Türreck

Muskelkraft durch das Türreck

Das Türreck ist ein einfaches und wenig Platz wegnehmendes Trainingsgerät für den Hausgebrauch. Es lässt sich nicht nur platzsparend, sondern auch schnell anbringen, und kann so jederzeit genutzt werden. In erster Linie werden mit diesem Sportgerät die Muskeln trainiert. Zur Stärkung der Arm-, Rücken- und Bauchmuskulatur sind sie die idealen Sportgeräte. Erhältlich sind im Handel verschiedene Modelle.

Ein einfaches Türreck besteht aus einer schlichten Stange, die durch ein spezielles System zwischen den Türrahmen befestigt werden kann. Andere Modelle haben eine Polsterung, wieder andere sind mit Haltegriffen versehen. Natürlich kann auch dieses Trainingsgerät durch weiteres Zubehör ergänzt werden. In Betracht kommen hier unter anderem Ringe oder breite Gummibänder.

Fitnessgeräte für Zuhause

Das Türreck ist also im Prinzip nichts anderes, als eine Turnstange, die an der Türzarge befestigt wird. Auch Kinder haben Spaß am Turnen, wenn sie ein eigenes Reck haben. Ähnlich wie den Gerüsten auf einem Spielplatz, kann die Stange auf jeder Höhe angebracht werden, sodass die Kinder entweder Klimmzüge oder einen Überschwung daran machen können. Soll das Turngerät jedoch nur für Klimmzüge genutzt werden, dann kann es in der Regel im Türrahmen verbleiben, und muss dort nicht immer wieder neu befestigt werden. Dies ist aber auch davon abhängig, wie an dem Gerät trainiert werden soll. Werden auch Expander genutzt oder Armschlaufen, dann ist es sehr wahrscheinlich nötig, das Sportgerät bei Nichtgebrauch einfach wieder abzunehmen.

Türreck
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Das Training an dem Türreck sollte langsam begonnen werden.

Mit dem Reck trainieren

Klimmzüge sind ideal für das Reck. Sie stärken die Muskulatur in den Armen, den Beinen, am Bauch und am Rücken. Werden Klimmzüge mit angezogenen Knien gemacht, wird die Wirkung der einzelnen Übungen sogar noch verstärkt. Damit man jedoch alle Muskeln gleichmäßig trainieren kann, sollte auch das Zubehör genutzt werden. Expander und breite Gummibänder machen es möglich, aus dem Stand heraus die Arme und den Oberkörper zu kräftigen. Nutzt man zwei dieser Bänder, dann kann ganz schonend der Rücken entlastet werden, indem man in jede Hand eines der Bänder nimmt, und sich damit so weit wie möglich nach hinten lehnt. Lehnt man sich hingegen nach vorne, so wird in erster Linie der obere Rücken trainiert.

Ähnlich wie bei einer Kraftstation kann das Türreck also sehr individuell und immer wieder anders genutzt werden. Gehen Kinder eher spielerisch an das Turngerät, sollte der Bodenbereich unbedingt weich gepolstert werden. Bei Kindern ist es zudem wichtig, die Stange nicht zu hoch anzubringen und auf die Körpergröße anzupassen. Auch bei der Modellauswahl sollte darauf geachtet werden, dass die Stange flexibel verstellbar ist, und sich zusätzlich auch mit Schrauben befestigen lässt. Dies ist vor allen Dingen dann sinnvoll, wenn das Türreck täglich zum Einsatz kommt und stark beansprucht wird.

Mehr Elan und Fitness

Das Türreck ist nicht nur ein preiswertes und platzsparendes Sportgerät, sondern ideal für Übungen in den eigenen vier Wänden. Es lässt sich an jedem Türrahmen befestigen, nimmt keinen Platz weg und kann daher auch in sehr kleinen Wohnungen effektiv genutzt werden. Wichtig ist jedoch bei allen Modellen eine gute Verarbeitung. Eine Stange aus Holz sollte auf keinen Fall als Ersatz verwendet werden. Gute Modelle sind stets aus Metall und halten auch einem hohen Gewicht stand. Holz hingegen bleibt beweglich und kann im schlimmsten Fall gerade während einem Klimmzug brechen.

Das Training an dem Türreck sollte langsam begonnen werden. Nach den ersten Klimmzügen wird man schnell merken, wie anstrengend dies ist, und wie der Körper auf die ungewohnte Anstrengung reagiert. Treten dabei Schmerzen in den Schultern auf, können Halteschlaufen die Anstrengung etwas abschwächen. Generell sollte dann jedoch eine Pause eingelegt werden. Hilfreich ist es auch, sich vorher aufzuwärmen, und erst dann mit dem Muskelaufbau zu beginnen. Eine Steigerung der eigenen Leistung und Ausdauer kommt mit zunehmendem Training nämlich von ganz alleine.

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