalten.

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