Ungesättigte Fettsäuren Nahrungsmittel

Ungetränkte Fettsäuren

Quellen sind Fleisch- und Wurstwaren, Butter, Milch und Milchprodukte, Kokosfett, Palmkernfett und industriell verarbeitete Fette, die hauptsächlich in Fertigprodukten enthalten sind. Die Linolsäure ist sowohl als ungesättigte Fettsäure gesund als auch in der Lage, das gute HDL-Cholesterin zu erhöhen. Abhängig von der Menge dieser Doppelbindungen wird zwischen einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren unterschieden. Desto mehr Doppelbindungen in einer ungesättigten Fettsäure vorhanden sind, desto flüssiger ist das jeweilige Fett bei Raumtemperatur. Diese werden über die Nahrung aufgenommen oder im Körper aus Glukose aufgebaut.

Ungetränkte Fettsäuren

Die ungesättigte Fettsäuren werden in einfache und mehrfache ungesättigte Fettsäuren untergliedert. Generell wird zwischen gesunden und ungesättigte Fettsäuren unterschieden. Sättigte Fettsäuren haben keine C=C-Doppelbindung und stellen eine homogene Serie mit der empirischen Formel CnH2n+1COOH dar. Die ungesättigte Fettsäuren haben eine und die polyungesättigten wenigstens zwei, C=C-Doppelbindungen. Besonders ungesättigte Fettsäuren sind besonders gesünd.

Ungesättigte Fettsäuren sind z.B. in Olivenöl und Rapssamen enthalten. Sie reduzieren die Blutfettkonzentration von "schlechtem" LDL-Cholesterin. Die polyungesättigten Fettsäuren sind Disteln, Soya, Canola, Maiskeime (Omega-6-Fettsäure-Linolsäure) und Fischöle (Omega-3-Fettsäure-Alpha-Linolsäure). Manche ungesättigte Fettsäuren sind für den Menschen unentbehrlich, weil sie vom Menschen nicht hergestellt werden können, aber nötig sind.

Der Gesamtenergiebedarf einer gesunden, alltäglichen Diät sollte etwa 30% Körperfett, 10-15% Protein und mehr als 50% Kohlenhydrate umfassen. Ein günstiger Gehalt an Fettsäuren liegt vor, wenn höchstens 10 % (von 30 %) in gesättigter Fettsäure absorbiert werden - das entspricht de facto 1/3. Ungesättigte Fettsäuren machen etwa 7% der Energie von Fetten aus.

So kann z.B. omega-6-reiches Öl durch omega-3-reiches Rapssamenöl ersetzt werden. Bei den meisten Menschen in der Bundesrepublik charakterisiert ein Omega-6-Fettsäureüberschuss die Ernährungsgewohnheiten durch den regelmässigen Verzehr von Tiernahrung wie Fleisch und Molkereiprodukten (Milch, Topfen, Jogurt, Käse, etc.). Diese kommen zum Beispiel in fetten Meerwasserfischen wie Thunfischen, Lachsen und Sardellen sowie in Pflanzennahrung wie Walnüsse, Leinöl, Rapssamenöl und Cannabisöl vor.

Ungesättigte Fettsäuren bedecken den restlichen Teil der Tagesfettaufnahme, so dass sie mehr als 10% der gesamten Energie ausmachen sollten. Ausschlaggebend ist nicht nur die Anzahl, sondern vor allem die Güte der zugesetzten Fettsäuren - das Fettsäurenmuster (die Fettsäurekombination). Dies bezieht sich auf den Gehalt an gesättigten, ungesättigten und polyungesättigten Fettsäuren in unseren Lebensmitteln.

Eine wichtige Unterscheidung, die bei der Bestimmung der Fettsäureart berücksichtigt werden muss, ist die Länge der Kette. Wie viele Kohlenstoffatome eine Säure hat, gibt die Länge der Kette an. Es wird zwischen kurzen (2 bis 4 Kohlenstoffatome), mittleren (6-12 Kohlenstoffatome) und langkettigen (ab 12 Kohlenstoffatome) Fettsäuren unterschieden.

Die Kurzkettenlänge korrespondiert mit einem flüssigeren und ungesättigteren Schmierfett. Ein flüssigeres Frittierfett bei Zimmertemperatur ist umso weniger gesättigt und damit gesundheitsfördernder. Dies bedeutet, dass die Festfette (bei Raumtemperatur) die weniger gesunden sind. Pflanzenfette sind in der Regel die gesündesten Fettsäuren. Ausgenommen ist das Kokosnussfett, das zwar vegetabil ist, aber immer noch einen sehr hohen Gehalt an saturierten Fettsäuren (90%) aufweist (Rapsöl dagegen enthält nahezu 90% ungesättigte Fettsäuren) und die gute tierische Qualität von fettem Seefisch.

Dabei spielen vor allem gesättigte Fettsäuren eine große Bedeutung. Sie werden durch den Konsum von Tiernahrung (insbesondere durch den Konsum von fetthaltigen Tiernahrung wie fetthaltigen Fleisch- und Wurstprodukten und Milchprodukten mit hohem Fettgehalt) bereitgestellt. Zunächst einmal sollte man Sparsamkeit walten lassen und vor allem die richtige Fettsäure miteinander mischen. Zum Dritten muss nicht nur auf "klare" Fettsorten wie z. B. Öle und Buttern sondern auch auf "versteckte Fette" (z. B. in fetthaltigen Würsten/Käse, Majonäse, Saucen, Frittierwaren, Fastfood, Süßigkeiten) Rücksicht genommen werden.

Abschließend sei gesagt, dass Fett nie zu 100% vermieden werden sollte, da es für den Menschen sehr bedeutsam ist. Zum einen sind sie ein wichtiger Lieferant von essentiellen Fettsäuren, zum anderen sind sie für die Absorption von fettlöslichen Vitaminen (A, E, B, K) erforderlich. Mit dem korrekten Verhältnis von trans-, saturierten, ungesättigte und polyungesättigte Fettsäuren in der Nahrung, wie im Folgenden erklärt, sind Fettsäuren - vor allem ( "mehrfach ungesättigte") - für den Erhalt aller Körperorgane und ihrer Funktion von Bedeutung.

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