Was hat Eiweiß

Und was hat Protein mit dem Immunsystem zu tun?

In Kombination mit anderen proteinhaltigen Lebensmitteln wie Bohnen oder Linsen können die enthaltenen Aminosäuren noch besser verwertet werden. Wie viel Protein in der Nahrung enthalten ist, erfahren Sie mit unserer Proteintabelle für Bodybuilder. Der Proteinfaden besteht aus zig Milliarden Informationseinheiten und enthält den kompletten Bauplan unseres Körpers. Fragt man, welche Proteinquellen wir besser verdauen und verwerten können, dann kommen tierische Proteinquellen an die Spitze. Protein ist der wichtigste Baustoff und Energielieferant des Immunsystems.

Und was hat Protein mit dem Abwehrsystem zu tun?

Protein ist der wichtigste Baustoff und Energieträger des Abwehrsystems. Statt des Zuckers verbrennt das menschliche Organismus die essentielle Fettsäure Glukose - ein Protein. Ausgehend von der Proteinmasse sollte ein mittleres Abwehrsystem, d.h. die immun-relevanten Molekülen und Körperzellen in einem normalen Menschen etwa 1,5 kg aufwiegen. Im Falle einer Schnupfen- oder grippeähnlichen Infektion erhöht sich der Proteinbedarf abrupt um 30-40%.

Glutaminkonsum nimmt um das 5- bis 10-fache zu. Die notwendigen essentiellen Fettsäuren bezieht Ihr Organismus aus dem kostenlosen Becken im Kreislauf und vor allem aus den Muskelzellen, dem grössten Vorrat für diese Proteinbausteine. Jede Infektion führt daher auch zum Abbau von Muskulatur. Daher wird in diesem Falle eine Steigerung des Proteinverbrauchs um 30% vorgeschlagen.

Dies ist auch nach Operationen oder ähnlichen Stresssituationen für das menschliche Organismus nachvollziehbar. Zu einer gesunden Kost gehören zweifellos hochwertige, leicht verdauliche Proteine. Dies entspricht dem aktuellen "Low Carb"-Trend in der Ernährungsdebatte, der Proteine im Vergleich zu Kohlehydraten anreichert. Hingegen wird von der Deutschen Ernährungsgesellschaft nach wie vor ein Nährstoffgehalt von 55 % Kohlenhydrate und nur 15 % Eiweiß sowie 30 % Fette als Optimum angesehen.

Die Ernährungswissenschaft ist ein breites Gebiet. In jedem Fall kann davon ausgegangen werden, dass Vitaminpräparate auch zu einer gesunden Ernährungsweise zählen und dass ihr Verbrauch im Falle einer Erkrankung um ein Vielfaches ansteigt. Und das nicht nur, weil sie beim Aufbau von Proteinen im Körper mithelfen. Für ein leistungsfähiges Abwehrsystem ist auch eine ausgeglichene Diät notwendig, die so viele lebenswichtige Stoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) wie möglich aufnimmt.

Mit einem Teelöffel pro Tag werden alle lebenswichtigen Stoffe abgedeckt, eine einzige Packung genügt für ca. 50 Tage.

Ist Eiweiß mehr Eiweiß als Eidotter?

Professor Dr. med. Sascha Rau, Lehrstuhl für Nahrungsmittelchemie, Uni Hamburg: Das Eiweiß ist in der Umgangssprache auch als Protein bekannt und setzt sich nahezu ausschließlich aus Eiweiß (d.h. Eiweißverbindungen) und Trinkwasser zusammen. Letztere hat einen Marktanteil von etwas weniger als 90 Prozent. 10 % sind Eiweiß, dazu kommen Restzucker und Mineralien. Im Gegensatz dazu enthalten die Hälften des Eigelbes mehr Fett (32 Prozent) als Eiweiß (15 Prozent).

Ein kleiner Teil besteht aus Substanzen, die das Eigelb vergilben lassen. Bei der Befruchtung wird der Keimling zunächst vom hochkalorischen Eigelb eingenährt. Der Eiweiß-Schutz für das sich entwickelnde Huhn in der ersten Zeit. Zum Beispiel das Protein lysozyme, das Keime abtötet.

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