Vitamine

Lebenserhaltungsstoff

Die Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energiequelle benötigt, sondern für andere lebenswichtige Funktionen, die der Stoffwechsel jedoch nicht bedarfsgerecht synthetisieren kann. Die Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie sind lebensnotwendige Stoffe. Die Vitamine sind natürliche Bestandteile unserer Nahrung. Die Vitamine sind essentielle Nährstoffe, die Ihr Körper nicht oder nur teilweise selbst herstellen kann. Diese Broschüre gibt Ihnen einen Überblick über die Funktionen, das natürliche Vorkommen und die Mangelerscheinungen der wichtigsten Vitamine und Mineralstoffe.

Vitamine

Die Vitamine sind Organismen, die der Körper nicht als Energiequelle braucht, sondern für andere Lebensfunktionen, die der Metabolismus jedoch nicht bedarfsgerecht aufbaut. Die Vitamine müssen mit der Ernährung zugeführt werden, sie sind lebensnotwendige Substanzen. Sie brauchen keine Vitamine, sie können alle benötigten Substanzen selbst aufbereiten.

Manche Vitamine werden dem Organismus als Vorläufer, so genannte Pro-Vitamine, zur Verfügung gestellt, die der Organismus dann in die aktive Form überführt. Vitamine werden in fettunlösliche (lipophile) und Wasser lösliche (hydrophile) Vitamine untergliedert. Die Vitamine stellen auf chemischem Wege keine homogene Gruppe von Stoffen dar. Die Vitamine sind recht komplex und kommen in der leblosen Umwelt nicht vor.

Die Vitamine müssen zunächst von pflanzlichen, bakteriellen oder tierischen Organismen produziert werden. Collecalciferol (auch kurz Collecalciferol oder kurz gesagt Collecalciferol genannt; Vitamin C3 oder ungenaues Vitamin D) kann vom Organismus selbst produziert werden, vorausgesetzt, es liegt eine ausreichende Sonnenbestrahlung vor (Photosynthese). Die Vitamine sind an vielen Stoffwechselreaktionen beteiligt. Es gibt viele. Die Vitamine verstärken das Abwehrsystem und sind unentbehrlich für den Zell-, Blut-, und Knochenaufbau.

Diese Vitamine haben unterschiedliche Auswirkungen. Nachdem er 1911 einen Artikel des holländischen Mediziners Christian J. A. Eijkmann gelesen hatte, arbeitete der promovierte Biologe Kasimir Funke daran, den Wirkstoff gegen die bisher ungeklärte Vitaminmangelerkrankung Beri-Beri, die in Japans und auf Javascript vorkam, zu isolieren. Er entdeckte das Vitamin B 1.

Basierend auf diesen Erkenntnissen schlägt er 1912 das künstliche Wort Vitamine vor, das aus Vitaminen (Leben) und Aminen gewonnen wird. Dieser Begriff hat sich für andere Vitamine im wörtlichen Sinne als unzutreffend erwiesen, da viele Vitamine keine Aminogruppe haben. Im Jahr 1926 wurde Vitamin B 1 (Thiamin) zum ersten Mal nach neun jähriger Tätigkeit des niederländischen Chemikers Bartowski entdeckt.

Im Jahr 1936 wurde die Zusammensetzung von Vitamin B 1 von den Herren Adam Windau, R. Kühn, R. W. Williams und R. G. Grewe etwa zur gleichen Zeit geklärt. Von 1920 bis 1980 wurden die heute dem Menschen bekannt gewordenen 13 Vitamine[6] zum ersten Mal pur präsentiert. Auch für diese Vitamine wurden die chemischen Synthesepfade erschlossen. Erkrankungen aufgrund von Vitaminmangel wurden erst zu Anfang des zwanzigsten Jahrhundert als solche anerkannt.

Nach der Bestätigung der Annahme, dass die Erkrankungen durch den Mangel an bestimmten Nahrungsbestandteilen hervorgerufen wurden, haben weitere Tierexperimente zur Isolierung dieser besonderen lebenswichtigen Nahrungskomponenten und daraus letztlich der entsprechenden Vitamine selbst geführt. Der amerikanische Biologe Élmer McKollum führte 1913 die Kennzeichnung von Vitaminen in großen Lettern des ABC ein.

So gab es ein Vitamin E, ein Vitamin D. Danach wurden die Vitamine E und Ketchup hinzugefügt. Die Untersuchung der Lebensmittel mit Vitamin E ergab, dass dies mehr als ein Grund für die Beseitigung mehrerer Beschwerden war. So haben die Biotechnologen von den Vitaminen A1, A2 etc. gesprochen.

Deshalb hat er den Ausdruck "Vitamin" geprägt (aus dem Lateinischen übersetzt für lebenswichtig und aminisch für stickstoffhaltig). Später haben Studien gezeigt, dass nicht alle Vitamine aus Aminen bestehen und nicht immer Stickstoff-Atome haben. Ein Beispiel sind Vitamin E ( "Retinol") und Vitamin E ( "Ascorbinsäure"), eine Karbonsäure. Andere Namen für Vitamine, die heute weitestgehend verschwunden sind, waren:

Completeine, Nutramin und Zusatznährstoffe oder Ergänzungen, da die rein pflanzlichen Fettsäuren, Proteine und Kohlehydrate nur durch den Zusatz von Vitamin- (und Mineralstoff-) Zusatz zu den Ergänzungsnährstoffen vervollständigt werden. Wie ein Vitamin heißt, hängt von seiner Zusammensetzung ab. Zwischenräume in der Buchstabenfolge sind unter anderem dadurch aufgetreten, dass sich einige der originalen Isolationen als uneinheitliche Stoffe erweisen und aus der Vitaminreihe herausgenommen wurden.

Unter den 20 derzeit in der Medizin als unentbehrlich geltenden Vitamin B-Vitaminen sind 13 für den Menschen unentbehrlich: Die acht "B-Vitamine" werden unter dem Sammelbegriff Vitamin B-Komplex oder auch nur als Vitamin C zusammengefaßt. Andere triviale Namen, die in der Fachliteratur und in anderen Staaten für Vitamine verwendet werden (normalerweise fälschlicherweise als solche bezeichnet): Einige Vitamine können im Organismus gelagert werden, man kann sie quasi auf Lager nehmen, andere können nicht gelagert werden, sondern müssen kontinuierlich über die Ernährung versorgt werden.

Anschließend werden die Vitamine in zwei Kategorien eingeteilt: die Kategorie der fettunlöslichen, lagerfähigen Vitamine und die Kategorie der nicht lagerfähigen, in Wasser löslichen Vitamine. Fat-lösliche Vitamine sind unpolare Molekülen, die sehr gut in Fetten auflösen. Das sind die fettgelösten Vitamine: Trotz seiner fetten Löslichkeit kann Vitamin C jedoch nur begrenzt vom Organismus eingenommen werden.

Sie sind Vorstufen von Koenzymen oder prothetischen Gruppierungen unterschiedlicher Fermente. Das sind die fettlöslichen Vitamine: Vitamin A12 ist eine Besonderheit, da es trotz seiner Löslichkeit in Wasser vom Körper gelagert werden kann. In Wasser lösliche Vitamine werden im Darm von Trägern oder Empfängern resorbiert. Vitamin B 2 wird durch den Passivtransport resorbiert, Vitamin B 1, Vitamin B 12 und Vitamin A.

Weitere Details finden Sie in den Beiträgen zu den verschiedenen Vitaminarten. Nicht nur das Gender und das Lebensalter bestimmen den Bedarf an Vitamin. Die Informationen über den Bedarf an Vitamin sind daher verallgemeinerte Mittelwerte. Zum Beispiel rät die Deutsche Ernährungsgesellschaft (DGE), 100 Milligramm Vitamin A pro Tag einzunehmen, während die World Health Organization (WHO) nur 30 Milligramm pro Tag vorgibt.

Die meisten Vitamine benötigen täglich einige wenige mg. Zwei der 13 Vitamine, die in der Medizin als unentbehrlich angesehen werden, sind nicht unbedingt notwendig, und zwar Vitamin E ( "Calciumferol") und Nikotin ("Niacin", Vitamin B3). Substanzen mit Vitamin-D und Niacineigenschaften können vom Organismus unter gewissen Bedingungen wiederhergestellt werden.

So kann z.B. Vitamin E3 ( "Cholecalciferol") aus 7-Dehydrocholesterin, einem biologischem Cholesterinderivat, unter dem Einfluss von Sonnenlicht hergestellt werden. Manche Darmbakterien sind in der Lage, die Vitamine Vitamin C und Vitamin C zu bilden. Werden sie durch die Aufnahme von starken antibiotischen Mitteln vernichtet, kann es leicht zu einem Defizit kommen. Nur bei Vitamin Foliensäure wurde ein möglicher Defizit öfter erörtert.

Wer sich an die Ernährungsvorschriften der Deutsche Gesellschaft für Ernährungsforschung (DGE) hält und seine Nahrung auf genügend Früchte, Gemüsesorten, Vollkornprodukte, wenig Frischfleisch und Molkereiprodukte umgestellt hat, wird mit allen notwendigen Nährstoffen ausstattet. Vitaminknappheit kann durch erhöhte Bedürfnisse (während der Trächtigkeit und Laktation, in der Kinder- und Jugendzeit), mangelnde Aufnahme, durch andere Grundkrankheiten, durch Medikamente (orale Kontrazeptiva) oder nach einer parenteralen Nahrung ohne Vitaminzusatz auftauchen.

Der Vitamin-Gehalt schwankt auch durch die Lagerung und Aufbereitung der Speisen, so dass trotz der Wahl des geeigneten Lebensmittels ein Defizit auftreten kann. Vitaminmangelerkrankungen sind unter den Bedingungen der Ernährung in Europa rar geworden und werden in der Regel durch Alkoholsucht verursacht. Je nach Vitamin variieren die Anzeichen der Erkrankung. Vitamin B1-Mangel führt zu Beri-Beri.

Vitamin C-Mangel verursacht Scurvy. Mangels an Vitamin E kommt es zu Blindheit und Trockenheit der Nachthaut. Vitamin K-Mangel verstärkt die Blutungstendenz, da er für die Bildung einiger Blutgerinnungsfaktoren notwendig ist. Mehrere Ursachen für Vitaminknappheit bei Alkoholkonsum. Die chronische Suchtperson bekommt kaum etwas anderes als die süchtig machende Substanz, sie hat eine Unterernährung.

Die Schädigung des Blutes und des Nerven-Gewebes wird hauptsächlich durch einen Vitamin B1-Mangel (Wernicke-Korsakow-Syndrom), Vitamin B2 und Folsäure (Polyneuropathie) und Vitamin B2 (perniziöse Blutarmut, Seilbahnmyelose) verursacht. Ein Überangebot an Vitaminen wird als Hypervitaminosis bezeichnet. Das fettlösliche Vitamin (E, E, B, C, A) kann im Organismus, in der Regel in der Lunge, gelagert werden.

Wasserlösliche Vitamine werden schnell über die Nieren abgesondert. Hypervitaminose ist ein Phänomen, das bei übermäßigem Verzehr der korrespondierenden Vitamine auftritt. Allerdings sind hohe Dosen von Vitaminen eine Option. Wolfgangs Hermann, Hr ima Hr. F. Rima Abeid: Vitamine in der Prävention menschlicher Erkrankungen. Wissenschaftliche Verlag, Deutschland 2005, ISBN 3 - 8047-2092-7, Dr. med. Georg Dallmeier, Dr. med. Dagmar fronius - Giovanni R. Schuhmayer: Vitamine, Vitalstoffe und Energie.

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