Was Heißt Gesättigte Fettsäuren

Wenn alle Kohlenstoff-Atome einer Säure mit Wasserstoff-Atomen gesättigt sind, sprechen wir von Gesättigtes.
Die langkettigen, ungesättigten Fettsäuren wirken cholesterinsteigernd. Sättigte Fettsäuren kommen hauptsächlich in Tierfetten vor.
"Alle Ernährungsleitfäden bestehen weiterhin auf den Vorteilen von Öl und dergleichen", titelt einige Tageszeitungen aus Anlass der Neubeurteilung einer älteren naturwissenschaftlichen Arbeit über die schädlichen Auswirkungen von gesättigten Fettsäuren.
Zu dieser Zeit wurden die meisten gesunden Fettsäuren (vor allem in Butter) in der Ernährung von Klinikpatienten durch "linolsäurereiche Pflanzenöle und -fette" ersetzt, die heute besser als Omega-6-haltige Pflanzfette bekannt sind.
Aufgrund dieser Forschungsergebnisse hat die Nahrungsmittelindustrie gesättigte Fettsäuren in größerem Umfang durch Pflanzenfette und Omega-6-haltige Fettsäuren wie Mais-, Sonnenblumen-, Soja- und Margarinensorten ersetzt.

Wenn mindestens zwei benachbarte Kohlenstoffatome durch Doppelbindungen verbunden sind, spricht man von einer ungesättigten Fettsäure. Dann werden sie schneller ranzig. Ungesättigte Fettsäuren sollen uns besonders gut tun. Sprung zu Fetten - Was sind Transfettsäuren? Transfettsäuren sind sehr schlecht für die Gesundheit.

Sättigte Fettsäuren

Wenn alle Kohlenstoff-Atome einer Säure mit Wasserstoff-Atomen gesättigt sind, sprechen wir von Gesättigtes. Wenn wenigstens zwei angrenzende C-Atome durch eine Doppelbindung verbunden sind, sprechen wir von einer ungesättigte Fettsäure. 2. Mehrere dieser doppelten Bindungen werden als polyungesättigte Fettsäuren bezeichnet. Gesättigte Fettsäuren haben an jedes C-Atom ein Wasserstoffatom angelagert, das es "sättigt".

Die langkettigen, ungesättigten Fettsäuren wirken cholesterinsteigernd. Sättigte Fettsäuren kommen hauptsächlich in Tierfetten vor. Fett mit einem höheren Gehalt an ungesättigten Fettsäuren hat eine festere Beschaffenheit und einen höheren Aufschmelzpunkt.

Spannende Untersuchung über gesättigte Fettsäuren

"Alle Ernährungsleitfäden bestehen weiterhin auf den Vorteilen von Öl und dergleichen", titelt einige Tageszeitungen aus Anlass der Neubeurteilung einer älteren naturwissenschaftlichen Arbeit über die schädlichen Auswirkungen von gesättigten Fettsäuren. Allerdings wurde in der vorliegenden Arbeit kein Öl erforscht. Sie ist eine Neubeurteilung der Resultate einer zwischen 1968 und 1973 durchgefÃ?hrten Experimentalstudie.

Zu dieser Zeit wurden die meisten gesunden Fettsäuren (vor allem in Butter) in der Ernährung von Klinikpatienten durch "linolsäurereiche Pflanzenöle und -fette" ersetzt, die heute besser als Omega-6-haltige Pflanzfette bekannt sind. Wissenschaftler waren damals der Meinung, dass gesättigte Fettsäuren den Ausbruch von Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen und dass es für die menschliche Ernährung vorteilhafter ist, sie durch Pflanzenfett und Omega-6-haltige Öl zu substituieren.

Aufgrund dieser Forschungsergebnisse hat die Nahrungsmittelindustrie gesättigte Fettsäuren in größerem Umfang durch Pflanzenfette und Omega-6-haltige Fettsäuren wie Mais-, Sonnenblumen-, Soja- und Margarinensorten ersetzt. Dies hatte für die Nahrungsmittelindustrie ökonomische Vorzüge, da diese Fett und Öl preiswerter und einfacher zu verarbeite. Das damalige Review der Untersuchung hat nun ergeben, dass der Ersatz von gesättigten Fettsäuren durch "linolsäurereiche Pflanzenfette und -öle" keine gute Wahl war, da das kardiovaskuläre Krankheitsrisiko nicht reduziert werden konnte, im Gegenteil. 2.

Insofern hat diese Untersuchung nichts Unbekanntes ans Licht kommen lassen. Viele Ernährungsexperten haben sich noch nie gegen gesättigte Fettsäuren geäußert, darunter der Brite Prof. Dr. Aseem Mallhotra und die Niederländer Prof. Dr. med. Hans J örg G. Moschett und Dr. med. Dr. Hanno Popp. Er plädiert nicht nur für mehr Fett und Öl, sondern betont auch die Bedeutung der Vielfalt beim Konsum.

Aufgrund dieser vielseitigen neuen Ergebnisse erfreuen sich Kokosnuss- und Palmöle mit gesättigten Fettsäuren zunehmender Popularität bei den Verbraucher. Einige Veröffentlichungen legen die Fakten so aus, dass die Untersuchung gegen alle pflanzlichen Fettsäuren und -öle, einschließlich Kokosnuss- und Palmenöl (enthalten gesättigte Fettsäuren), eintritt. Das steht aber eindeutig im Widerspruch zu dem, was die Untersuchung beweisen konnte, dass gesättigte Fettsäuren nicht grundlegend gesundheitsschädigend sind!

Stattdessen ist es die Sorte von Fetten und Ölen: "gesättigte Fettsäuren" versus "ungesättigte Fettsäuren oder Omega-6-Fettsäuren". Einziges Ergebnis der Untersuchung ist, dass es nachteilig war, gesättigte Fettsäuren durch "linolsäurereiche, pflanzeneigene Fettsäuren und Öle" zu substituieren. Damit entspricht die Untersuchung ganz der heutigen Ernährungslehre.

Unglücklicherweise sind einige Ernährungsberater immer noch davon Ã?berzeugt, dass gesÃ?ttigte FettsÃ?uren gesundheitsschÃ?dlich sind. Diese sind nicht nur gegen alle Tierfette mit gesättigten Fettsäuren wie z. B. Butterschmalz gerichtet, sondern auch gegen Pflanzenfette und -öle wie z. B. Kokosnuss- und Palmfett. Was ist mit dem Öl?

Manche Presseberichten zufolge ist auch kaltgepresstes Speiseöl gesundheitsschädlich - aber woher kommt diese Einschätzung? Im Rahmen der Versuchsstudie wurde kein einziges Mal Olivenoel ausprobiert. Deswegen verstehe ich nicht, warum ein Publizist über Olivenöle schreib. Olivenoel ist voll von einfachen Fettsäuren und fast frei von Linolsäure. Dies ist ein ganz anderes Erdöl, das nicht Gegenstand der Untersuchung war und darin auch nicht vorkommt.

Die meisten Forscher, wie auch die an der UniversitÃ?t Harvards, halten das Olivenöl nach wie vor fÃ?r eines der höchst empfehlenswerten Ã-le, dessen Vorteile fÃ?r die Gesundheit durch den hohen Gehalt an in ihm enthaltenen Pflanzenschutzmitteln bedingt sein können. Vor kurzem kam eine Untersuchung heraus, die sich klar zum Thema Öl äußerte. Seit vielen Jahren bin ich von namhaften Forschern inspiriert, die die Wichtigkeit von Fett und Öl in unserer Nahrung hervorheben, einschließlich derjenigen, die gesättigte Fette enthalten.

Heute werden nicht mehr die eigenen Fettstoffe als problematisch angesehen, sondern deren übermäßiger Konsum. Diejenigen, die sich ausgewogen und vielseitig ernähren, müssen nicht auf gesättigte Fettsäuren verzichten. Dabei ist es besonders darauf zu achten, dass immer das komplette, unverarbeitete Erzeugnis, z.B. Kokosnussöl, Vollfettjogurt, Ei, Naturbutter gewählt wird.

Für das Garen sollten Sie am besten Oliven- oder Kokosnussöl benutzen, aber auch etwas Butterschmalz wird empfohlen. Neben Omega-3-Fettsäuren (z.B. in Fischen und einigen Samen und Nüssen) sollten Sie auch monoungesättigte Fettsäuren (z.B. in Öl, Avocado), gesättigte Fettsäuren (z.B. in Kokosnussöl, Vollfettjogurt, natürliche Butterschmalz, Eier) und tatsächlich Omega-6-Fettsäuren (siehe oben) einnehmen.

Deshalb bedauere ich es besonders, dass einige Massenmedien diese Untersuchung fehlinterpretiert und damit für mehr Unklarheit als für Klarheit gesorgt haben. Olivenoel, Kokosoel und Butterschmalz - alle drei sind gut. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist für mich alles andere als ein Novum. Ich möchte dies betonen, indem ich Prof. Dr. Hanno J. Gijl zitiere, den ich für "Feeling GOLD" vor der Publikation dieser Arbeit, d.h. noch bevor das Sujet in den Massenmedien veröffentlicht wurde, interviewte:

Hinzu kommen viele neue Studien zur Epidemiologie und umfassende Studien, die keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum gesättigter Fettsäuren und Herzkrankheiten zeigen. Seither wird der Einfluß gesättigter Fettsäuren auf koronare Erkrankungen eingehend erforscht, so daß solche Fettsäuren enthaltende Fettsäuren und -öle kein Risiko sind.

"Diese Verknüpfung leitet zum vollständigen Text der Studie." Es wird empfohlen, die Untersuchung zu studieren, sie ist nicht auf eine komplizierte Weise verfasst.

von Michaela Herzog